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	<title>Ukrainekrieg Archives -</title>
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	<title>Ukrainekrieg Archives -</title>
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		<title>Ihr Frieden bedeutet Krieg – unser Weg zum Frieden ist Revolution! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Kutschera]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 06:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukrainekrieg]]></category>
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<p>Schnappatmung, Haareraufen, wildes Fluchen: So reagierte das westliche Establishment auf das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dessen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Alaska. Dabei hatten sich diese Damen und Herren kurz zuvor noch selbst gefeiert. In ihrer Vorstellung war es ihnen gelungen, Trump von neuen Sanktionen gegen Russland zu überzeugen. Diese sollten greifen, falls Putin sich im Gespräch nicht auf einen sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine einlassen würde. </p>

<p>Genau das hatten Wolodymyr Selenskyj, der ukrainische Präsident, und die europäischen Kriegstreiber vor dem Treffen als Bedingung für „Friedensverhandlungen“ formuliert. Zugleich forderten sie die unmittelbare Einbindung Selenskyjs in die Gespräche, schlossen Gebietsabtretungen an Russland kategorisch aus und raunten von „Sicherheitsgarantien“ – darunter westliche Truppen in der Ukraine. </p>

<p>Angesichts der realen Kräfteverhältnisse sind diese Vorstellungen völlig absurd. Warum sollte Putin sich auf solche Maximalforderungen einlassen, wenn er den Krieg in der Ukraine gewinnt? Diplomatie richtet sich nach der Situation auf dem Schlachtfeld. Russland hält deswegen alle Karten in der Hand. </p>

<h3><strong>Wer ist wirklich verrückt?</strong> </h3>

<p>Und trotzdem hieß es in den Kommentarspalten der westlichen Leitmedien, dass es Trump sei, der den Verstand verloren haben soll. Der US-Präsident zeigte sich nämlich ausgesprochen zufrieden mit dem Treffen in Alaska – auch wenn es nicht zur erhofften Waffenstillstandsvereinbarung kam, die er selbst zuvor als Ziel ausgegeben hatte. Offensichtlich hatte Putin die schlagenderen Argumente parat. </p>

<p>Natürlich sind weder Trump noch der russische Präsident Friedensengel. Im Gegenteil. Aber was uns das europäische Establishment als kompletten Wahnsinn verkaufen will, folgt einer einfachen Logik: Russland gewinnt den Krieg, der die USA Milliarden kostet. Trump will den US-Imperialismus aus dem Konflikt und militärisch aus Europa zurückziehen. Sein Ziel ist es, die USA auf die Auseinandersetzung mit dem aufstrebenden Konkurrenten China zu konzentrieren. In diesem Sinne versucht er auch, einen Keil in das Bündnis zwischen Russland und China zu treiben. </p>

<p>Wer auch nur über einen Hauch von Menschenverstand verfügt, versteht: Ohne Verhandlungen mit Putin, die auf dem Boden der Tatsachen stattfinden, geht hier gar nichts. Die europäischen Kriegstreiber verhindern aber Frieden. Denn verzweifelt versuchen sie, den Rückzug der USA aufzuhalten. Deshalb wollen sie jegliche Annäherung zwischen Trump und Putin sabotieren, also den Krieg in die Länge ziehen. Ihnen geht es um Sicherheitsgarantien für sich, nicht für die Ukraine. </p>

<p>Diese Verrückten, die nicht müde werden, von der ukrainischen „Souveränität“ zu schwadronieren, riskieren mit ihrer Verzögerungstaktik nicht nur das Ende der Ukraine als Staat durch ihre vollständige Niederlage. Auf dem Spiel steht auch eine direkte Konfrontation mit Russland. </p>

<h3><strong>Reine Provokation</strong> </h3>

<p>Putin sagt: Westliche Truppen in der Ukraine wären für Russland „legitime Ziele zur Vernichtung“. Denn er führt diesen Krieg in erster Linie, um den Einfluss der NATO – die seit 1997 eine beharrliche Ost-Erweiterung betreibt – an der russischen Grenze zurückzudrängen. „Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine, die eine Stationierung von NATO-Soldaten umfassen würden, wären folglich inakzeptabel aus Sicht Russlands. </p>

