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	<title>Anleitungen zum Parteiaufbau Archives -</title>
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	<title>Anleitungen zum Parteiaufbau Archives -</title>
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		<title>So wird die Ortsgruppe zum Höhepunkt der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michele Rocco Troccolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[RKP]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Organisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt unserer Partei stehen die Ideen. Sie sind unser Werkzeug, um die Welt zu verändern. Während Massenbewegungen heranreifen, sind die revolutionären Kräfte noch zu schwach. Deswegen ist unsere wichtigste [&#8230;]</p>
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<p>Im Mittelpunkt unserer Partei stehen die Ideen. Sie sind unser Werkzeug, um die Welt zu verändern. Während Massenbewegungen heranreifen, sind die revolutionären Kräfte noch zu schwach. Deswegen ist unsere wichtigste Aufgabe, eine Kaderpartei aufzubauen. Die Ortsgruppe (OG) ist dabei zentral.</p>

<p>Letztens hat ein Journalist eine OG unserer dänischen Sektion „infiltriert“. Als überzeugter Liberaler hatte er eine „absurde Erfahrung“ und Kommunismus-Nostalgie erwartet, stattdessen bekam er „ein Rezept für den Sieg“. Er schrieb: „Das Niveau und die Tiefe der Diskussion hätten den meisten Menschen den Atem geraubt. Sogar relativ unerfahrene Teilnehmer waren in der Lage, marxistische Werke zu rezitieren, zu verstehen und mit ihnen zu argumentieren.“</p>

<p>So etwas ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines kontinuierlichen Ausbildungsprozesses. Wenn wir sicherstellen, dass die politischen Ideen auf der OG immer im Mittelpunkt stehen. Wenn die Referate nicht trocken, die Diskussionen nicht langweilig sind. Wenn es eine gute Mischung aus neuen und erfahrenen Genossen gibt.</p>

<h3><strong>Das Referat legt ein solides Fundament …</strong></h3>

<p>Das politische Referat macht den Auftakt. Dabei ist nicht die Länge entscheidend, sondern dass es die wesentlichen Punkte eines Themas in aller Klarheit darstellt. Für die meisten ist der Marxismus eine unbekannte Wissenschaft, d.h. bestimmte Begriffe sollten wir erklären. Ebenso lebt ein gutes Referat von konkreten Beispielen und Fakten. Sie dienen dazu, das große Ganze verständlich zu machen und nicht, um sich in Einzelheiten zu verlieren. </p>

<p>Die Qualität eines Referats steigt, wenn es mit einem erfahrenen Genossen vorbesprochen wurde und ein Bildungsplan ermöglicht, dass sich alle vorbereiten können. Aber manchmal sind aktuelle Ereignisse dringender und trotz einer spontanen Vorbereitung inspirierender.</p>

<h3><strong>… für eine spannende Diskussion</strong></h3>

<p>Die Diskussion ist essenziell für den Lernprozess. Häufig wird ihr nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Wissen wird nicht einfach übertragen, wie wenn ein Behälter mit einer Flüssigkeit gefüllt wird. Wissen muss sich selbst geistig erarbeitet werden. Das tut der Referent, wenn er seinen Vortrag vorbereitet. Das tun alle in der Diskussion.</p>

<p>Fragen sind dafür ein wichtiges und unverzichtbares Mittel. Deswegen muss die OG eine offene Kultur etablieren: Es gibt keine falschen Fragen. Schüchterne und Neue sollten ermutigt werden. Aber Fragen kommen nicht immer spontan, sondern wenn man sich vorab mit dem Thema beschäftigt.</p>

<p>Diese Vorarbeit ermöglicht es einem auch, Redebeiträge einzubringen. Generell gilt hier dieselbe Methode wie beim Vortrag: mit guten Beispielen und Fakten die wesentlichen Punkte aufzeigen. Aber gutes Zuhören ist eine wichtige Vorbedingung. Wir wollen keine trockenen Monologe führen, kein bekanntes Wissen abspulen, sondern auf die Sichtweise der anderen eingehen. Dafür müssen wir verstehen lernen, worum es ihnen eigentlich geht und dies durch die richtigen Fragen ergründen. </p>

<p>Nicht nur die „erfahrenen“ Genossen sollten versuchen, Antworten zu liefern. Indem wir versuchen, eigene Redebeiträge zu machen, testen wir unser Wissen. Wir finden Wissenslücken, wir hören Gegenargumente, wir bekommen Feedback. Dies ist unverzichtbar im Lernprozess. Nur wer schweigt, sagt nie was Falsches. Wichtig ist, dass wir Genossen haben, die uns freundlich korrigieren und weiterhelfen. Als OG lernen wir kollektiv. Wenn wir keine Antwort in der Diskussion finden, dann führen wir sie ein anderes Mal vorbereitet fort.</p>

<h3><strong>Nach der OG ist vor der OG</strong></h3>

<p>Die besten Diskussionen sind diejenigen, die im Anschluss voller Begeisterung fortgeführt werden. Dies zeigt sich bei wirklich lebendigen, vielleicht auch kontroversen Debatten. Häufig trauen sich Neue erst nach der OG, ungezwungen ihre Meinung zu sagen. Man kann erfahren, was sie eigentlich interessiert.</p>

<p>In Lesekreisen vertiefen wir ein Thema. Dafür müssen sie genauso gut vorbereitet, spannend und flexibel sein wie die OG. Auch soziale Events sollten wir für die Ausbildung nicht unterschätzen. Während in der OG eine strukturierte und moderierte Diskussion wichtig ist, weil wir am Ende Entscheidungen treffen, können wir hier in den Gesprächen viel flexibler aufeinander eingehen. Und auch die Eins-zu-Eins-Betreuung ist unverzichtbar, da man in ihr kontinuierlich auf individuelle Fragen und Themen eingehen kann. Dadurch lernen beide Seiten.</p>

<p>Bei Bildung geht es letztlich um angewandtes Wissen. Wir nutzen unsere Ideen bei Zeitungsverkäufen, auf Interventionen, in öffentlichen Treffen, bei Demonstrationen und Streikposten. Wenn wir diese auf der OG nachbesprechen, dann vor allem, um unsere ideologischen Waffen zu schärfen.</p>