<p>Was fordern also Selenskyj und die europäischen Kriegstreiber? Die „Koalition der Willigen“ traf sich nach dem Alaska-Treffen in Paris und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verkündete nun konkret: 26 westliche Staaten seien bereit, einen Frieden in der Ukraine mit Truppen „auf dem Land, auf der See und im Himmel“ abzusichern. Weitere Länder sagten nur zu, sich anderweitig zu beteiligen – z.B. indem sie Waffenlieferungen und die Ausbildung der ukrainischen Armee nach dem Krieg fortsetzen. Die USA verpflichten sich zu nichts. </p>

<p>Die ganze Angelegenheit hat einen großen Haken: Einen Frieden, den man „sichern“ könnte, gibt es ja noch gar nicht. Und ihn wird es auch so nicht geben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wie auch seine europäischen Amtskollegen unterstellen Putin, dass dieser auf Zeit spiele und nicht an Verhandlungen interessiert sei. Sie sprechen außerdem von neuen Sanktionen, um Putin an den Verhandlungstisch zu zwingen. </p>

<p>Doch dass Drohungen und offensichtliche Provokationen gegenüber der militärisch (und ökonomisch – die westlichen Sanktionen konnten Russlands Wirtschaft nicht nennenswert schaden) überlegenen Kriegspartei sich nicht besonders eignen, eine diplomatische Lösung herbeizuführen, liegt auf der Hand. Offensichtlich geht es den europäischen Kriegstreibern eben gerade darum, Verhandlungen zu verhindern. </p>

<h3><strong>Großer Mann plötzlich kleinlaut</strong> </h3>

<p>„Was mich beschäftigt und auch, ich will es zugeben, beschwert, ist die Tatsache, dass wir zurzeit als Europäer auf der Welt die Rolle nicht spielen, die wir eigentlich spielen wollen und die wir auch spielen müssten, damit unsere Interessen hinreichend gewahrt bleiben“, räumt Merz selbst ein. „Wir sind im Augenblick nicht in der Lage, genügend Druck auf Putin auszuüben, diesen Krieg zu beenden.“ Und: „Wir sind angewiesen auf die Hilfe der Amerikaner.“ </p>

<p>Das ist das grundlegende Problem. Die USA wenden sich ab und die europäischen Imperialisten sind nicht mächtig genug, selbstständig ihre eigenen Interessen in der Weltarena zu behaupten. Nur mit dem US-Imperialismus im Rücken konnte Deutschland bei den Großen mitspielen. Doch diese Zeiten sind vorbei. So sind Russland und China zunehmend in der Lage, die westlichen Imperialisten herauszufordern. </p>

<p>Merz redet von einem starken Europa mit Deutschland in der Führungsrolle, das sich dieser Herausforderung stellen  soll. Dafür fließen Milliarden in Aufrüstung. Doch die Debatte um „Sicherheitsgarantien“ entlarvt diese Pläne als heiße Luft. Erst spuckte der Kanzler große Töne – von Verantwortung, die Deutschland übernehmen müsse und von „mandatsfähigen Beschlüssen“ (sprich: von einem Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine). </p>

<p>Als dann EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen Nägel mit Köpfen machen wollte und von konkreten Plänen sprach, zog der „Europa-Kanzler“ jedoch den Schwanz ein. Es gebe solche Pläne zumindest für Deutschland nicht – und „von der Europäischen Union kommen sie auch nicht. Denn die Europäische Union ist dafür nicht zuständig.“ </p>

<h3><strong>Europa ist gespalten…</strong> </h3>

<p>So zählt der vermeintliche Vorreiter Deutschland nicht zu den 26 Staaten, die Bodentruppen zugesagt haben. Merz äußerte plötzlich erhebliche Bedenken, die es noch zu prüfen gelte. Die Zusagen belaufen sich auf eine Truppenstärke von 50.000 Mann. Experten schätzen, dass es aber 150.000 Soldaten in der Ukraine bräuchte, um die Waffenstillstandslinie zu kontrollieren. Klarer lässt sich nicht beweisen, was ein Europa ohne die USA bedeutet. </p>