<p>Trotz OG kann nichts das individuelle Lesen ersetzen. Die Klassiker von Marx, Engels, Lenin, Trotzki und Ted Grant sind ein unglaublicher Reichtum an Wissen. Sie geben uns Inspiration und Motivation, jegliche Hindernisse im Kampf für den Sozialismus zu überwinden. Sie sind die Quelle, um die nächste OG zu einem Höhepunkt der Woche zu machen. </p>
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		<title>Die Frage der revolutionären Führung: Warum und wie wir die RKP aufbauen</title>
		<link>https://derkommunist.de/die-frage-der-revolutionaeren-fuehrung-warum-und-wie-wir-die-rkp-aufbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lukas Kutschera]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 19:37:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Gründungsparteitag]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[RKP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende fand der Gründungsparteitag der Revolutionären Kommunistischen Partei statt. Wir veröffentlichen hier das Referat von Lukas Kutschera. Darin erklärt er, warum die Arbeiterklasse unsere Partei braucht und wie [&#8230;]</p>
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									<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Am vergangenen Wochenende fand der Gründungsparteitag der Revolutionären Kommunistischen Partei statt. Wir veröffentlichen hier das Referat von Lukas Kutschera. Darin erklärt er, warum die Arbeiterklasse unsere Partei braucht und wie wir diese aufbauen.</span></p>
<hr />
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Liebe Genossinnen und Genossen!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Warum gründen wir heute die Revolutionäre Kommunistische Partei? Wir haben uns ein gewaltiges Ziel auf die Fahnen geschrieben: Sozialismus zu unseren Lebzeiten. Dieses Ziel ist keine Utopie. Gestern haben wir den ganzen Tag über die Perspektiven gesprochen, über die tiefe Krise des Kapitalismus weltweit und in Deutschland. Wie sich diese Krise auf das Bewusstsein der Massen auswirkt und unweigerlich zum Erwachen der Arbeiterklasse führen wird. Und darüber, dass es keinen anderen Ausweg aus dieser Krise gibt als die Vergesellschaftung der Banken und Konzerne in einer demokratischen Planwirtschaft</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Immer wieder sehen wir das enorme Potenzial der Arbeiterklasse, die Welt zu verändern, wenn sie auf den Plan tritt. Wie zum Beispiel letzten Sommer in Bangladesch. Eine Revolution fegte das verhasste Regime der Premierministerin Hasina hinweg. Erst zogen Studenten auf die Straße, die mit ihren radikalen Forderungen und ihrem heldenhaften Kampf die Arbeiter mobilisierten. Erst durch diese Einheit konnte Hasina in die Knie gezwungen werden</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Doch eine wichtige Frage blieb offen: Was löst das alte Regime ab? Weil der Staatsapparat zusammenbrach, übernahmen Komitees die Organisation des gesellschaftlichen Lebens. Das passiert immer wieder in Revolutionen. Eine Ausweitung dieser Räte auf jeden Stadtteil, jede Uni und jeden Betrieb und deren Vernetzung auf einer landesweiten Ebene wäre die Grundlage gewesen, auf der die Arbeiter und Studenten eine wirkliche Alternative zum verhassten Status quo hätten schaffen können</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Hasinas Regime war nämlich nur der besonders stinkende Kopf einer faulenden Leiche: dem Kapitalismus in Bangladesch. Doch anstatt über die Räte selbst die Macht zu übernehmen, übergab die studentische Führung der revolutionären Bewegung sie an eine kapitalistische Übergangsregierung. Auf diesem Weg wird keines der sozialen Probleme, welche die Massen in den Kampf trieben, gelöst werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In revolutionären Situationen entscheidet die Frage der Führung über Sieg oder Niederlage. In Bangladesch ist die Führung spontan durch die Revolution entstanden. Die staatlichen Repressionen unter Hasina erschwerten es der Arbeiterklasse ungemein, Programme und Methoden im Kampf auszuprobieren und sich so vorab eine Führung zu schaffen, die den Aufgaben der Revolution gewachsen ist. Zumindest dieses Recht haben sich die Massen in Bangladesch jetzt erkämpft.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ein historisches Beispiel, die Deutsche Revolution von 1918, zeigt uns den widersprüchlichen Charakter dieses Selektionsprozesses. Die Jahrzehnte des Aufschwungs vor dem 1. Weltkrieg schuf ein großes Vertrauen der Arbeiterklasse in die Spitze der SPD. Diese versprach ein friedliches Hineinwachsen in den Sozialismus. Tatsächlich erreichte die SPD spürbare Reformen, die diesem Weg Glaubhaftigkeit verliehen in den Augen der Massen. Auf Grundlage dieser Autorität konnte die reformistische Führung der Partei die Deutsche Revolution abwürgen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auch damals hatten sich Räte gebildet, die faktisch eine Gegenmacht zum bürgerlichen Parlament darstellten. Aber die Arbeiter- und Soldaten-Räte standen unter dem Einfluss der SPD. So war es der Reichsrätekongress selbst, der seine Entmachtung zugunsten des Parlaments beschloss. Die Massen wollten Sozialismus und glaubten, dass die SPD diesen bringen würde.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Doch die Parteibonzen und die Gewerkschaftsbürokraten hatten ihren Frieden mit dem Kapitalismus geschlossen. Denn er war die Grundlage für ihre Privilegien. Die herrschende Klasse stützte sich bewusst auf die Reformisten, um die Arbeiterklasse passiv zu halten und so die Revolution in für die Kapitalisten sichere Bahnen zu lenken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Revolutionäre Kommunisten hätten durch das Parlament als Plattform, in den Gewerkschaften und Räten geduldig erklären müssen. Dass die SPD-Führung nicht für die Forderungen der Massen, sondern für die Konterrevolution kämpft. Dass der einzige Weg vorwärts die Machtübernahme der Räte ist. Das ist die Taktik der Einheitsfront. Doch die KPD war zu klein und zu unerfahren, um sich dieser Aufgabe zu stellen. Zum Beispiel boykottierte sie die Parlamentswahlen und verweigerte die Arbeit in den Gewerkschaften.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Für den Erfolg der sozialistischen Revolution braucht es das richtige Programm und die korrekten Methoden. Aber Ideen für sich allein helfen uns nicht weiter. Wir brauchen Köpfe, die diese Ideen verstanden haben und sie in die Bewegung tragen können. Das ist die Aufgabe der Revolutionären Kommunistischen Partei.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unser Vorbild sind die Bolschewiki. Mehr als 20 Jahre vor der Oktoberrevolution begann Lenin, eine Partei von professionellen Revolutionären aufzubauen. Lenins Fundament war die revolutionäre Theorie des Marxismus, die er unnachgiebig verteidigte. Dadurch erreichten die Bolschewiki natürlich nicht von Anfang an die Massen, sondern nur die kämpferischsten Teile der Arbeiterklasse: die Avantgarde.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In der Februarrevolution 1917, also wenige Monate vor der Oktoberrevolution, zählten die Bolschewiki lediglich 8000 Mitglieder. Doch gestählt durch die Klassenkämpfe und bewaffnet mit den korrekten Ideen konnte die Partei die Massen erobern und zum Sieg führen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nachdem der Zar durch die Februarrevolution gestürzt wurde, herrschte in Russland eine Doppelmachtsituation. Wie in Deutschland bestanden Räte und ein bürgerliches Parlament nebeneinander. Die Reformisten, in Russland hießen sie Menschewiki, hatten zunächst die Mehrheit in den Räten. Später beteiligten sich die Menschewiki auch an der bürgerlichen Provisorischen Regierung. Von den Forderungen der Revolution setzten sie keine um.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Forderungen verteidigten die Bolschewiki konsequent. Sie beharrten von Anfang an darauf, dass die Umsetzung der Forderungen nur durch den Sturz der Provisorischen Regierung und durch die Machtübernahme der Räte möglich ist. Die Ereignisse bestätigten diese Perspektive. Auf dieser Grundlage konnten die Bolschewiki die Mehrheit in den Räten gewinnen und mit der Oktoberrevolution die Machtfrage beantworten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das ist das leuchtende Beispiel, dem wir folgen. Wir bauen die RKP als leninistische Kaderorganisation auf. Mit unserem unverfälschten, revolutionären Programm wollen wir heute die fortschrittlichsten Schichten organisieren. Die Avantgarde, die unsere Ideen sucht, weil sie schon heute kämpfen möchte.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Was wir in Deutschland brauchen für die unweigerlich bevorstehenden Klassenkämpfe der Massen, ist eine Partei von Tausenden gestählten Marxisten, von Tausenden professionellen Revolutionären. Wie die Bolschewiki. Dann wird die RKP den Reformismus beiseiteschieben und die Führung der Arbeiterklasse erneuern können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Knapp sechs Millionen sind in den Gewerkschaften des DGB organisiert und stehen damit unter dem Einfluss des Reformismus. Die Krise des Kapitalismus lässt aber immer weniger Raum für Reformen. Deswegen sind die SPD und LINKE schon abgewirtschaftet. Der Einfluss des Reformismus fußt auf Zeiten, die lange vorbei sind.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das ist die Grundlage, auf der wir in den Gewerkschaften und kommenden Bewegungen mit der Einheitsfront-Taktik um ein revolutionäres Programm kämpfen werden. Dafür, Genossinnen und Genossen, bauen wir die RKP auf! Wie wir das tun, darüber soll die Diskussion heute gehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Die Jugend gewinnen</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Chancen stehen so gut wie nie zuvor in der Geschichte unserer Organisation. Viele von euch wissen vielleicht gar nicht, dass unsere Ursprünge hier in Deutschland bis in die 90er zurückgehen. Eine Handvoll Genossen legten damals das Fundament, auf dem wir heute die RKP errichten. Indem sie in einer Zeit, welche die Bürgerlichen als „Ende der Geschichte“ brandmarkten, den Marxismus verteidigten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Doch mit der Weltwirtschaftskrise von 2008 begann sich das Blatt zu wenden. Seitdem erholte sich der Kapitalismus nie wieder vollständig. Weil wir uns in einer besonderen, einer organischen Krise befinden, wie wir gestern ausführlich besprochen haben. Die jüngeren Generationen kennen deshalb das System nur in seinem Niedergang. Sie glauben nicht an ein Zurück zu den „guten alten Zeiten“, weil sie diese nie erlebt haben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Keine Regierung brachte Fortschritt. Seit Jahren fallen die Löhne, während die Preise explodieren. Besonders in den Großstädten ist es beinahe unmöglich, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Das Gesundheits- und das Bildungswesen, aber auch die Infrastruktur zerbröckeln. Angeblich fehlt das Geld. Auch, um den Klimakollaps abzuwenden, der die Existenz der Menschheit bedroht. Zur selben Zeit fließen Milliarden Euro in die Aufrüstung und Kriege.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Viele junge Menschen hassen deswegen den Kapitalismus. Schon seit einigen Jahren richten wir unsere Aufbauarbeit vollständig auf diese Schicht in der Jugend aus. Deshalb können wir heute knapp 300 Mitglieder zählen. Im Herbst letzten Jahres starteten wir die „Bist du Kommunist?“-Kampagne, die eine komplette Transformation unsere Organisation in die Wege leiten sollte.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf Plakaten, Stickern, Social Media und in all unseren Aktivitäten stellten wir eine einfache Frage: Bist du Kommunist? Wir traten dadurch mit Hunderten jungen Menschen in Kontakt. Mehr als 100 Genossen haben wir seit der Kampagne rekrutiert. Viele von ihnen sitzen heute in diesem Raum. Ihr seid der lebendige Beweis dafür, wie tief die Radikalisierung in der Jugend wirklich geht!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Radikalisierung ist einer der Hauptgründe, warum wir die RKP jetzt gründen. Denn die Hinwendung junger Menschen zum Kommunismus ist kein Zufall, sondern Resultat der tiefen Krise des Kapitalismus. Wer nämlich wirklich etwas gegen den verrottenden Status quo tun möchte, der kann gar nicht anders als Kommunist zu werden. Marx nannte den Kommunismus „die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die radikalisierte Jugend sucht nach Werkzeugen, die Welt zu verändern. Nur wir können diese ihnen bieten, nämlich in Form der unverfälschten Ideen von Marx, Engels, Lenin, Trotzki, Luxemburg und Liebknecht. Der Zweck der RKP ist es, diesen Ideen Wirkmacht zu verleihen, indem wir sie in den Köpfen verankern.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dazu organisieren wir die Jugend und bilden sie zu marxistischen Kadern aus. Dort draußen sind tausende Kommunisten und das System produziert täglich weitere. Aber keiner fasst sie zu einer Kraft zusammen, deswegen fühlen sie sich isoliert und machtlos. Das ist unsere Aufgabe!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir werden stark wachsen, wenn wir das, was wir den Molekularprozess der Revolution nennen, erklären können. Dass durch die ausweglose Krise des Kapitalismus immer mehr Leute revolutionäre Schlüsse ziehen werden. Dass auch die Massen eher früher als später in Bewegung geraten werden. Denn auch sie sind den gleichen Widersprüchen ausgesetzt, welche die Jugend radikalisiert</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Deswegen sprechen wir von der radikalisierten Jugend als Avantgarde. Sie ist nur der erste Teil der Arbeiterklasse, der in den Kampf tritt. Weitere werden folgen. Darauf bereiten wir uns jetzt vor, indem wir mit der Avantgarde die RKP als Kaderpartei aufbauen. Hat die Arbeiterklasse eine revolutionäre Führung, dann wird sie den Kapitalismus auf den Müllhaufen der Geschichte befördern.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir können jedem, der wirklich gegen dieses System oder dessen hässliche Symptome wie den Genozid in Gaza kämpfen möchte, etwas Großartiges anbieten. Nämlich wie er schon heute seinen Beitrag für die Revolution leisten kann, die den Kapitalismus und all seine üblen Auswüchse hinwegfegen wird.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Die Macht der Ideen</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Genossinnen und Genossen, ich habe jetzt schon einige Male über die Bedeutung der richtigen Ideen gesprochen. Warum sind sie so wichtig? Die sozialistische Revolution ist, im Gegensatz zu den bürgerlichen Revolutionen der Vergangenheit, ein bewusster Akt. Die Einführung der Marktwirtschaft benötigte keine Planung oder Zusammenarbeit der Kapitalisten. Sie entstand historisch betrachtet spontan im Feudalismus. Eine demokratische Planwirtschaft kann die Arbeiterklasse dagegen nur aufbauen, wenn sie durch ihren kollektiven Kampf den Kapitalisten die Kontrolle über die Banken und Konzerne entreißt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Abschaffung des Kapitalismus ist das Klasseninteresse der Arbeiterklasse und deren geschichtliche Aufgabe. Gemeinschaftlich trägt sie die gesamte gesellschaftliche Produktion. Die Arbeiter brauchen keine Bosse. Weil die parasitären Kapitalisten selbst nicht produktiv sind und nur die Profite einsacken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ihrer Rolle im Produktionsprozess kann sich die Arbeiterklasse allein im Klassenkampf bewusst werden. Die Aufgabe von Kommunisten ist es, diesen Prozess zu verstehen und voranzutreiben. Dazu brauchen wir den Marxismus. Denn er ist das Gedächtnis der Arbeiterbewegung und entspricht als einzige Theorie konsequent dem proletarischen Klassenstandpunkt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Als Verallgemeinerung vergangener Kämpfe gibt uns der Marxismus für die heutigen Kämpfe Orientierung. Zum Beispiel in der Frage, ob wir zusammen mit den Bürgerlichen gegen die AfD kämpfen, Gewerkschaften boykottieren oder Illusionen in den Pazifismus schüren sollten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die marxistische Analyse des Kapitalismus und dessen Widersprüche lässt uns durchblicken, wie dieses System funktioniert und das Bewusstsein der Arbeiterklasse formt. Dadurch können wir die Welt verändern. Die Entscheidung, die RKP zu gründen, basiert zum Beispiel auf unserem Verständnis der organischen Krise.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Marxismus ist unser Kompass, auf den wir in stürmischen Zeiten wie heute nicht verzichten können. Führende Bolschewiki wie Sinowjew, Kamenew und Stalin unterstützen mangels Erfahrung oder politischem Niveau die bürgerliche Provisorische Regierung nach der Februarrevolution. Hätte sich diese Position durchgesetzt, dann wäre die Oktoberrevolution nie passiert. Wir bilden uns heute aus, um später nicht den Kopf zu verlieren.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aber auch um jetzt die radikalisierte Jugend zu organisieren, sind die Ideen unsere wichtigste Waffe. Mit ihnen können wir konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen der Avantgarde liefern und die nächsten Schritte aufzeigen. Viele fühlen sich zum Beispiel hilflos, weil sie glauben, hier in Deutschland nichts gegen den Nahost-Krieg tun zu können, dass sie verdammt sind zuzuschauen. Aber als Marxisten sind wir in der Lage zu erklären, warum unsere herrschende Klasse Israel unterstützt. Dass Spar- und Kürzungspolitik genau denselben Sinn haben wie die Unterstützung Deutschlands für Israel: die Profite der Kapitalisten zu schützen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Damit hat die Palästina-Bewegung das Potenzial, die Arbeiterklasse auf ihre Seite zu ziehen, wenn sie die Klassenfrage in den Mittelpunkt stellt. Für dieses Programm kämpfen wir in der Bewegung. Mit Ortsgruppen in möglichst vielen Schulen, Unis und Betrieben, können wir die Bewegung außerdem ausweiten, um ihre Wirkmacht auf die Arbeiterklasse zu steigern. Jedem, der jetzt für die Freiheit Palästinas kämpfen will, sagen wir deswegen: Organisier dich bei der RKP!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ideen sind unser Alleinstellungsmerkmal. Der DGB verfügt über einen gewaltigen Apparat. Die DKP oder die MLPD haben mehr Geld als wir. Noch, muss ich an dieser Stelle sagen. Ob die LINKE den schöneren Social-Media-Auftritt hat, ist vielleicht Geschmackssache. Auf jeden Fall aber haben wir als einzigen die richtigen Ideen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir stehen konsequent in der Tradition des Revolutionären Kommunismus. Wir halten stolz das Banner von Marx und Engels, von Lenin und Trotzki, von Luxemburg und Liebknecht hoch. Wenn diese Ideen die Köpfe der kämpfenden Arbeiterklasse erreichen, werden sie die Welt wirklich verändern.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Die Rolle der OG</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dafür formen wir jetzt den Offiziersstab, indem wir uns auf die radikalisierte Jugend fokussieren. Die Avantgarde können wir überall finden, selbst im tiefsten Sachsen oder Bayern. Egal ob in den Schulen, Unis oder Betrieben, unter unseren Freunden oder in der Familie. In der Diskussion später werden wir inspirierende Beispiele hören.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Jeder von uns hat die Verantwortung, neue Genossen zu rekrutieren. Unsere Ideen zu verbreiten ist schließlich der Zweck, warum wir uns zusammentun. Aber dieser Aufgabe müssen wir uns nicht alleine stellen. Deshalb organisieren wir uns in Ortsgruppen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die OGs sind Kampfzellen und Kampfschulen zugleich. Dort tauschen wir uns über unsere Erfahrungen im Aufbau aus. Ermitteln den sinnvollsten Angriffspunkt, auf den wir unsere Kräfte bündeln. Und bewaffnen uns durch Referate und Diskussionen mit den Ideen. OG-Sitzungen sind also kein Selbstzweck. Sondern der Ort, wo Theorie und Praxis zusammenfallen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir werden die Leute nur organisieren können, wenn wir sie mit unseren Argumenten überzeugen. Für die Praxis brauchen wir die Theorie. Die Theorie ist aber wenig wert, wenn wir sie nicht so erklären können, dass sie am Bewusstsein unseres Gegenübers anknüpft.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ohne diese praktische Erfahrung werden wir niemals in der Lage sein, die Arbeitermassen für den Kommunismus zu gewinnen. Es ist genauso wie mit dem Schwimmen lernen. Niemand von euch hat das mit Trockenübungen geschafft, oder? Man kann sich den Marxismus nicht im Studierzimmer aneignen. Deswegen binden wir neue Genossen von Anfang an in die Aufbauarbeit ein.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mit der „Bist du Kommunist?“-Kampagne haben wir vieles auf den Prüfstand gestellt. Diese jungen Kommunisten wollen kämpfen! Also haben wir uns oft Hals über Kopf in Aktivitäten gestürzt. Einige OGs wollten das politische Referat von der Tagesordnung verbannen. Aber das ist nicht der Weg, sich mit der Avantgarde zu verbinden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Frage „Bist du Kommunist?“ ist gut, um schnell die besten zu finden. Genauso war es mit dem Slogan „Intifada bis zum Sieg“. Doch danach hört das Gespräch nicht auf in der Regel. Und dann kucken wir dumm aus der Wäsche, wenn wir die Bildung vernachlässigen. Wir müssen Antworten liefern können, auf die großen und kleinen Fragen. Darin liegt der Schlüssel zu Wachstum. Blinder Aktivismus kann jeder. Die richtigen Ideen können nur wir bieten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wie motivieren wir unsere Genossen, sich mit Theorie auseinanderzusetzen? Indem sie merken, dass der Marxismus das beste aller Werkzeug ist. Die meisten von euch werden wissen, dass unsere Münchener Genossen Alyona und Leonard wegen unserer Palästina-Position zum zweiten Mal vor Gericht stehen werden. Die beiden zeigen, wie ernst wir es mit unserer Arbeit meinen, weil sie standhaft bleiben. Deutschlandweit läuft eine Soli-Kampagne, um Alyona und Leonard den Rücken zu stärken. Die Münchener Stadtsektion stellte die Kampagne komplett in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Um ihren Genossen zu helfen, zum Beispiel durch Spenden sammeln, brauchten die Genossen die besten Argumente. Also setzten sie sich voller Begeisterung mit unseren Positionen zu Nahost auseinander.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das ist die Art und Weise, wie wir Bildung angehen sollen. Ich meine damit nicht, dass wir jetzt in jeder Stadtsektion Gerichtsprozesse brauchen. Sondern dass wir Genossen inspirieren können sich zu bilden, wenn wir die Theorie als Werkzeug für unsere Aktivitäten verstehen. Dass wir jede Aktion politisch vorbesprechen auf der OG. Wenn klar ist, mit welchen Slogans wir nach draußen gehen und welche Fragen wir klären können müssen, dann wird sich jeder von uns trauen, offensiv auf die Leute zuzugehen. Egal wie lange er dabei ist. Dazu braucht jede OG einen systematischen Bildungsplan, der von diesen Gesichtspunkten ausgeht.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir dürfen uns keine Zurückhaltung erlauben, Genossinnen und Genossen. Jeden Tag spüren wir, wie sehr die Zeit drängt, oder? Wie notwendig unsere Partei ist, bei der ganzen Scheiße, die um uns herum passiert. Und was wir reißen könnten, wenn wir größer wären. Deswegen hat jede Ortsgruppe das Ziel, die nächste OG aufzubauen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sowas wie eine abstrakte Verankerung in der Jugend oder Arbeiterklasse gibt es nicht. Wir brauchen OGs in so vielen Schulen, Unis, Betrieben und Stadteilen wie nur möglich. Gleichzeitig heißt das, dass jeder hier in diesem Raum bald eine OG anleiten wird. Auch deswegen ist es die Pflicht von jedem von uns, seine individuelle Bildung ernst zu nehmen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Erfahrenere Genossen tragen die Verantwortung, neuen dabei zu helfen, sich die Ideen anzueignen. Zum Beispiel durch gut vorbereitete Referate oder Wortbeiträge auf der OG, durch Tandems oder Lesekreise. Natürlich dürfen wir die Interessen und Leidenschaft unserer Genossen nicht außer Acht lassen, wenn wir sie ausbilden wollen. Aber fast jedes Thema lässt sich so zuspitzen, dass es für die Aufbauarbeit nützliche Argumente gibt. Zum Beispiel kann man Marxismus und Religion auch im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg besprechen. Oder Planwirtschaft als die einzige Alternative zum Kapitalismus in seinem Stadium des Imperialismus. Diese Zusammenhänge herzustellen, ist natürlich eine Königsdisziplin. Aber das ist unser Anspruch, weil wir so die Genossen am besten motivieren, sich mit Theorie auseinanderzusetzen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Demokratischer Zentralismus und Führung</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ortsgruppen brauchen ein gemeinsames Verständnis und einen einheitlichen Plan, um wirklich an einem Strang zu ziehen. Auch aus diesem Grund sind die Ideen so wichtig und stehen im Zentrum jeder OG-Sitzung. Von unserem Verständnis der objektiven Realität aus und durch eine Auswertung unserer Erfahrung im Aufbau kommen wir in den Diskussionen zu den ergiebigsten Aktivitäten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir fokussieren unsere begrenzten Kräfte so, dass sie die größtmögliche Wirkung entfalten: Auf welche Demos gehen wir? Lohnt sich eine Streikintervention? Welche Schule oder Uni ist bei der Zusammensetzung unserer OG am sinnvollsten als Arbeitsfeld? Die politische Vorbereitung ist nur möglich, wenn wir planmäßig an die Aufbauarbeit herangehen. Wenn wir jeden Tag woanders unterwegs sind, wird es schwer sein, die Bildung der Genossen systematisch auf unsere Aktivitäten abzustimmen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das gleiche gilt, wenn wir uns nicht an Beschlüsse halten. Freiheit in der Debatte, Einheit in der Aktion. Das ist das Grundprinzip des Demokratischen Zentralismus. Der DemoZent stellt für uns kein abstraktes Dogma dar, sondern ergibt sich aus den Anforderungen unserer alltäglichen Arbeit. Nach jeder Aktion folgt wieder eine Phase der Reflexion und Kritik. Für uns Marxisten ist die Praxis das entscheidende Kriterium. Die besten Ideen setzen sich durch, wie bei der natürlichen Selektion.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf dieser Grundlage wählen wir die Führung in der OG, die Sekretärsposten. Wenn wir zum Beispiel gut vorbereitete OG-Sitzungen wollen, dann muss sich jemand darum kümmern. Das ist vor allem die Aufgabe des politischen Sekretärs einer Ortsgruppe. Er erstellt die Tagesordnung für die OG-Sitzungen. Wie entscheiden wir, ob jemand geeignet ist für den Posten? Wir wählen Genossen, die praktisch gezeigt haben, dass sie den Aufbau unserer OG voranbringen. Die ein Verständnis haben für das Wesentliche, das besprochen werden muss. Weil sie unsere Erfahrungen auswerten und Orientierung geben können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Autorität muss man aber immer wieder beweisen. Deswegen sind alle Posten in unserer Partei rechenschaftspflichtig und abwählbar. Verallgemeinerungen unserer Erfahrungen und Orientierung brauchen wir auf allen Ebenen. In den Stadtsektionen und den Regionen, aber auch für die gesamte Partei.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der mindestens einmal jährlich stattfindende Parteitag ist das höchste Gremium unserer Organisation. Im Mittelpunkt stehen die Kongressdokumente. Was ist der Zweck der Diskussionen, die wir die wir in den vergangenen Wochen überall geführt haben und die hier dieses Wochenende zusammenlaufen? Wir schaffen ein gemeinsames Verständnis von der objektiven Situation und den Aufgaben, die sich davon ableiten, für die gesamte Partei.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In die Dokumente fließen das Wissen und die Erfahrung von über 300 Genossen aus ganz Deutschland. Aber stellt euch vor, was wir auf dem Parteitag für chaotische Diskussionen führen würden, wenn niemand vorher diesen Erfahrungs- und Wissensschatz ausgewertet hätte. Ich glaube, dann könnte wir heute Nachmittag keinen Feierabend machen und würden vielleicht noch eine Woche sitzen. Die meisten von uns haben mit Schule, Uni oder Arbeit viel zu tun. Nebenbei stecken wir all unsere Kraft in den Aufbau der Partei vor Ort. Deswegen wählen wir aus den erfahrensten und engagiertesten Genossen nationale Führungsgremien, welche die Arbeit der Partei anleiten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Später stimmen wir über die Liste für das Zentralkomitee ab. Das ZK hat die gleichen Rechte wie der Parteitag und ist diesem gegenüber rechenschaftspflichtig. Es tauscht sich über die Erfahrungen der Regionen aus, diskutiert über die aktuell brennendsten politischen Fragen für unsere Partei und entscheidet die nächsten Schritte in der Aufbauarbeit.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aber auch das ZK kann sich nicht täglich treffen bei seiner Größe und Zusammensetzung. Die objektive Situation erfordert aber, dass wir flexibel reagieren können. Zum Beispiel auf Ereignisse wie das Ampel-Aus vor ein paar Wochen. Außerdem müssen auch ZK-Sitzungen gründlich vorbereitet werden, damit sie nicht als Brainstorming-Sessions enden. Genauso ist es ein gewaltiger Zeit- und Arbeitsaufwand, eine monatliche Zeitung herauszugeben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Daher wählt das ZK aus seinen Reihen das Exekutivkomitee. Das sind die Genossen mit dem höchsten politischen Niveau in unserer Partei. Um sich vollständig der Leitung der Partei widmen zu können, sind sie von der Lohnarbeit befreit. Weitere Hauptamtliche stärken dem EK den Rücken, indem sie es von technischen Aufgaben entlastet. Wie zum Beispiel die Raumsuche für unseren Parteitag, die Verwaltung der Finanzen oder den Versand unserer Materialien an die Ortsgruppen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Was bedeutet es, die Partei oder eine OG anzuleiten? Gibt die Führung Befehle raus, denen alle blind folgen müssen? Natürlich nicht! Die beste Antwort finden wir, wenn wir auf den Zweck der RKP zurückkommen. Wir wollen den Kapitalismus stürzen, indem wir die Ideen des Kommunismus erst in der Avantgarde, dann in der breiten Arbeiterklasse verankern.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Aufgabe der Führung ist es, diesen Prozess voranzutreiben, indem sie Klarheit in den Ideen, Orientierung, Argumente und Methoden liefert. Dieses gemeinsame Verständnis schaffen wir aber nicht durch Anordnungen oder Druck, sondern durch demokratische Debatten. Führen ist in erster Linie geduldige politische Überzeugungsarbeit.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir begegnen offenen Fragen und Zweifel, indem wir zuhören und erklären. Auf Grundlage der Erfahrung unserer Partei überprüfen wir unsere Pläne und passen sie gegebenenfalls an. Dazu muss die Führung auf allen Ebenen ständig daran arbeiten, das politische Niveau der Genossen zu heben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nur so bauen wir einen Stamm von selbstdenkenden Kadern auf, die den Aufbau der Partei voranbringen können. Durch ihre Kritik, mit der wir unser Verständnis und unsere Pläne schärfen. Aber auch, weil sie dann selbst politisch überzeugen können, sowohl ihre Genossen als auch potenzielle Rekruten und später die Arbeiterklasse.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Die nächsten Schritte</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das ist das Kriterium, an dem wir all unsere Methoden messen. Ermöglichen sie uns den Weg zur Jugend und Arbeiterklasse? Seit dem Karl-Marx-Seminar vor ziemlich genau einem Jahr sind wir um 100 Genossen gewachsen. Und seit dem letzten Kongress vor 1,5 Jahren haben wir uns verdoppelt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aber unser Ziel, dass wir hier auf dem Parteitag 500 Mitglieder zählen, haben wir verpasst. Woran liegt das? Wachstum ist kein linearer Prozess. Wir sagen immer: Unsere Ideen sind das Fundament Mit der „Bist du Kommunist?“-Kampagne und der Parteigründung mussten wir uns auf allen Ebenen der Organisation ein neues Selbstverständnis erarbeiten. Das brauchte Zeit und Kraft.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ja, wir haben eine lange Tradition. Aber wir stehen heute vor einer völlig anderen Organisation als bei unserem letzten Kongress im Frühjahr 2023. Die meisten von euch werden damals noch gar nicht Mitglied gewesen sein. Quantität kann in Qualität umschlagen, besagt ein Gesetz der Dialektik. Großes Wachstum bringt neue Bedürfnisse hervor, die man erkennen muss.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir haben jetzt verstanden, wie wir unsere Partei bereit machen für die nächsten Wachstumsschübe. Und zwar, indem wir als gesamte Partei die Ideen in den Mittelpunkt stellen. Aber nicht einfach irgendwie und abstrakt. Sondern zielgerichtet und bewusst auf unsere Aufbauarbeit zugeschnitten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nach dem Gründungsparteitag starten wir in die nationale Anti-Militarismus-Kampagne. Wir werden uns komplett auf das Thema Imperialismus konzentrieren. Die Angst vor einem Krieg in Europa ist die größte Sorge von jungen Menschen. Laut der aktuellen Shell-Jugendstudie fürchten sich 81 % der Befragten davor.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wundert euch das? Gestern haben wir von Francesco gehört, wie die Imperialisten weltweit Konflikte anheizen. Zum Beispiel in der Ukraine oder Nahost. Auch unsere herrschende Klasse bereitet sich auf einen Flächenbrand vor. Dazu steckt sie Milliarden Euro in Waffen und spricht über die Wiedereinführung der Wehrpflicht.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im Frühjahr nächsten Jahres läuft mit dem Öffentlichen Dienst die zweitgrößte Tarifrunde Deutschlands. Hier erklärt der Staat als sogenannter Arbeitgeber, dass kein Geld für die Beschäftigten da sei. Kanonen oder Butter, man müsse sich entscheiden. Das ist eines ihrer Kernargument für die Spar- und Kürzungspolitik.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Während die Herrschenden von der „Verteidigung der Demokratie“ und dem „Schutz von Menschenrechten“ faseln, unterstützen sie bedingungslos Israels Genozid in Gaza. Die blanken Lügen, die verleumderische Hetze und die Repressionen gegen die Palästina-Bewegung entreißen den bürgerlichen Institutionen die freundliche Maske.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Anfang 2025 steht die vorgezogene Bundestagswahl an. Keine der Parteien wird den Kriegen und der Aufrüstung etwas entgegensetzen. Auch das BSW, die selbsternannte „Friedenspartei“, hat mittlerweile gezeigt, dass es zu faulen Kompromissen mit den Kriegstreibern bereit ist.