<p>Ein starkes Europa ist ein Luftschloss. In der Ukraine-Frage sind die herrschenden Klassen des Kontinents zutiefst gespalten. Während die meisten europäischen Staaten ihr russisches Gas noch über Drittländer wie Indien überteuert einkaufen, wenden sich Ungarn und die Slowakei lieber direkt an die Quelle. Sie blockieren deshalb weitere EU-Sanktionen gegen Russland. </p>

<p>Der slowakische Präsident Robert Fico und sein serbischer Amtskollege Aleksandar Vucic trafen kürzlich sogar Putin in Peking. Mit der sich nur weiter zuspitzenden Konkurrenz auf dem Weltmarkt ist es allein eine Frage der Zeit, bis sich weitere Länder die teureren Energieträger nicht mehr leisten wollen und sich Russland wieder annähern. In Rumänien ließ der Verfassungsgerichtshof auf Druck der EU die Präsidentschaftswahl annullieren, weil sich der pro-russische Kandidat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/C%C4%83lin_Georgescu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Calin Georgescu</a> durchgesetzt hatte. </p>

<h3><strong>… und Merz gelähmt</strong> </h3>

<p>Doch auch innenpolitisch steht Merz vor gewaltigen Hürden. Die SPD schließt derzeit eine Beteiligung der Bundeswehr an einem Einsatz in der Ukraine aus. Auch CSU-Chef Markus Söder beteuerte: „Es ist für mich kaum vorstellbar, dass NATO-Truppen dort stationiert sind. Das würde Russland keinesfalls akzeptieren.“ </p>

<p>Die Bundeswehr ist laut Söder außerdem aktuell nicht in der Lage, einen derartigen Einsatz zu stemmen – eine Einschätzung, die auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) teilt. Der außenpolitische Sprecher der CDU Roderich Kiesewetter meinte dagegen: Deutsche Bodentruppen seien unbedingt notwendig zu Absicherung eines Friedens. Damit ist er in seiner Partei nicht allein. </p>

<p>Die Koalition und selbst die CDU sind gespalten in der Angelegenheit. Warum? 63% der Deutschen sorgt sich davor, dass Deutschland Kriegspartei werden könnte, wenn es Bodentruppen schickt. CDU und SPD befürchten, noch mehr Wähler an die AfD zu verlieren, die sich kategorisch gegen einen Einsatz der Bundeswehr stellt. Deshalb die Zurückhaltung der SPD und Teilen der CDU. </p>

<p>Merz‘ Großmachtpläne sind daher pure Illusionen. Die Arbeiterklasse darf trotzdem zahlen – mit Spar- und Kürzungspolitik, um die massive Aufrüstung zu finanzieren und um die Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Doch ohne die USA oder ein starkes Europa im Rücken kann Deutschland im internationalen Konkurrenzkampf um Märkte, Ressourcen und Einflusssphären nicht mithalten. </p>

<p>Die anderen europäischen Imperialisten sind in derselben Lage. Deswegen steht der gesamte Kontinent vor einem unvergleichlichen industriellen Niedergang. In ihrer Verzweiflung, die USA zu halten, sind sie dazu bereit, die Ukraine ausbluten zu lassen und einen direkten Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen. </p>

<h3><strong>Wir müssen entscheiden</strong> </h3>

<p>Die Arbeiterbewegung muss sich diesen Verrückten entschieden entgegenstemmen. Aber was unternehmen diejenigen, die diesen Kampf organisieren müssten? LINKEN-Chef Jan van Aken meint, allein „die Ukraine“ dürfe über Krieg und Frieden entscheiden. 68% der Ukrainer wünschen sich laut einer aktuellen Umfrage ein schnelles Ende des Konflikts durch Verhandlungen. Doch der ukrainische Staat zwingt seine Bevölkerung gegen deren Willen zum Sterben an die Front. Und zusammen mit den Europäern sabotiert Selenskyj jegliche Verhandlungen mit Putin, statt diesen nicht gewinnbaren Krieg zu beenden. </p>

<p>DIE LINKE träumt von Europa als Friedensmacht, das statt auf Aufrüstung auf Diplomatie setzt. Van Aken kann sich sogar eine UN-Friedensmission in der Ukraine mit deutschen Truppen vorstellen. Glaubt er wirklich, wir können die Entscheidung über Krieg und Frieden weiterhin den Kriegstreibern überlassen? </p>

<p>Der DGB geht noch weiter. Unter der EU versteht er ein Bollwerk gegen die Autokratien in Russland, China und auch in den USA unter Trump. Daraus schließt die Gewerkschaftsführung: „Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sehen deshalb durchaus die Notwendigkeit, in Deutschland und Europa die gemeinsame Verteidigungsfähigkeit zu stärken.“ </p>

<p>Ein Europa unter Merz, Macron und von der Leyen bedeutet jedoch Militarisierung, Verarmung und Kriegsgefahr. Wir müssen sie stürzen. Und das Potenzial dafür ist gewaltig. In Frankreich lösten die Kürzungspläne der Regierung eine Massenbewegung aus. Am 10. September zogen dort Hunderttausende auf die Straße. </p>

<p>Aber die Wahrheit ist auch: Aufrüstung, Austerität und Kriegshetze bleiben, wenn wir nicht den Kapitalismus beseitigen. Denn der sich zuspitzende Konkurrenzkampf zwischen den Imperialisten und der damit verbundene Niedergang Europas ergibt sich aus der tiefen Krise des Systems. Beenden können wir sie nur, wenn die Arbeiterklasse selbst die Kontrolle über Politik und Wirtschaft übernimmt. </p>

<p>Eine Bewegung mit einem solchen Programm würde sich wie ein Lauffeuer auf dem gesamten Kontinent verbreiten, was die Grundlage für die Vereinigten Sozialistischen Staaten von Europa schaffen würde. Dann stünden nicht nur der gesamte Reichtum des Kontinents den Massen zu Befriedigung ihrer Bedürfnisse zur Verfügung, statt zwischen den Herrschenden der verschiedenen europäischen Staaten zersplittert zu sein und in Vernichtungsmittel zu fließen. Es wäre auch ein mächtiger Impuls für die russische Arbeiterklasse, ihre Ausbeuter zu stürzen. Unser Weg zum Frieden ist Revolution! </p>
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		<title>Ukraine-Krieg: Die europäischen Imperialisten verlängern das Sterben </title>
		<link>https://derkommunist.de/ukraine-krieg-die-europaeischen-imperialisten-verlaengern-das-sterben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alma Lieckfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 06:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukrainekrieg]]></category>
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<p>In jedem Krieg gibt es Gewinner und Verlierer. Es ist eine allgemeine Wahrheit, dass die Sieger die Bedingungen für einen Frieden diktieren können. Vor diesem Hintergrund hält Russland an seinen Maximalforderungen im Ukraine-Krieg fest. Putin kann sich das leisten, weil er den Krieg militärisch gewonnen hat. Selenskyj verweigert sich dagegen konsequent der Logik des Verlierens. </p>

<p>Doch damit ist er nicht allein: Die europäischen „Mächte“ überbieten sich wöchentlich in Ankündigungen von weiteren Waffenlieferungen und Geldern für die Ukraine. Mit jeder Absage an Diplomatie und immer neuen Versprechen von „entscheidenden Wendepunkten“ – mit Anspielungen auf die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern und Aussagen wie: „Es gibt keinerlei Reichweitenbeschränkungen mehr für Waffen, die an die Ukraine geliefert worden sind“ – treiben sie den Krieg weiter voran. </p>

<p>Hinter dem Kurs der Europäer stehen nicht die „Souveränität der Ukraine“ oder Demokratie und Freiheit. In Wahrheit verlängern sie das Sterben in der Ukraine für ihre eigenen imperialistischen Interessen. Denn zu deren Umsetzung sind sie maßgeblich auf die Unterstützung der USA angewiesen. Aber Trump will den Krieg beenden, um sich aus Europa zurückziehen. Deswegen torpedieren die Europäer die Verhandlungen, die der US-Präsident anstrebt. </p>

<p>Der Ukraine-Krieg wurde von der Biden-Administration provoziert in der Hoffnung, Russland mit einem Stellvertreterkrieg von der Weltbühne zu verdrängen. Trumps Politik in Bezug auf die Ukraine stellt einen Wendepunkt zu der von Biden dar. Er will einen Deal mit Putin, um sich auf China – den Hauptfeind des US-Imperialismus um die globale Vorherrschaft – zu konzentrieren. </p>