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir werden in den nächsten Monaten unzählige Gelegenheiten haben, unsere Positionen zu erklären und die besten für die RKP zu gewinnen. Voraussetzung ist, dass wir unsere Ideen verstehen. Deswegen fangen wir gleich nach dem Gründungsparteitag damit an, das Thema in den Mittelpunkt unserer Bildungsarbeit zu stellen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Jede Ortsgruppe setzt sich mit Lenins „Imperialismus“ auseinander. Und bespricht gründlich die nächsten Ausgaben der Zeitungen, welche die Kampagne inhaltlich begleiten werden. Ende März halten wir hier in Berlin ein nationales Bildungsseminar ab, die Anti-Militarismus-Konferenz. Sie wird der Schlusspunkt unserer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema sein. Unser Verständnis durch hervorragende Referate und Diskussionen nochmal auf eine höhere Ebene heben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Natürlich wird Militarismus auch danach noch von zentraler Bedeutung für die Aufbauarbeit sein. Allen kommenden hässlichen Erscheinungen des Imperialismus werden wir dann mit einer soliden Grundlage begegnen können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Während der Anti-Militarismus- Kampagne schließen wir uns selbstverständlich nicht ein. Unsere Genossen Alyona und Leonard werden wieder vor Gericht stehen. Der Termin steht noch nicht fest. Aber wir sammeln weiter Spenden und finden Unterstützer. Wir nutzen den Wahlkampf, um unsere Partei aufzubauen. Intervenieren in den Tarifkämpfen der Beschäftigten des Öffentlichen Dients, wo sich die Gelegenheit bietet. Und sind am Frauenkampftag auf der Straße. Die ganze Zeit über machen wir unsere Kampagne zum Thema in den Schulen, Unis, Betrieben und unseren Umfeldern.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das sieht auf den ersten Blick nach vielen Sachen nebeneinander aus. Aber wir werden überall mit Slogans zum Militarismus auftreten. Diese greifen wir in der Zeitung auf und erklären sie dort ausführlich.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Vorhin habe ich über die Notwendigkeit von Feedback und Kritik entlang unserer Erfahrungen in der Aufbauarbeit gesprochen. Wir müssen wissen, wie diese Slogans und unsere Artikel ankommen. Deswegen schreibt Berichte an die Redaktion über eure Aktivitäten oder ob euch die Zeitung weiterhilft im Aufbau! Nur durch eure Rückmeldungen aus der Praxis können wir zu den besten Programmen und Methoden kommen für die Anti-Militarismus-Kampagne. Wir müssen unseren kollektiven Erfahrungsschatz besser nutzen, um unsere Arbeit zu verbessern!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Unsere Aufgabe ist klar</strong></span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Was wird die Anti-Militarismus-Kampagne und das nächste Jahr bringen? Wir werden beweisen, wozu unsere Partei fähig ist. Tausende suchen in dem Chaos aus Krisen und Kriegen Antworten und wir werden sie liefern können. Wenn wir uns ernsthaft mit unseren Ideen auseinandersetzen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir leben in einer Welt voller Isolation und Entfremdung. Voller Angst und Wut. Für viele ist es schwierig, in dieser Welt einen Sinn zu sehen. Aber wer die Welt versteht, der kann nicht verzweifeln. Deswegen ist der Marxismus so eine mächtige Waffe.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir können aus voller Überzeugung sagen: Wenn du dieses System hasst, dann bist du nicht alleine. Es sind die Widersprüche des Kapitalismus, die dich radikalisiert haben. Und jeden Tag schaffen diese Widersprüche neue potentielle Kämpfer für die Revolution. Aber niemand fasst diese Avantgarde zu einer Kraft zusammen. Wenn wir es nicht tun. Niemand rüstet sie mit den Werkzeugen aus, diese Welt zu verändern. Außer wir gehen diese Aufgabe gemeinsam an.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir können erklären, dass die Arbeiterklasse mit einer hundertprozentigen Sicherheit in den Kampf treten wird. Die ausweglose Krise des Kapitalismus wird sie wieder und wieder dazu nötigen. Wann genau, können wir nicht exakt vorhersagen. Wir wissen nur, dass sich unter der Oberfläche Druck ansammelt. Der sich in sozialen Explosionen bahnbrechen wird. Genauso wie die Plattenverschiebungen unter der Erde zwangsläufig Vulkanausbrüche auslösen werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Geschichte hat unzählige Male die unvergleichliche Macht der Arbeiterklasse bewiesen. Doch fast genauso oft wurde sie von ihrer Führung verraten, von den Reformisten und Stalinisten. Aber wir bauen die Revolutionäre Kommunistische Partei auf, um der Arbeiterklasse in Deutschland die Führung zu bieten, die sie verdient.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich möchte Trotzki die letzten Worte überlassen. Wenige Monate vor seiner Ermordung schrieb er folgende Zeilen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">„Für die kapitalistische Welt gibt es keinen Ausweg, es sei denn, man betrachtet einen hinausgezögerten Todeskampf als einen solchen. Es ist notwendig, sich auf lange Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, des Krieges, der Aufstände, kurzer Atempausen neuer Kriege und neuer Aufstände vorzubereiten. Eine junge revolutionäre Partei muss sich auf diese Perspektive gründen. Die Geschichte wird ihr genug Gelegenheiten und Möglichkeiten liefern, sich zu prüfen, Erfahrungen zu sammeln und zu reifen. Je rascher sich die Reihen der Vorhut zusammenschließen, desto mehr wird die Epoche der blutigen Erschütterungen verkürzt, desto weniger Zerstörung wird unser Planet erleiden. Aber das große historische Problem wird auf keinen Fall gelöst werden, bevor nicht eine revolutionäre Partei an der Spitze des Proletariats steht. Die Frage des Tempos und der Zeitintervalle ist von enormer Bedeutung; aber sie ändert weder die allgemeine historische Perspektive noch die Richtung unserer Politik. Die Schlussfolgerung ist einfach: Es ist notwendig, die Arbeit der Erziehung und Organisierung der proletarischen Avantgarde mit zehnfacher Energie weiterzutreiben.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>								</div>
					</div>
				</div>
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		<title>Was ist die Revolutionäre Kommunistische Partei?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 13:38:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir gründen die Revolutionäre Kommunistische Partei als deutsche Sektion der Revolutionären Kommunistischen Internationale. Der Niedergang des Kapitalismus erfordert und ermöglicht gleichzeitig diesen Schritt. Auch in Deutschland zerfallen die politischen, sozialen [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wir gründen die Revolutionäre Kommunistische Partei als deutsche Sektion der Revolutionären Kommunistischen Internationale. Der Niedergang des Kapitalismus erfordert und ermöglicht gleichzeitig diesen Schritt.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Auch in Deutschland zerfallen die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gleichgewichte, weil die herrschende Klasse ihre Profitinteressen mit Angriffen auf die Arbeiterklasse durchsetzt.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Abwehrreaktionen der Massen gegen die Attacken der Kapitalisten und ihrer politischen Vertreter sind unausweichlich. Jedoch wird die Wut ungenutzt verdampfen, wenn sie nicht in den Organisationen der Arbeiterklasse kanalisiert und gegen ihre Ursache gerichtet wird: das kapitalistische System.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Aber die bürokratische Führung der Gewerkschaften sowie die reformistischen Arbeiterparteien und Sekten organisieren diesen Kampf nicht. Sie können ihn nicht organisieren. Ihr Opportunismus, Linksradikalismus oder Identitätspolitik führen in eine Sackgasse. Dies haben sie wieder und wieder bewiesen.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Unser Ziel als Revolutionäre Kommunistische Partei ist es, die Arbeiterklasse in Deutschland zur Machtübernahme zu führen. Doch nur die sozialistische Weltrevolution kann die Menschheit befreien. Deswegen sind wir Teil der Revolutionären Kommunistischen Internationale. All deren Sektionen haben sich diesem Auftrag verschrieben, den keine anderen Organisationen für uns angehen werden.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die historischen Bedingungen, welche die Vorherrschaft der reformistischen Organisationen und des Stalinismus bedingt haben, sind ein für alle Mal vorüber. Es gibt kein Zurück. Jetzt befinden wir uns in einer Epoche der anhaltenden Krise des Kapitalismus, in einer Zeit der Revolutionen und Konterrevolutionen. Die RKP wird die revolutionären Wurzeln der kommunistischen Bewegung, das Vermächtnis von Marx, Engels, Lenin, Trotzki, Luxemburg und Liebknecht, wiederaufleben lassen. In den vergangenen Jahrzehnten standen die revolutionären Kommunisten am Seitenrand der Geschichte. Jetzt bauen wir eine mächtige Organisation auf, die den Gang der Ereignisse beeinflussen können wird.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Heute ist es unsere Aufgabe, den Offiziersstab der kommenden Revolution auszubilden. Aktuell sind wir zu klein, um Einfluss auf die Massen auszuüben. Wir brauchen einen breiten Stamm an Kadern. Dies sind Revolutionäre mit einem tiefen Verständnis der marxistischen Theorie und des Parteiaufbaus. Als Kommunisten müssen wir lernen, unsere Analysen und unser Programm mit den Schichten der Arbeiterklasse und Jugend, die bereits jetzt aktiv sind, zu verbinden. Nur auf diese Weise werden wir eine starke Partei aufbauen und die fortschrittlichsten Elemente – die Avantgarde – darauf vorbereiten können, sich in der Arbeiterklasse zu verwurzeln und deren Führung zu stellen, sobald sie massenhaft in den Klassenkampf eintritt. Deswegen sind Wachstum und die Ausbildung von Kadern unsere höchste Priorität.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Der Zerfall des Kapitalismus macht eine ständig wachsende Schicht in der Arbeiterklasse und Jugend zu Kommunisten. Die Aufgabe jedes Parteimitglieds ist es, diese Kommunisten in den Betrieben, Schulen und Unis zu finden, sie zu rekrutieren und zu Kadern auszubilden.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Der Kampf gegen eines der zahlreichen Krisensymptome – etwa Krieg, Klimakatastrophe, Aufstieg der Rechten usw. – lässt viele weitere junge Menschen und Arbeiter revolutionäre Schlüsse ziehen. Jedes Parteimitglied muss dahin kommen, ausgehend von konkreten Kämpfen die Notwendigkeit des Sozialismus und unserer Partei aufzeigen zu können. Dann werden wir aus den Bewegungen die besten gewinnen.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Unser Zentralorgan „Der Kommunist“ dient jedem Parteimitglied als Anleitung für seine Rekrutierungsarbeit. Die Zeitung weist auf die wichtigsten Kämpfe und politischen Fragen hin, liefert Argumente und Methoden, um die nächsten Kommunisten zu finden, inspiriert aber auch durch Berichte von unserer revolutionären Arbeit national und international. Jedes Mitglied sollte immer Ausgaben von „Der Kommunist“ dabeihaben und die Zeitung in seiner Arbeit nutzen – sei es bei Rekrutierungsaktionen, auf Demos, in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, auf der Arbeit, in der Schule oder Uni.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Neue Mitglieder bilden wir von Anfang an in der Aufbauarbeit aus. Unsere Partei ist zu klein für Trittbrettfahrer. Wir sind weder ein Freundeskreis noch eine Wohltätigkeitsorganisation oder Selbsthilfegruppe. Sondern wir bauen mit Pioniergeist eine Kaderorganisation auf. Parteimitglieder müssen so schnell wie möglich Verantwortlichkeiten an neue Rekruten delegieren und sie in den Aufgaben ausbilden.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Unsere Partei lebt von der Initiative aller Mitglieder. Mit einem klaren Verständnis unserer Ideen, Perspektiven und Aufgaben können wir diesen Tatendrang eine Richtung geben sowie mit Argumenten und Methoden ausstatten. Nur so wird er zum treibenden Faktor unserer Aufbauarbeit. Die notwendige Klarheit liefert uns die marxistische Theorie.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Bürgerlichen dagegen wollen die Klassenwidersprüche mit ihren Ideologien verschleiern. Die gesellschaftliche „Linke“ übernimmt diese Ideen und versucht, sie den Massen als „fortschrittlich“ zu verkaufen. Die Revolutionäre Kommunistische Partei steht dafür ein, den Marxismus innerhalb seiner Mitgliedschaft und der Arbeiterbewegung zu verteidigen.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Ideen von Marx, Engels, Lenin und Trotzki sind das Fundament unserer Partei. Sie stellen den Ausgangspunkt dar für unsere Propaganda- und Agitationsarbeit in der Arbeiterklasse und Jugend. Es ist die Pflicht eines jeden Mitglieds, diese Ideen zu studieren, sich zu eigen zu machen und anwenden zu lernen. Erfahrene Genossen müssen neue Rekruten dabei unterstützen.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die wichtigsten Quellen für die Bildung in unserer Partei liefern das Zentralorgan sowie das Theoriemagazin unserer Internationalen „In Verteidigung des Marxismus“. Jedes Mitglied sollte ein Abo für beide Publikationen abschließen und sie aufmerksam studieren.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Revolutionäre Kommunistische Partei ist kein Debattierklub, sondern eine Kampforganisation. Deren grundlegende Einheit stellt die Ortsgruppe (OG) dar. Dort fallen Theorie und Praxis zusammen. Durch Referate und Diskussionen rüsten wir uns mit Ideen, Programmen und Methoden für den Parteiaufbau aus. Wir sollten danach streben, bei jedem noch so kleinen Punkt auf der OG die zugrundeliegenden Ideen hervorzuheben.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Jede OG setzt sich zum Ziel, neue OGs in Schulen, Unis, Betrieben und Nachbarschaften aufzubauen. Dazu brauchen OGs einen klaren Plan. Dieser entsteht durch eine demokratische Debatte. Er setzt den Rahmen für die einzelnen und kollektiven Aktivitäten der Mitglieder einer OG. Jeder Kommunist hat den Ansporn, sein persönliches Umfeld von unseren Ideen zu überzeugen. Gleichzeitig bündeln wir unsere Kräfte als OG, um etwa auf Streiks, Demonstrationen und Veranstaltungen mit unserem Programm aufzutreten.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Es ist die Pflicht jeder OG, ihre Aktivitäten zu reflektieren und wichtige Lehren der gesamten Partei als Berichte zur Verfügung zu stellen. Nur so können die OGs in ganz Deutschland voneinander lernen, wir gemeinsam zu den besten Methoden kommen und die Partei auf die wichtigsten Fragen sowie Bewegungen orientieren.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Aufgaben und Ziele der Revolutionären Kommunistischen Partei sind gewaltig. Wir brauchen eine Führung, welche die Arbeit der Partei anleitet und auf das höchstmögliche Niveau bringt, etwa durch die Zeitung. Letztere wird von den Genossen mit der größten politischen Autorität herausgegeben. Dafür wurden sie von der Mitgliedschaft für diese Aufgabe gewählt und sind dieser rechenschaftspflichtig.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wir wollen die Kapitalisten stürzen. Das heißt, wir können uns nur von der Arbeiterklasse und der Mitgliedschaft finanzieren. Wir brauchen einen Hauptamtlichen-Apparat, welcher der Führung den Rücken stärkt. Deswegen zahlen unsere Mitglieder einen monatlichen Beitrag. Wir diskutieren mit neuen Mitgliedern und in den OGs regelmäßig politisch über den Mitgliedsbeitrag. Außerdem sammelt jedes Mitglied Spenden aus der Bewegung.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Deutschland steht unweigerlich vor revolutionären Erschütterungen. Sozialismus zu unseren Lebzeiten ist damit eine realistische Perspektive. Denn es gibt nur diesen Ausweg aus der kapitalistischen Barbarei.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die deutsche Revolution steht und fällt jedoch mit ihrer Führung. Dies hat die Geschichte unserer Bewegung immer wieder gezeigt. Die Zeit drängt. Jeder, der heute schon den Kapitalismus stürzen will, trägt eine besondere historische Verantwortung. Wir sind uns dessen bewusst. Deswegen bauen wir die Revolutionäre Kommunistische Partei auf.</span></p>								</div>
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		<title>Wie arbeiten Kommunisten im Betrieb?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tatjana P.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 11:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 7]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gewerkschaften könnten angesichts der Angriffe der Kapitalisten enorme Kämpfe führen. Ihre reformistische Führung hält die organisierte Arbeiterklasse aber zurück und lenkt sie auf den Kampf für Brotkrümel innerhalb des [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Gewerkschaften könnten angesichts der Angriffe der Kapitalisten enorme Kämpfe führen. Ihre reformistische Führung hält die organisierte Arbeiterklasse aber zurück und lenkt sie auf den Kampf für Brotkrümel innerhalb des Systems.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Arbeiter, die heute den Gewerkschaften beitreten, werden die Sozialpartnerschaft in Zukunft herausfordern. Doch derzeit gibt es noch keine erkennbare Opposition. Als RKP wollen wir diese Rolle in der Zukunft übernehmen. Bevor wir das können, müssen wir uns in den Betrieben verankern und das Vertrauen unserer Kollegen gewinnen. Vorher werden wir kein Gehör finden.<br /><br /></span></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><strong>Kommunisten am Arbeitsplatz</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wenn du Kommunist in einem Betrieb bist, willst du sicher deine Kollegen davon überzeugen, sich zu organisieren. Solltest du jetzt dafür einen Betriebsrat gründen? Nein! Denn als Betriebsrat bist du an die Friedenspflicht gebunden. Du darfst weder eigenständig Kollegen zum Streik motivieren noch als Parteimitglied auftreten. Die Gefahr, deine Kollegen zu verraten, ist groß, denn du würdest ständig unter Druck geraten – von anderen Betriebsräten und von deinem Boss. Um dem etwas entgegenzusetzen, musst du dich in deiner Belegschaft verankern und dich theoretisch als Kommunist festigen.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Was kannst du dafür tun? Du solltest mit deinen Kollegen über Politik diskutieren und marxistische Positionen einbringen. So findest du heraus, wie dein Umfeld reagiert. Ein unvorsichtiges Auftreten kann dich im schlimmsten Fall den Job kosten. Deswegen teste das Wasser!</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Um die richtigen Ideen in deinen Betrieb zu tragen, brauchst du die RKP und unsere Zeitung. Wir geben dir so das richtige Werkzeug, um den Kapitalismus zu verstehen und zu bekämpfen. Deine Erfahrungen kannst du mit deiner Ortsgruppe (OG) nachbesprechen. Sie wird dir Hilfestellung bei Fragen geben und dir bei den nächsten Schritten im Betrieb zur Seite stehen.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Sobald du sicher bist, dass du dich deinen Kollegen als Kommunist zu erkennen geben kannst, sprich mit ihnen über die RKP. Auch wenn du nicht sofort Erfolg hast, kannst du langfristig Vertrauen aufbauen. Vielleicht wirst du anfangs wegen deiner Positionen belächelt. Doch sobald es zu Kürzungen und Problemen kommt oder große politische Ereignisse eintreten, kann sich das ändern. Hast du dir erstmal das Vertrauen der Kollegen erarbeitet, werden sie dich um Rat bitten.<br /><br /></span></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><strong>Nach Möglichkeiten suchen!</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wir müssen immer nach guten Möglichkeiten suchen, die wir enthusiastisch nutzen können. Gibt es Arbeitskämpfe, die wir unterstützen können? Stehen Entlassungswellen an? Wo es sinnvoll ist, nehmen wir an den Kundgebungen und Demonstrationen der Arbeiter teil und treten dort als RKP auf. Solche Aktionen unterscheiden sich jedoch deutlich von anderen Demonstrationen.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wir müssen genau verstehen, worum es geht und was die Forderungen sind, um effektiv Solidarität zu zeigen. Umso ernsthafter werden wir auch als Partei wahrgenommen Oberflächliches Wissen reicht dafür nicht aus. Wir sollten also alle Nachrichten dazu verfolgen. Die OG sollte gemeinsam Informationen aus Presse und Gewerkschaften sammeln, um sich kollektiv vorzubereiten.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Ohne Verankerung in den Betrieben werden wir bei Streiks nur selten neue Kommunisten gewinnen – das ist auch nicht das Hauptziel. Bei Arbeitskämpfen sammeln wir Erfahrungen, hören den Streikenden zu, analysieren die Stimmung und berichten an die Redaktion zurück. Oft können auch Interviews entstehen, die in der Zeitung veröffentlicht werden oder als Grundlage für Artikel dienen. Dasselbe gilt für Gespräche mit Kollegen.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Auch an Berufsschulen gibt es Kommunisten. Deshalb sollten wir unsere Positionen dort einbringen, mit unseren Mitschülern über politische Themen sprechen, unsere Zeitung verkaufen und über die RKP sprechen. Azubis sind der Ausbeutung voll ausgesetzt. Viele werden für erniedrigende Aufgaben eingespannt, die nichts mit der Ausbildung zu tun haben. Das Potenzial, sich zu radikalisieren, ist enorm.<br /><br /></span></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;"><strong>Wer die Jugend hat, hat die Zukunft</strong></span></h3>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Auch wenn es uns nicht sofort gelingt, bei einem Streik, in der Berufsschule oder im eigenen Betrieb neue Genossen zu gewinnen, können wir starke Verbindungen aufbauen. Deswegen sollten wir regelmäßig versuchen, unsere Zeitung unter den Arbeitern zu verkaufen. So können wir unseren Bekanntheitsgrad steigern und uns langfristig in den Betrieben verankern.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Als RKP wollen wir die fortschrittlichsten Kräfte der Arbeiterbewegung gewinnen – jene, die bereits heute den Kampf gegen den Kapitalismus aufnehmen wollen: die Avantgarde. Wir finden sie vor allem in der Jugend.</span></p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Gleichzeitig arbeiten wir daran, in der gesamten Arbeiterklasse Fuß zu fassen. Jeder Schüler und Student, den wir heute unter dem Banner des Kommunismus organisieren und ausbilden, wird in wenigen Jahren selbst ein Arbeiter sein. Die Avantgarde von heute wird morgen die Betriebe und Gewerkschaften erobern.</span></p>								</div>
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		<title>الحرية لفلسطين! ارفعوا أيديكم عن أليونا وليونارد!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 14:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Genozid in Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Israel & Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Um den Artikel auf arabisch zu lesen</span> <a href="https://marxy.com/?p=9192">hier klicken.</a></p><p><a href="https://marxy.com/?p=9192">لقراءة المقال باللغة العربية اضغط هنا</a></p>								</div>
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		<title>Freiheit für Palästina! Hände weg von Alyona und Leonard! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 15:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Artikel auf arabisch zu lesen hier klicken. لقراءة المقال باللغة العربية اضغط هنا Seit fast einem Jahr gehen weltweit Millionen auf die Straße gegen den israelischen Völkermord in [&#8230;]</p>
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									<p>Um den Artikel auf arabisch zu lesen <a href="https://marxy.com/?p=9192">hier klicken.</a></p><p><a href="https://marxy.com/?p=9192">لقراءة المقال باللغة العربية اضغط هنا</a></p><p><span style="color: #000000;">Seit fast einem Jahr gehen weltweit Millionen auf die Straße gegen den israelischen Völkermord in Gaza. Die Imperialisten und Kriegstreiber hier zu Lande bekämpfen dies von der ersten Minute an. In Europa und den USA wurden und werden pro-palästinensische Demos verboten, Aktivisten polizeilich verfolgt und von Unternehmern entlassen, pro-palästinensische Vortragende ausgeladen oder Veranstaltungsräume entzogen. Auch unsere Genossen sind von dieser Repression betroffen. </span></p><p><span style="color: #000000;">In München müssen Alyona und Leonard am 29. Oktober 2024 vor Gericht. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft ihnen „Belohnung und Billigung von Straftaten“ (§140 StGB) vor. Das Strafmaß sieht Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. Sie sind angeklagt, weil sie am 11. November 2023 auf einer Demonstration ein Banner gehalten haben, mit der Aufschrift „Freiheit für Palästina – Intifada bis zum Sieg“. Sie bildeten mit diesem Banner den Endpunkt unseres Demoblocks, an dessen Spitze ein weiteres Banner stand: „Gegen Besatzung und Krieg: Für die sozialistische Revolution entlang der grünen Linie“. </span></p><p><span style="color: #000000;">In Würzburg ermittelt die Staatsanwaltschaft mit einem gleichen Vorwurf gegen unseren Genossen Adrian. Auch gegen ihn kann noch ein Gerichtsprozess eröffnet werden. In Bremen ermittelt das Ordnungsamt gegen Genossen, weil sie ein Protestcamp an der Universität mitorganisiert haben. Sie könnten Geldstrafen bis 1.000 Euro erhalten. </span></p><p><span style="color: #000000;">In Deutschland und weltweit verteidigen Mitglieder der Revolutionären Kommunistischen Internationale das Recht des palästinensischen Volks, sich gegen die Unterdrückung durch das israelische Regime zu wehren und für die eigene Befreiung zu kämpfen. </span></p><p><span style="color: #000000;">Den <a style="color: #000000;" href="https://derkommunist.de/intifada-statt-un-resolutionen/">heuchlerischen Institutionen wie den Vereinten Nationen und dem Internationale Gerichtshof können die Palästinenser nicht</a> trauen. Alle „Appell“ der „internationalen Gemeinschaft“ an das israelische Regime, die Besatzung zu beenden, sind Feigenblätter für den westlichen Imperialismus, der gleichzeitig Israel bis an die Zähne bewaffnet und den Rücken deckt. </span></p><p><span style="color: #000000;">Die <a style="color: #000000;" href="https://derkommunist.de/marxisten-und-der-aufruf-zur-intifada-was-er-wirklich-bedeutet/">erste Intifada, auf die wir uns explizit beziehen</a>, zeigt den einzigen Ausweg für das palästinensische Volk, weil sie ein Massenaufstand, d.h. revolutionärer Klassenkampf, gegen Besatzung und Krieg war und bleibt. Die Palästinenser können nur auf die eigene Kraft und die Solidarität der Arbeiterklasse in Nahost und weltweit bauen. </span></p><p><span style="color: #000000;">Vor dieser internationalen Solidarität fürchten sich die Herrschenden weltweit und verleumden deshalb den legitimen Widerstand gegen den Völkermord in Gaza. Sie setzen die Intifada mit Terrorismus und dem Angriff der Hamas am 7. Oktober gleich. Jedem, der Solidarität äußert, werfen sie vor, den Angriff der Hamas unterstützt oder toleriert zu haben. Dabei haben wir in <a style="color: #000000;" href="https://derkommunist.de/nieder-mit-der-heuchelei-fuer-die-verteidigung-von-gaza-statement-der-imt/">unserem Statement vom 20. Oktober</a> bezüglich der Hamas festgehalten: „Wir teilen weder ihre Ideologie, noch dulden wir ihre Methoden.“ </span></p><p><span style="color: #000000;">Die <a style="color: #000000;" href="https://derkommunist.de/israel-vor-gericht-die-luege-von-der-regelbasierten-ordnung-des-westens/">Heuchelei der westlichen Imperialisten ist so augenscheinlich</a>. Während sie Krokodilstränen über die Toten und die Geiseln vergießen, bewaffnen sie den israelischen Staat und finanzieren sein unterschiedsloses Bombardieren und Morden in Gaza. Auf die Kappe dieser selbsternannten Verteidiger der Menschenrechte gehen mindestens 40.000 Tote in Gaza. </span></p><p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://derkommunist.de/editorial-funke-nr-141-nieder-mit-unterdrueckung-hetze-und-zynismus/">Alle politischen Scharfmacher</a> gegen die Palästinenser und ihre Verteidiger folgen einer primitiven Logik: „Wer gegen den Völkermord an den Palästinensern ist, ist für die Vernichtung von Juden.“ Alle etablierten Parteien und die AfD sind sich darin einig. Sie stehen bedingungslos zu Israel und hetzen hierzulande hemmungslos gegen Muslime und Migranten. </span></p><p><span style="color: #000000;">Politische Prozesse, wie der gegen unsere Genossen, finden derzeit bundesweit statt, um die gesamte Bewegung einzuschüchtern. Dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit gemeinsam mit der rassistischen Hetze und den Rufen nach Sparmaßnahmen und Mehrarbeit bereiten einen Generalangriff auf die gesamte Arbeiterklasse vor. </span></p><p><span style="color: #000000;">Die herrschenden treten auf die Schwachen, um die Arbeiterklasse zu spalten, damit diese weiteren Lohnkürzungen und schlechteren Arbeitsbedingungen nicht entgegentritt. </span></p><p><span style="color: #000000;">Heute sollen Alyona und Leonard für ihre Ausübung der Meinungsfreiheit, mit Strafen bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden. Morgen werden diejenigen Kollegen mit Knüppel und Gericht bekämpft, die kollektive Gegenwehr im Betrieb gegen die Offensive des Kapitals organisieren. </span></p><p><span style="color: #000000;">Wir stehen gegen diese Heuchelei. Die Spaltung der Arbeiterklasse stärkt nur die Ausbeuter. Wir stehen für die internationale Solidarität der Arbeiterklasse und bauen auf ihre Fähigkeit, die Barbarei des Kapitalismus zu beenden! Wir fordern: </span></p><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Rücknahme aller Beschuldigungen gegen Alyona und Leonard! </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Stopp der Kriminalisierung von Solidarität mit dem palästinensischen Volk! </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Nieder mit Rassismus und Spaltung durch die Herrschenden! </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Klassenkampf gegen alle Angriffe auf Arbeitsrechte, Löhne und demokratische Rechte! </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Für eine sozialistische Revolution im Nahen Osten und überall! </span></li></ul><h3><span style="color: #000000;"><b>Was kannst du tun?</b> </span></h3><p><span style="color: #000000;">Das Wichtigste ist: wir sind nicht allein. Es gibt viele Menschen wie dich und uns. Am einfachsten finden wir sie, indem wir selbst sichtbar sind: </span></p><h3><span style="color: #000000;"><b>Solidarität zeigen</b> </span></h3><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="2" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Gib diesem Artikel und unseren Social Media Posts maximale Reichweite. Schicke ihn an Kollegen, Freunde, Familie, Bekannte oder Gruppen. Oft ist es überraschend, wo überall Gleichgesinnte sind! </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="2" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Schick uns eine Solidaritätsbotschaft (per Mail, Instagram, etc.). Wir freuen uns über deine Nachricht, egal ob Text, Foto oder Video. </span></li></ul><h3><span style="color: #000000;"><span style="color: #c63529;"><a style="color: #c63529;" href="https://derkommunist.de/spende/"><b>Spende</b></a></span><b><span style="color: #c63529;">,</span> damit wir fit sind gegen Angriffe!</b> </span></h3><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Die Herrschenden werden immer dreister in ihren Einschüchterungsversuchen und Angriffen. Dieser war nicht der erste und wird nicht der letzte sein. Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen. Unterstütze uns dafür finanziell, damit wir Rechtskosten, Kampagnen- und Materialkosten abdecken können. </span></li></ul><h3><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://shop.derfunke.de/home/49-der-kommunist-abonnement.html"><b>Nutz die revolutionäre <span style="color: #c63529;">Arbeiterzeitung</span>!</b></a> </span></h3><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Verbreite die Ideen, die die Herrschenden zum Schweigen bringen wollen: Wir werden dafür angegriffen, dass wir offen auf der Seite der Unterdrückten und der Arbeiterklasse stehen. Genau diese Ideen braucht es, um die Welt zu verändern! Nimm ein Abo und/oder hilf mit, den „Kommunist“ zu verkaufen, indem du mehrere Exemplare bestellst. </span></li></ul><h3><span style="color: #000000;"><b>Gib uns Stoff! </b><span style="color: #c63529;"><a style="color: #c63529;" href="mailto:redaktion@derkommunist.de"><b>Schreib uns</b></a> </span></span></h3><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Wir wollen deine Meinung, deine eigenen Erfahrungen und Eindrücke hören: In Solidarität mit Palästina; zur Unterdrückung von Meinungsfreiheit; über Einschüchterungsversuche von Bossen, Lehrern; über die Situation in deiner Arbeit usw. Wir geben der Stimme der Unterdrückten, normalen Arbeitern und Jugendlichen einen Ausdruck! </span></li></ul><h3><span style="color: #c63529;"><a style="color: #c63529;" href="https://derkommunist.de/tritt-ein/"><b>Bau mit auf!</b></a> </span></h3><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Diskutier mit Freunden, Kollegen oder Bekannten über Palästina; Kommunismus oder die Scheinheiligkeit der Bürgerlichen. Unsere Zeitung und Broschüren sind dafür die beste Grundlage. </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Komm mit auf Demos und Proteste, um revolutionären Ideen eine Stimme zu verleihen. Nimm deine Freunde mit! </span></li></ul><ul><li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="6" data-aria-level="1"><span style="color: #000000;">Hilf uns, die Revolutionäre Kommunistische Partei aufzubauen: Wir haben Ortsgruppen in ganz Deutschland und kämpfen als Internationale in über 60 Ländern für die sozialistische Revolution. Wenn es bei dir noch keine gibt: Bau selbst eine auf, wir helfen dir. Melde dich und werde aktiv! </span></li></ul><p><span style="color: #000000;" data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>								</div>
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		<title>Die Ortsgruppe: Hier wirst du zum Volkstribun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Kutschera]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 22:18:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[RKP]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Organisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein idealer Kommunist ist wie ein Volkstribun, „der es versteht, auf alle Erscheinungen der Willkür und Unterdrückung zu reagieren, wo sie auch auftreten mögen, […] der es versteht, jede Kleinigkeit [&#8230;]</p>
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<p>Ein idealer Kommunist ist wie ein Volkstribun, „der es versteht, auf alle Erscheinungen der Willkür und Unterdrückung zu reagieren, wo sie auch auftreten mögen, […] der es versteht, jede Kleinigkeit zu benutzen, um <em>vor aller Welt</em> seine sozialistischen Überzeugungen […] darzulegen, um <em>allen</em> und jedermann die welthistorische Bedeutung des Befreiungskampfes des Proletariats klarzumachen“.&nbsp;</p>