<p>Daher spielte das Thema Ukraine auf dem letzten NATO-Gipfel kaum eine Rolle. Trump lehnte die Diskussion um einen Beitritt der Ukraine in das Bündnis ab, versprach keine weiteren Sanktionen und auch die Zusagen für weitere Waffenlieferungen wurden von Washington so formuliert, dass daraus keinerlei Verpflichtungen erwachsen. Genau das ist es, was die Europäer verhindern wollen. </p>

<h3><strong>Europa offenbart seine Schwäche</strong> </h3>

<p>Doch bei einem Debakel Anfang Mai offenbarte sich die Hilfslosigkeit der europäischen Imperialisten in dieser Angelegenheit. Mit einer „Koalition der Willigen“ versuchten die EU-Kommission, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Polen und Deutschland vorzupreschen und Trump so zu Maßnahmen gegen Russland zu bewegen. Merz traute sich sogar, ein Ultimatum an Putin auszusprechen: Entweder stimmt er einer Waffenruhe zu oder es folgen harte Sanktionen der EU und USA. </p>

<p>Den russischen Präsidenten konnte das nicht einschüchtern. Offenbar ließ auch Trump sich nicht beeindrucken vom Vorstoß der Europäer. Ohne Trump jedoch keine gefährlichen Sanktionen. Selbst ein Maßnahmenpaket der EU gegen Russland ohne die USA scheiterte nun. Die angedrohten Sanktionen blieben aus. </p>

<p>Die leeren Drohungen offenbaren vor allem eins: Die Unfähigkeit Europas, glaubwürdige Macht auszustrahlen. Die „Financial Times“ schrieb besorgt: „Starmer, Macron und ihre Amtskollegen wollen eindeutig Stärke und Unterstützung für die Ukraine signalisieren, indem sie suggerieren, dass Europa in die Fußstapfen der USA treten kann. Durch [&#8230;] die meist leeren Drohungen gegenüber Russland haben die EU-Führer stattdessen ihre Schwäche signalisiert.“ </p>

<h3><strong>Keine Einheit</strong> </h3>

<p>Die Europäische Union ist kein einheitlicher Nationalstaat, sondern eine Ansammlung verschiedener kapitalistischer Länder mit unterschiedlichen Interessen. Die Europäer stehen schlechter da als vor dem Krieg. Sie sind Biden blind in den Konflikt gefolgt – mit katastrophalen Konsequenzen für ihre Wirtschaft, die von billigen russischen Energieträgern abhängig war. Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben die Zentrifugalkräfte innerhalb der EU verstärkt. </p>

<p>Trotzdem werden Stimmen laut, Verteidigung und Politik unabhängig von den USA denken zu müssen. Aber der Wunsch nach einem starken Europa, wo Merz sich gerne an der Spitze sehen würde, geht über Träumereien nicht hinaus. Europa verliert an Relevanz auf der Weltbühne, das ist den meisten Kapitalstrategen und Politikern sehr wohl bewusst. Der italienische Verteidigungsminister äußerte zuletzt: „Wir reden oft so, als ob wir noch vor 30 Jahren leben würden. Aber alles hat sich geändert. Wir reden über <a href="https://www.handelsblatt.com/themen/europa" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Europa</a>, als ob Europa etwas zählt.“ </p>

<p>Ein Rückzug der USA aus dem Ukraine-Krieg wäre ein entscheidender Schritt Richtung Europa ohne amerikanischen Schutzschirm. Um das zu verhindern, werden die Vertreter in London, Berlin und Paris noch lange zynisch die Ukraine bluten lassen. Je länger der Krieg aber andauert, desto schlechter werden die Bedingungen für eine Einigung aus ukrainischer Sicht sein. Das ist den europäischen Kriegstreibern, allen voran Merz, jedoch egal. </p>
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		<title>Die LINKE: Verhandlungsfriede in der Ukraine durch die EU?</title>
		<link>https://derkommunist.de/die-linke-verhandlungsfriende-in-der-ukraine-durch-die-eu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Krone]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 06:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Militarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukrainekrieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wahl Donald Trumps zum 47. Präsidenten der USA ging mit einem drastischen Kurswechsel des US-Imperialismus einher, der im Zuge seiner Abwendung von Europa dramatische Folgen für die europäischen Imperialisten [&#8230;]</p>
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<p>Die Wahl Donald Trumps zum 47. Präsidenten der USA ging mit einem drastischen Kurswechsel des US-Imperialismus einher, der im Zuge seiner Abwendung von Europa dramatische Folgen für die europäischen Imperialisten hat. Trump will den Ukraine-Krieg zu einem schnellen Ende bringen und dabei noch möglichst viel Gegenwert für die bisherigen Hilfen an die Ukraine aus dieser herauspressen.</p>