<p>In „Was tun?“ gibt Lenin diese Definition unserer Aufgabe. Kommunisten versuchen, indem sie unsere Positionen geduldig erklären und an Klassenkämpfen als der immer weitertreibende Faktor teilnehmen, die Menschen um sie herum zu organisieren. Unser Ziel als Revolutionäre Kommunistische Partei ist es, in der Arbeiterklasse Wurzeln zu schlagen. Dazu brauchen wir Kommunisten in jeder Schule, jedem Betrieb, jeder Uni und Nachbarschaft, die dort wie Volkstribune handeln.&nbsp;</p>



<p>Du möchtest deinen Beitrag dazu leisten? Wenn du Leute für den Kommunismus gewinnen willst, dann brauchst du die besten Argumente und die richtige Herangehensweise. Deswegen organisieren wir uns in Ortsgruppen (OGs), wo Volkstribune entstehen. Dort werten Kommunisten ihre Erfahrung im Parteiaufbau aus und klären die Fragen, welche sie bei ihren Aktivitäten voranbringen. Außerdem werden in den OGs gemeinsame Aktionen geplant, um die vorhandenen Kräfte auf die vielversprechendsten Angriffspunkte zu bündeln.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinsam in die Offensive</strong>&nbsp;</h2>



<p>Jeder Kommunist hat die Aufgabe, sein eigenes Umfeld zu organisieren. Auf der OG tauscht ihr euch über diese Arbeit aus. Doch dadurch findest du nicht nur die erfolgreichsten Methoden für deine individuellen Aktivitäten. Sondern ihr werdet durch diese Auswertung auch Chancen ergreifen können, gemeinsam in die Offensive zu gehen.&nbsp;</p>



<p>An deiner Schule stoßen z. B. unsere Ideen für den Kampf gegen Rechts auf besonders großen Zuspruch? Als OG könnt ihr dort gemeinsam intervenieren, um mit gesammelten Kräften zu rekrutieren. Zusammen seid ihr in der Lage, Veranstaltungen für diese Schule zu planen und vor Ort zu diesen zu mobilisieren. Vielleicht ist die Stimmung sogar so kämpferisch, dass deine OG eine eigene Kundgebung oder Demo auf die Beine stellen kann. Wenn ihr als Kollektiv in Aktion tretet, dann haben neue Mitglieder erfahrene Genossen an ihrer Seite. So können sie sich von Anfang an bei der Aufbauarbeit einbringen und wichtige Erfahrungen sammeln.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorbereitung ist alles</strong>&nbsp;</h2>



<p>Du solltest dich nicht davon entmutigen lassen, wenn du in deiner Schule, an deiner Uni oder im Betrieb mit deiner individuellen Arbeit nicht gleich erfolgreich bist. Das braucht oft Zeit, also probiere es weiter! Fokussiere dich auf zwei bis drei Mitschüler, Kommilitonen oder Kollegen und diskutiere regelmäßig politisch mit ihnen. Auch auf diese Weise wirst du in manchen Fällen rekrutieren können. Vor allem aber wirst du lernen, am Bewusstsein deines Gegenübers anzuknüpfen und geduldig unsere Ideen zu erklären.&nbsp;</p>



<p>Diese Fähigkeiten brauchst du auch bei den gemeinsamen Aktivitäten deiner OG. Auf Veranstaltungen, bei Demos oder Rekrutierungsaktionen wie Infotischen oder Zeitungsverkäufen werdet ihr nur dann neue Mitglieder finden, wenn ihr unser Programm verteidigen und euch mit der Stimmung vor Ort verbinden könnt. Deswegen steht bei all unseren Aktivitäten die politische Vorbereitung auf der OG im Mittelpunkt.&nbsp;</p>



<p>Alle Genossen, auch ganz neue, können bei Aktionen mitmachen, wenn ihr vorher geklärt habt, mit welchen Slogans ihr z. B. auf einer Demo die Teilnehmer ansprecht. Haltet ihr eine Rede, werdet ihr euch kurz fassen müssen und Lücken lassen. Wenn ihr diese schließt, indem ihr zusätzlich durch das Publikum geht und in Gesprächen dessen Nachfragen klärt, erhöht ihr die Chancen, neue Mitglieder zu gewinnen. Das alles setzt Planung voraus. Die OG ist der Ort dafür.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Grundpfeiler unserer Arbeit</strong>&nbsp;</h2>



<p>Ideen sind der Grundpfeiler unserer Arbeit und wir sollten danach streben, bei jedem noch so kleinen Punkt auf der OG dessen politische Aspekte hervorzuheben. Dementsprechend steht die strukturierte Bildung bei jeder OG-Sitzung im Mittelpunkt. Referate zu marxistischer Theorie, der Geschichte der Arbeiterbewegung und aktuellen Themen klären die wichtigsten Fragen, mit denen ihr konfrontiert seid, und ermöglichen ein gemeinsames Verständnis. Eine lebhafte Diskussion, an der sich alle OG-Mitglieder beteiligen, wird die größtmögliche Klarheit schaffen.&nbsp;</p>



<p>Doch man kann nicht schwimmen lernen, ohne ins Wasser zu gehen. Mit deiner OG im Rücken eignest du dir von Anfang an den Marxismus als Waffe an, indem du unser kommunistisches Programm z. B. bei einem Infotisch verteidigst, versuchst, deine Mitschüler zu überzeugen uns beizutreten, oder eine Rede hältst. Ab der ersten Sekunde in unserer Partei beginnt deine Ausbildung zum Volkstribun. Sie wird dich in die Lage versetzen, die Menschen um dich herum in deiner eigenen OG zu organisieren.&nbsp;</p>
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		<title>Das Herz der RKP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michele Rocco Troccolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2024 10:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[RKP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In jeder Ausgabe unserer Zeitung steckt viel Arbeit. Rund 30 Artikel und Berichte sind in einer Ausgabe. Sie ist Resultat einer kollektiven Anstrengung, die vom Exekutivkomitee (EK)  angeleitet wird. Zweimal [&#8230;]</p>
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									<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In jeder Ausgabe unserer Zeitung steckt viel Arbeit. Rund 30 Artikel und Berichte sind in einer Ausgabe. Sie ist Resultat einer kollektiven Anstrengung, die vom Exekutivkomitee (EK)  angeleitet wird.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Zweimal wöchentlich trifft sich das EK, wenn nötig auch öfters. Auf diesen Treffen werden die Perspektiven der Sektion diskutiert. Sie fließen aus den politischen Entwicklungen auf der ganzen Welt, die sich wiederum auf die Situation hierzulande auswirken und umgekehrt. In den letzten Wochen verfolgte das EK, wie alle unserer Genossen, sehr aufmerksam die Ereignisse in den USA. Die palästinasolidarischen Campusbesetzungen schlugen weltweit Wellen. Unsere Internationale veröffentlichte dazu mehrere Artikel, interne Berichte, Vorträge und Podcast-Folgen. Sie sind eine Anleitung, um in solchen Massenprotesten als Kommunisten die Bewegung vorwärts zu treiben. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">An deutschen Universitäten gab es Versuche, es den US-amerikanischen Protesten nachzumachen. Mit Spannung wurden die Berichte dazu aus den verschiedenen Ortsgruppen (OGs) im Center in Berlin erwartet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Eine korrekte Einschätzung und Analyse einer Situation ist lebensnotwendig für eine revolutionäre Organisation. Um ein Stimmungsbild in der Arbeiterklasse zu erfassen, erhält das EK regelmäßig Berichte von Interventionen auf Demonstrationen und Streiks, aus den Betrieben, der Schule und den Universitäten. Viele davon fließen in die Zeitung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h2 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Lehren der Arbeiterbewegung</span></h2>
<p class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Doch solche Berichte sind nur ein Teil einer aktuellen Analyse des Klassenkampfes. Genauso aufmerksam werden die bürgerlichen Zeitungen verfolgt. Hat man einmal gelernt, ihr Netz der Verzerrungen zu durchblicken, sind sie eine wertvolle Quelle von Informationen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Glücklicherweise sind Marxisten heute nicht mehr zum Großteil auf die bürgerlichen Analysten angewiesen – wie beispielsweise noch Marx, als er das Kapital schrieb. Wir können auf einen Schatz an Erfahrungen und Lehren aus der Arbeiterbewegung zurückgreifen. Dazu zählen insbesondere die Werke von Marx, Engels, Lenin und </span><span style="color: #000000;">Trotzki. Unsere Internationale vertreibt viele weitere Bücher mit unersetzlichen </span><span style="color: #000000;">Erkenntnissen der Arbeiterklasse.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Berichte lesen, Zeitungen verfolgen, marxistische Klassiker studieren – all dies kostet viel Zeit. Daraus müssen dann noch für den heutigen Kontext die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und korrekte Handlungsaufforderungen herausgegeben werden. Um diese Arbeit leisten zu können, werden die Genossen im EK von der täglichen Lohnarbeit befreit. Eine stolze Tradition der Kampforganisationen der Arbeiterklasse.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das EK steht im intensiven Austausch mit der gesamten Sektion. Mit den Führungen der Ortsgruppen oder sogar ganzer Regionen werden die nächsten Schritte diskutiert. Jedes EK-Mitglied hat zusätzlich verschiedene Verantwortungsbereiche. Das geht von Social Media und Homepage über Finanzen bis zur Vorbereitung des Gründungsparteitages.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Darüber hinaus bereitet das EK die Treffen des Zentralkomitees (ZK) vor. Hier kommt die gewählte Führung aus ganz Deutschland zusammen. Meistens eröffnet das EK mit einem Referat zu einem aktuellen Thema. Durch Redebeiträge wird die allgemeine Perspektive vertieft.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Solch eine politische Perspektive muss aber mit einem lebendigen Inhalt gefüllt werden. Jede Ortsgruppe hat ihre eigenen spezifischen Aufgaben und Herausforderungen. Das ZK verallgemeinert die einzelnen Erfahrungen und gibt den OGs eine Handlungsempfehlung. Genau dies wurde kürzlich wegen den Palästinaprotesten an den Deutschen Universitäten gemacht. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h2 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">In der Zeitung fließen alle Fäden zusammen</span></h2>
<p class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Aus den aktuellen politischen Ereignissen und Bedürfnissen der Organisation entsteht der erste Entwurf für einen Redaktionsplan. Bei einer monatlich erscheinenden Zeitung muss das EK diesen direkt nach der Produktion der letzten Ausgabe erstellen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dieser Plan wird dann online mit dem Redaktionskomitee, einem Gremium bestehend aus ZK-Mitgliedern, diskutiert. Hier gibt es die Möglichkeit, den Leitfaden anzupassen und weitere </span><span style="color: #000000;">Ideen aus den Ortsgruppen einfließen zu lassen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wie Zahnräder greifen die Tätigkeiten der Genossen in der Zeitungsproduktion ineinander. Berichte und Artikel werden vordiskutiert. Erste Entwürfe werden geschrieben. Parallel werden die ersten Grafiken erstellt. Manche Artikel der Internationalen werden übersetzt. Zum Schluss wird jeder einzelne Artikel von einem EK-Mitglied redigiert. Die politische Klarheit unserer Internationale ist eine Errungenschaft, deren Leuchtfeuer wir in die Arbeiterbewegung tragen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nur ein paar Tage nach Redaktionsschluss kommen ein paar unscheinbare Pakete im Center in Berlin an. Von hier versenden Genossen die Zeitungen weiter nach ganz Deutschland. Dort sind sie Waffen im täglichen Aufbau der Organisation und bereiten somit </span><span style="color: #000000;">einen Teil der nächsten Ausgabe vor. Diese Zentrale ist unverzichtbar für den Aufbau der Revolutionären Kommunistischen Partei. Ohne die aufopferungsvolle Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden wäre diese Arbeit nicht möglich. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>								</div>
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		<title>Ohne uns kein Sozialismus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michele Rocco Troccolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 07:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[RKP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Vermögen von rund 40 Mrd. Dollar ist der Besitzer des Logistikkonzern Kühne+Nagel, Klaus-Michael Kühne, der reichste Deutsche. Auch das Geschwisterpaar Susanne Klatten und Stefan Quandt kommen zusammen auf [&#8230;]</p>
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									<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mit einem Vermögen von rund 40 Mrd. Dollar ist der Besitzer des Logistikkonzern Kühne+Nagel, Klaus-Michael Kühne, der reichste Deutsche. Auch das Geschwisterpaar Susanne Klatten und Stefan Quandt kommen zusammen auf rund 40 Mrd. Euro. Als Großaktionäre des Autokonzerns BMW konnten sie ihr Vermögen allein in einem Jahr um 7,2 Mrd. Euro steigern.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese feinen Herren und Damen gehören zu der Klasse, die auf Kosten der Mehrheit lebt. Den Reichtum können sich die wenigen Kapitalisten einfach von der Arbeiterklasse nehmen, weil sie besser organisiert sind. Sie lassen Politiker, Polizei, Justiz und Medien für ihre Interessen arbeiten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Internationale Aktionseinheit</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Um sie zu stürzen, muss die Arbeiterklasse weltweit Hand in Hand kämpfen. Nur durch Spaltung kann eine Minderheit die Mehrheit kontrollieren. Jedem Amazon-Arbeiter ist klar, dass wenn er in einem deutschen Logistikcenter streikt, auch seine Kollegen in Polen und Frankreich die Arbeit niederlegen müssen, um nicht als Streikbrecher benutzt zu werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Deswegen brauchen wir eine weltweite Organisation, die einheitlich zuschlagen kann. Auf der ganzen Welt bauen Kommunisten die Revolutionäre Kommunistische Internationale auf. Sie wird eine Waffe in den kommenden Kämpfen sein, die unsere Klasse hinter dem Banner des Kommunismus vereint.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Im Dienst des Proletariats</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Jeder von uns ist Berufsrevolutionär und widmet sein Leben der sozialistischen Revolution. Doch neben der täglichen Lohnsklaverei bleibt uns nur wenig Zeit. Mit unseren Mitgliedsbeiträgen können wir einzelne Klassenkämpfer von diesen Zwängen befreien und sie in den Dienst des Proletariats stellen. Sie haben die Aufgabe, die Organisation noch schlagkräftiger zu machen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Lehren der Arbeiterbewegung sind ein gewaltiger Schatz. Es braucht viel Zeit, sich diesen anzueignen. Als Kaderpartei sind wir das Gedächtnis der Bewegung, welches einen Weg aufzeigt, die Zukunft zu erobern. Hauptamtliche machen diesen Reichtum durch hochwertige Artikel und Vorträge greifbar. Darauf basierend entwickeln sie aktuelle Analysen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sie haben die Zeit, Ortsgruppen zu besuchen, sich mit ihnen über ihre Erfahrungen auszutauschen und sie bei der Eroberung ihrer Städte zu unterstützen. Keine Ortsgruppe kämpft allein. Ein lebendiger Apparat verbindet einzelne Kommunisten zu einem einheitlich handelnden Organismus. Unsere Zeitung ist Resultat und Ausgangspunkt unserer kollektiven Arbeit. Ohne Hauptamtliche wäre solch eine Zeitung nicht möglich.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weltkonferenz</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unser Internationales Centre in London geht die gleiche Arbeit im weltweiten Maßstab an. Auf der ganzen Welt wollen sich Kommunisten unserer Internationalen anschließen. Unsere theoretische Klarheit ist überzeugend. Um das Netz der Internationalen auszubreiten, um jeden Kommunisten in jedem Land zu erreichen, wollen wir in Zukunft unser Audio- und Videomaterial ausweiten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Letztes Jahr auf dem Weltkongress haben wir 630.000 Euro gesammelt, um uns nach einer langjährigen Finanzkampagne ein eigenes Center in London zu kaufen. Damit sind wir unabhängig von der politischen Duldung eines kapitalistischen Vermieters und die wegfallende monatliche Miete können wir zum Aufbau der Internationale verwenden. Dieses Jahr haben wir als Internationale das Ziel 450.000 Euro zu sammeln.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Weltkonferenz im Juni wird eine Waffe sein, um die kommunistische Bewegung in allen Ländern auszubreiten. Neben den Kosten solch eine Veranstaltung abzuhalten und den Ausgaben für die Streaming-Ausstattung, plant die Internationale finanzschwache Sektionen bei Reise- und Unterkunftskosten zu unterstützen. Es ist unsere Pflicht, in den wohlhabenderen Ländern Nordamerikas und Europas dafür zu sorgen, dass alle Genossen teilnehmen können. Als deutsche Sektion wollen wir die Internationale mit 15.000 Euro unterstützen. Weitere 5.000 Euro wollen wir sammeln, um unsere eigenen Reisekosten zur Konferenz in Italien zu finanzieren.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Von der Notwendigkeit überzeugt</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Anders als die reichen Damen und Herren haben wir keine Milliarden oder Millionen auf unseren Konten. Mit Stolz finanzieren wir uns ausschließlich aus der Arbeiterbewegung, um ohne Wenn und Aber den Standpunkt der Arbeiterklasse zu vertreten. Dafür sammeln wir Geld auf Demonstrationen, erhalten regelmäßige Spenden von Sympathisanten und unsere Mitglieder zahlen einen monatlichen Beitrag.</span><br /><span style="color: #000000;">Wir zwingen niemanden, uns Geld zu geben. All unsere Mitglieder und Sympathisanten sind von der Notwendigkeit einer revolutionären Partei überzeugt und deswegen zu Opfern bereit. Als Kommunisten fragen wir offen und ohne Scham nach viel Geld.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wie viel ist dir das Gelingen der sozialistischen Weltrevolution wert? Ohne uns gibt es sie nicht. Wenn auch du überzeugt davon bist, dann hilf uns, die revolutionäre Partei aufzubauen. Findest du deinen Mitgliedsbeitrag und deine Spende angemessen für unser Ziel? Erkläre jedem, warum wir die Revolutionäre Kommunistische Internationale gründen und frag sie um Unterstützung. Kein Beitrag dafür ist zu hoch, kein Beitrag zu niedrig.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>								</div>
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		<title>Lenin und die „Iskra“: Warum Kommunisten auch heute eine Zeitung brauchen</title>
		<link>https://derkommunist.de/lenin-und-die-iskra-warum-kommunisten-auch-heute-eine-zeitung-brauchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Kutschera]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 17:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marxismus]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitungen zum Parteiaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bolschewismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lenin]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Organisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Januar 1901 ging in München eine Zeitung in den Druck, die den Lauf der Geschichte verändern sollte. „Aus dem Funken wird die Flamme schlagen“, prophezeite der Untertitel des Blattes. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1320" class="elementor elementor-1320" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im Januar 1901 ging in München eine Zeitung in den Druck, die den Lauf der Geschichte verändern sollte. „Aus dem Funken wird die Flamme schlagen“, prophezeite der Untertitel des Blattes. Und tatsächlich: Die „Iskra“ (russisch für „der Funke“) legte den Grundstein für die Bolschewistische Partei, die 16 Jahre später die Revolution in Russland zum Sieg führte.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Um diese Zeitung sowie ihr Programm sammelten sich Revolutionäre aus der Intelligenz und der Arbeiterklasse. Viele Jahre vor den Massen hatten sie erkannt, dass die Befreiung aus der zaristischen Selbstherrschaft und der wirtschaftlichen Rückständigkeit Russlands allein die Machtübernahme durch die Arbeiterklasse bringen konnte. Doch der Klassenkampf trieb immer breitere Teile der russischen Gesellschaft zu dieser Schlussfolgerung. Im Oktober 1917 war aus dem Funken ein Flächenbrand geworden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Es war Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, der schon um 1900 verstand, dass die Hinwendung der Revolutionäre zum Kommunismus nur der Ausdruck einer Gärung in der gesamten Arbeiterklasse war. Unter der Oberfläche stauten sich im Massenbewusstsein beständig Wut, Ängste und Frustration über die Ausbeutung und Unterdrückung an. Schließlich waren alle Teile der Arbeiterklasse denselben gesellschaftlichen Widersprüchen ausgesetzt, die irgendwann ausbruchsartig in einer Revolution zutage treten mussten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Entwicklung des Bewusstseins bezeichnen Marxisten als Molekularprozess der Revolution. Lenin leitete daraus einen Plan ab: Jahre bevor es zur Revolution kam, sammelte er die bereits radikalisierten Schichten der Arbeiterklasse in einer Kaderpartei. Es galt, sich durch die Teilnahme an Klassenkämpfen und durch das Studium des Marxismus die notwendigen Fähigkeiten anzueignen, um die bevorstehenden Massenbewegungen anführen zu können. Lenin schuf eine Organisation von professionellen Revolutionären, die sich allein dieser Aufgabe widmeten. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Jugend in Bewegung</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">An einem ähnlichen Punkt im Molekularprozess der Revolution sind wir auch heute. In der Jugend findet eine nie dagewesene Radikalisierung statt. Millionen junger Menschen weltweit wenden sich gerade dem Kommunismus zu. Sie haben die Sackgasse, die der Kapitalismus darstellt, bereits erkannt und wollen jetzt für die Revolution kämpfen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die jungen Kommunisten sind vor allem dort aktiv, wo der Rest der radikalisierten Jugend in Bewegung ist – z.B nach wie vor bei Fridays for Future, bei den Protesten gegen die AfD oder den Völkermord in Palästina. Dabei haben sie die Notwendigkeit des Sozialismus bereits verstanden und wollen sich dafür auch organisieren.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Schicht ist eine Vorhut und nimmt damit eine breite Bewegung der Arbeiterklasse vorweg. Bis es zu den unvermeidlichen sozialen Explosionen kommt, müssen wir mit diesen jungen Kommunisten eine Kaderpartei aufgebaut haben. Je stärker wir heute in unserer Größe und in unseren Fähigkeiten wachsen, desto einfacher wird uns die Verankerung in weiteren Schichten der Arbeiterklasse fallen, sobald diese in Bewegung kommen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auf die drängendste Frage der jungen Kommunisten, was jetzt zu tun ist, können wir eine klare Antwort geben: Organisiert euch mit uns, bildet euch zu revolutionären Kadern aus und findet die nächsten Kommunisten! </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Die Anfänge der russischen Arbeiterbewegung</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Auch in Russland um 1900 waren die Kommunisten zunächst verstreut. Im ganzen Land schossen sozialdemokratische Zirkel wie Pilze aus dem Boden. Diese Gruppen waren voneinander isoliert und hauptsächlich mit der Arbeit vor Ort beschäftigt. Mitunter hatten sie eigene lokale Zeitungen und vertraten unterschiedlichste Standpunkte. Es gab z.B. die Ökonomisten, die einen politischen Kampf der Arbeiterklasse ablehnten und sich nur auf Lohnfragen beschränkten, sowie Revisionisten, die an ein friedliches Hineinwachsen in den Sozialismus ohne Revolution glaubten. Unter den Sozialdemokraten waren aber auch Marxisten – etwa die Gruppe „Befreiung der Arbeit“, die der „Vater des russischen Marxismus“ Georgi Plechanow ins Leben gerufen hatte.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Im Jahr 1896 wurde mit der Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands ein Versuch unternommen, diese Gruppen zu vereinigen. Wegen der zaristischen Repressionen konnten aber nur ein Bruchteil der Gruppen am Gründungskongress teilnehmen. Fünf der neun Teilnehmer dieses ersten Parteitags wurden innerhalb eines Monats verhaftet. Was blieb, war nur ein Manifest, auf das sich viele lokale Gruppen beriefen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nun stellte sich die Frage, wie man unter den Bedingungen des Zarismus eine überlebensfähige Vereinigung der Zirkel erreichen konnte und auf welcher programmatischen Grundlage diese stattfinden sollte. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Von der Zeitung zur Partei</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mit seinen Schriften „Womit beginnen?“ (1901) und „Was tun?“ (1902) stürzte sich Lenin in diese Debatte. Hier brachte er sein Konzept der Kaderpartei ein und entwickelte einen konkreten Plan für deren Aufbau. In „Womit beginnen?“ erklärt Lenin:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Unserer Meinung nach muß der Ausgangspunkt der Tätigkeit, der erste praktische Schritt zur Schaffung der gewünschten Organisation, schließlich der Leitfaden, an Hand dessen wir diese Organisation unbeirrt entwickeln, vertiefen und erweitern könnten – die Schaffung einer gesamtrussischen politischen Zeitung sein.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mit der „Iskra“ setzte Lenin diesen Plan aus dem Exil heraus in die Tat um. Bis zur Spaltung der russischen Sozialdemokratie im Jahr 1903 stand die Zeitung de facto unter seiner Leitung. Das Motto der „Iskra“ lässt sich mit Lenins berühmten Worten zusammenfassen: „Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.“</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Er führte in der Zeitung einen vehementen ideologischen Kampf gegen den Ökonomismus und Revisionismus. In der Praxis widerlegte Lenin das Argument der Ökonomisten, dass die russische Arbeiterklasse nicht an Theorie und dem politischen Kampf interessiert sei. Die „Iskra“ war ein voller Erfolg unter den klassenbewussten Schichten des Proletariats. Um diese Zeitung herum bildete sich die dominierende Strömung innerhalb der russischen Arbeiterbewegung. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Ein einheitliches Verständnis</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Viele der lokalen Zirkel stellten sich hinter die „Iskra“. Die Vereinigung gelang, weil die Zeitung ein gemeinsames Verständnis auf Grundlage einer einheitlichen Theorie anbieten konnte. Schon in der „Ankündigung der Redaktion der ,Iskra‘“ (1900) macht Lenin deutlich:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Es ist also begreiflich, daß wir nicht die Absicht haben, unser Organ [die Zeitung, Anm. d. Red.] zu einem einfachen Sammelplatz der verschiedenartigen Anschauungen zu machen. Wir werden es im Gegenteil im Geiste einer streng festgelegten Richtung führen. Diese Richtung kann durch ein Wort gekennzeichnet werden: Marxismus, und es braucht wohl kaum hinzugefügt zu werden, daß wir für die konsequente Entwicklung der Ideen von Marx und Engels eintreten und jene halbschlächtigen, verschwommenen und opportunistischen Korrekturen entschieden ablehnen, die jetzt nach dem Beispiel Ed. Bernsteins, P. Struves und vieler anderer so sehr in Mode gekommen sind.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In diesem Sinne verstand Lenin die Zeitung als kollektiven Propagandisten und kollektiven Agitator. Einerseits vermittelt sie mit Theorieartikeln und tiefergehenden Analysen ein breiteres Verständnis des Marxismus. Das ist Propaganda. Andererseits beinhaltet die Zeitung auch agitatorische Artikel, die sich an die Masse richten und anhand eines konkreten Beispiels eine spezielle Idee greifbar machen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Beide Formen ergänzen sich dialektisch: Agitatorische Artikel reißen die Fragen an, die nur Propaganda endgültig klären kann. Gleichzeitig ist ein tieferes Verständnis des Marxismus notwendig, um die konkreten Beispiele zu durchschauen. So liefert die Zeitung Klarheit in den Ideen und politische Bildung. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Das Gerüst für die revolutionäre Partei</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aber für Lenin ist die Zeitung „nicht nur ein kollektiver Propagandist und kollektiver Agitator, sondern auch ein kollektiver Organisator“. In „Womit beginnen?“ beschreibt er anschaulich, was er damit meint:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Was das letztere betrifft, kann sie mit einem Gerüst verglichen werden, das um ein im Bau befindliches Gebäude errichtet wird; es zeigt die Umrisse des Gebäudes an, erleichtert den Verkehr zwischen Drehern einzelnen Bauarbeitern, hilft ihnen, die Arbeit zu verteilen und die durch die organisierte Arbeit erzielten gemeinsamen Resultate zu überblicken. Mit Hilfe der Zeitung und in Verbindung mit ihr wird sich ganz von selbst eine beständige Organisation herausbilden, die sich nicht nur mit örtlicher, sondern auch mit regelmäßiger allgemeiner Arbeit befaßt, die ihre Mitglieder daran gewöhnt, die politischen Ereignisse aufmerksam zu verfolgen, deren Bedeutung und Einfluß auf die verschiedenen Bevölkerungsschichten richtig zu bewerten und zweckmäßige Methoden herauszuarbeiten, durch die die revolutionäre Partei auf diese Ereignisse einwirken kann.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Deswegen geben wir als Kommunisten auch heute eine Zeitung heraus. Wir analysieren mit der marxistischen Methode die Krise des Kapitalismus, beziehen Stellung zu wichtigen politischen Ereignissen, entwickeln Programme für Proteste und Arbeitskämpfe, berichten aus dem Alltag der Arbeiterklasse, gehen aber auch auf die Theorie und Geschichte unserer Bewegung ein. So schaffen wir ein gemeinsames Verständnis und damit die Grundlage für den Aufbau unserer Partei.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aber vor allem lernen wir durch die Zeitung, den Marxismus selbst anzuwenden. Nur wer auf einem Streik, an der Uni oder bei einer Demonstration politisch erklären kann, warum man unsere Zeitung kaufen muss, wird diese auch erfolgreich unter die Leute bringen können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Gleichzeitig inspiriert sie dazu, selbst zu schreiben. Wir sind eine junge Organisation. Der allergrößte Teil unserer Mitglieder stammt aus Arbeiterfamilien und lebt in Arbeitervierteln. Die meisten Genossen müssen neben Schule oder Studium selbst einer Lohnarbeit nachgehen. Uns ist also klar, was die Arbeiterklasse und besonders die Jugend beschäftigt. Das alles können wir kommentieren! Wenn sich jeder Genosse die Zeitung auf diese Weise zu eigen macht, ergeben sich tausende weitere Möglichkeiten für den Aufbau unserer Partei.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Darüber hinaus stellt die Zeitung eine Drehscheibe für Erfahrungen in der Aufbauarbeit dar. Berichte, Auswertungen und Anleitungen zu Aktivitäten (Demonstrationen, Streiksolidarität, Veranstaltungen und vieles mehr) inspirieren Kommunisten an anderen Orten und helfen, Erfahrungen miteinander abzugleichen, wodurch man gemeinsam zu den besten Methoden im Parteiaufbau gelangt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Aufgrund dieses Zusammenspiels spricht Lenin von der Zeitung als Gerüst für eine kämpfende Kaderpartei, die diszipliniert nach einem gemeinsamen Plan arbeitet, diesen aber auch flexibel gemäß den konkreten Bedingungen vor Ort umsetzen oder anpassen kann. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">„Die Parole zum entscheidenden Kampf“</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Es gelang Lenin mit der „Iskra“ tatsächlich, den Grundstein einer solchen Kampforganisation zu legen. Aus der Strömung um die Zeitung entstand in den darauffolgenden Klassenkämpfen die Bolschewistische Partei, die 1917 die russische Revolution zum Sieg führen konnte. Lenins prophetische Worte aus „Womit beginnen?“ beweisen sein strategisches Genie:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Und wenn wir unsere Kräfte für die Herausgabe einer allgemeinen Zeitung vereinigen, so wird diese Arbeit nicht nur die tüchtigsten Propagandisten heranbilden und hervortreten lassen, sondern auch die geschicktesten Organisatoren, die talentiertesten politischen Führer der Partei, die fähig sind, im notwendigen Zeitpunkt die Parole zum entscheidenden Kampf auszugeben und den Kampf zu leiten.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Bis zum „entscheidenden Kampf“, der 15 Jahre später stattfand, gaben die Bolschewiki noch weitere Zeitungen heraus – zum Zeitpunkt der Oktoberrevolution etwa die „Prawda“ (russisch für „die Wahrheit“). Grigori Sinojew, ein Mitstreiter Lenins, schrieb im Jahr 1921 über dieses Blatt:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Was machte die Zeitung in diesen Zeiten so mächtig? In erster Linie trug dazu die Tatsache bei, dass nicht weniger als die Hälfte der Spalten für Briefe von Arbeitern beiderlei Geschlechts in Geschäften und Fabriken offen war. Es handelte sich also um einen besonderen Typus einer kommunistischen Zeitung. Die ,Prawda‘ übte Funktionen aus, die keine andere russische Zeitung zu erfüllen vermochte! Mindestens die Hälfte des Blattes unterschied sich sogar in seinem äußeren Erscheinungsbild grundlegend von der sozialdemokratischen und bürgerlichen Presse. Diese Hälfte wurde ausnahmslos von Arbeitern beiderlei Geschlechts, Soldaten, Matrosen, Köchen, Droschkenfahrern, Friseuren etc. etc. geschrieben.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Schon die „Iskra“ widmete einen Großteil ihrer Spalten den Briefen von Arbeitern. Wie Sinojew weiter erklärt, waren diese Korrespondenzen ein wichtiger Gradmesser für den Bewusstseinsstand der Massen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Alles in allem vermittelten sie eine Vorstellung von der Not und dem Elend, das die Arbeitermassen zu ertragen hatten; sie spiegelten jenen unterdrückten und langsam wachsenden Protest wider, der später in der großen Revolution seine Stimme fand.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Damals wie heute sind Revolutionäre auf diese Stimmungsbilder angewiesen. Die bürgerlichen Medien als Sprachrohre der herrschenden Klasse berichten wenig bis gar nichts darüber, was in der Arbeiterklasse wirklich passiert und wie sie über das eine oder andere Thema denkt. Lenin selbst betonte im Jahr 1904 in einem Brief aus dem Exil: </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;"></span>
<p><span style="color: #000000;">„Gebt den Arbeitern jede Möglichkeit, für unsere Zeitung zu schreiben, entschieden über alles zu schreiben, möglichst viel über ihren Alltag, ihre Interessen und ihre Arbeit zu schreiben, denn ohne dieses Material wird das sozialdemokratische Blatt keinen Pfifferling wert sein, wird es den Namen eines sozialdemokratischen Blattes nicht verdienen.“</span></p>
<span style="color: #000000;"></span></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Lenin bat sogar um Briefe von Arbeitern und Parteimitgliedern an die Redaktion im Ausland, die nicht für die Veröffentlichung bestimmt waren, „zu ihrer Information nicht nur über Tatsachen und Ereignisse, sondern auch über die Stimmung und über die alltägliche ,uninteressante‘, gewöhnliche Seite der Bewegung, über die laufende Arbeit“. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Ein Wendepunkt für unsere Organisation</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In den Fabriken, Büros, Lagerhallen und Co. wächst auch heute die Unzufriedenheit über den Status quo, selbst wenn diese noch keinen Ausdruck in einer Massenbewegung findet. Doch für eine ständig wachsende Schicht der Arbeiterklasse – vor allem in den jüngeren Generationen, bei Schülern, Azubis und Studenten – steht der Kampf um den Kommunismus bereits jetzt auf der Tagesordnung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mit der Radikalisierung der Jugend hat sich ein Wendepunkt vollzogen. Endlich befindet sich wieder eine Masse in Bewegung, die offen für unsere Ideen ist. Wir müssen den Marxismus nicht mehr nur in der Theorie verteidigen, sondern können seine Wirkmächtigkeit im Klassenkampf beweisen. Jetzt können wir uns wieder in die Schlacht stürzen. Aber dazu brauchen wir einen Plan.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Marxismus ist das Fundament, auf dem wir die Revolutionäre Kommunistische Partei errichten. Aber wer ein Haus bauen will, der braucht mehr als ein Fundament – nämlich vor allem auch ein Gerüst und Arbeiter, die das Gerüst nutzen. Lenin hat gezeigt, dass das auch für den Aufbau einer Kaderorganisation gilt. Dieses Gerüst ist unsere Zeitung und die Bauarbeiter, das sind diejenigen, die heute schon für die sozialistische Revolution kämpfen wollen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mit unserer Zeitung bieten wir allen Revolutionären eine Anleitung, die ihnen die notwendigen Fähigkeiten, Argumente und Methoden sowie die korrekte Orientierung liefert, weitere Kommunisten um sich zu sammeln und dort, wo sie sind, rote Zellen zu gründen. Jeder Kommunist soll unsere Zeitung in die Hand nehmen können und sofort in der Lage sein, mit dem Aufbau der Revolutionären Kommunistischen Partei zu beginnen. </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Neue Anforderungen</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir können mit Stolz behaupten, dass „Der Funke“ in seinem dreißigjährigen Bestehen den Marxismus effektiv verteidigt und dadurch vor jeder Entstellung bewahrt hat – anders als die stalinistischen, maoistischen, linksreformistischen und anderen Parteien, die sich im Namen auf den Sozialismus oder Kommunismus berufen, sich aber in Worten und Taten längst von revolutionärer Politik verabschiedet haben.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diesen marxistischen Wissens- und Methodenschatz wollen wir an die neue Generation von Kommunisten weitergeben, in dem wir ihnen im Kampf beweisen, dass der Marxismus allen anderen Ideen überlegen und nur mit ihm die sozialistische Revolution möglich ist. Unsere Zeitung und unsere Organisation werden deshalb noch direkter an den Kämpfen der Jugend und Arbeiterklasse ansetzen, um in diesen Kämpfen praktisch die Macht der marxistischen Ideen zu beweisen. Denn dort finden wir Kommunisten, die nach unseren Antworten suchen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das heißt: Die Zeit der Agitation hat begonnen! Künftig werden deshalb mehr Artikel erscheinen, die mit konkreten Übergangsforderungen, Programmen und Methoden, wie der Kampf zu führen ist, auf die verschiedenen Bewegungen eingehen. Natürlich werden wir nicht auf unsere Theorieartikel und tiefergehenden Analysen verzichten, sie werden dabei von noch größerer Bedeutung sein. Wir halten an Lenins Worten fest: „Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.“ Wir müssen die Welt erst verstehen, bevor wie sie verändern können! </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Das Sprachrohr der Arbeiterklasse</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Gleichzeitig wollen wir dem wachsenden Unmut in der Arbeiterklasse ein Sprachrohr geben. Auch dort brodelt es! Deswegen werden wir mehr Berichte und Leserbriefe aus den Schulen, Unis, Betrieben und Stadtteilen veröffentlichen. Du kannst uns dabei helfen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Deine Kollegen auf der Arbeit berichten, dass wir doch mal wie die Bauern einen Generalstreik starten sollten? Bei dir in der Region schließt das nächste Krankenhaus? An der Uni oder Schule darfst du deine Meinung zum Völkermord in Palästina nicht äußern – man droht dir sogar mit Repressionen? In deinem Stadtteil verwahrlost alles? Du hast auf einem Streik mit kämpferischen Arbeitern gesprochen?</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dann schreib uns! Unsere Zeitung soll ein echter Gradmesser des Molekularprozesses der Revolution sein. Nur wenn wir die Stimmung in der Arbeiterklasse einschätzen können, werden wir in der Lage sein, die richtigen Forderungen zum richtigen Zeitpunkt in die Bewegung zu tragen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wir wollen außerdem mehr von unseren eigenen Aktivitäten berichten und auch in der Zeitung abbilden, dass wir eine kämpfende Partei sind. Unsere Organisation ist in ganz Deutschland aktiv und Teil einer Internationalen, der International Marxist Tendency. Wir wollen diesen Erfahrungsschatz mit allen jungen Kommunisten teilen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Zeitung wird deshalb auch solche Fragen beantworten: Wo finde ich den nächsten Genossen? Welche Argumente überzeugen in der Aufbauarbeit? Wie gründe ich eine Kampfzelle an meiner Schule oder Uni und im Betrieb? So wird unsere Zeitung eine direkte Anleitung für den Aufbau unserer Revolutionären Kommunistischen Partei! </span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<h3 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Aus „Der Funke“ wird „Der Kommunist“</span></h3>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der historische Wendepunkt soll sich auch im Namen der Zeitung widerspiegeln. Wir wollen unmissverständlich klar machen: Du bist Kommunist? Wir auch! Kämpf mit uns schon heute für die sozialistische Revolution! Deswegen werden wir ab der nächsten Ausgabe unter neuem Namen erscheinen: „Der Kommunist – Vorwärts zur Revolutionären Kommunistischen Partei“.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der neue Name ist ein Appell: Nimm unsere Zeitung in die Hand und baue jetzt die Revolutionäre Kommunistische Partei auf! Organisiere weitere Kommunisten, gründe eine revolutionäre Zelle, schreib für unsere Zeitung und verkauf sie, um die Ideen des Marxismus in der Bewegung zu verankern!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In den Klassenkämpfen werden wir beweisen, dass wir tatsächlich Kommunisten sind, also der entschiedenste, immer weitertreibende Teil der Bewegung – wie es Marx und Engels im Manifest der Kommunistischen Partei verlangt haben. Mit unserer Zeitung werden wir ständig breitere Teile der Arbeiterklasse und Jugend hinter dem Banner des Kommunismus versammeln. Hilf uns dabei!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></span></p>								</div>
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