<p>Gleichzeitig offenbart sich den europäischen NATO-Staaten die Perspektive, dass sie bald auf sich allein gestellt sein könnten. In dieser Gemengelage muss die selbsternannte „Friedenspartei“ DIE LINKE, die gestärkt im Bundestag sitzt, diesem Label nun gerecht werden. Doch wie sieht das in der Realität aus?</p>

<p>Am 1. März 2025 beschloss der Parteivorstand der Linkspartei eine Resolution zum Ukraine-Krieg sowie dem Verhalten der neuen US-Regierung. Im Kern zielt diese darauf ab, die Ukraine mit zivilen Mitteln zu unterstützen und einen Verhandlungsfrieden zu erreichen, bei dem die EU eine führende Rolle spielen soll. Außerdem wird noch einmal bekräftigt, dass einzig und allein Russland der Aggressor sei.</p>

<h3><strong>Wieso gibt es Krieg in der Ukraine?</strong></h3>

<p>In der Behauptung, dass einzig und allein Russland Schuld am Krieg hätte, sind sich die LINKE und alle Parteien des bürgerlichen Establishments einig. Ja, es waren russische Soldaten, die 2022 in die Ukraine einmarschierten und nicht andersrum. Aber die Frage der Kriegsschuld darauf zu reduzieren, wer den ersten Schuss abgegeben hat, wird der Sache nicht gerecht. „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, sagte einst Carl von Clausewitz. Sieht man sich die Politik vor dem Krieg, also dessen Vorgeschichte an, zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab.</p>

<p>Die Jahre und Jahrzehnte seit dem Fall der Sowjetunion waren nicht davon geprägt, dass Russland massiv expandiert ist, sondern das Gegenteil war der Fall: Ein Land nach dem anderen wurde durch die NATO-Osterweiterung der russischen Einflusssphäre entrissen und in den Westen eingegliedert. Das bedeutete die zunehmende Einkreisung des russischen Imperialismus durch die NATO, einem konkurrierenden imperialistischen Block.</p>

<p>Vor Beginn des Ukraine-Krieges forderte Russlands Präsident Wladimir Putin Sicherheitsgarantien ein, um diesen Prozess zu stoppen. In seiner Arroganz und der Fehlannahme, Russland wäre bestenfalls eine zweitklassige Macht, verweigerte der damalige US-Präsident Joe Biden diese aber komplett.</p>

<p>Was wir sehen, ist also, dass der russische Imperialismus sich gezwungen sah, mithilfe des Krieges seinen „Vorgarten“ zu verteidigen, während der US-Imperialismus ihm gerade diesen streitig machen wollte. Das Kalkül des US-Imperialismus war es, Russland als Konkurrenten insgesamt und mit dem Ukraine-Krieg vor allem auch militärisch auf eine solche Weise zu schwächen, dass es auf absehbare Zeit aus dem Spiel genommen ist. Der Verlauf des Krieges hat aber gezeigt, dass das eine Fehlkalkulation war.</p>

<h3><strong>Zivile Hilfen statt Waffenlieferungen?</strong></h3>

<p>Diese Fakten zu unterschlagen, gibt ein völlig verzerrtes Bild von der Realität wieder. Anstelle eines zwischenimperialistischen Krieges, der auf dem Boden der Ukraine und vom Westen mit ukrainischen Soldaten ausgefochten wird, würde es sich demnach um einen reinen Verteidigungskrieg einer schwachen Nation gegen das mächtige Russland handeln, das scheinbar aus reiner Böswilligkeit seinen Nachbarn überfallen hat. Wenn das die Schlussfolgerung ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Linkspartei mit ihrer traditionellen Friedensposition ins Straucheln gerät.</p>

<p>Zwar lehnt sie Waffenlieferungen weiterhin ab, wobei sich der prominente LINKEN-Politiker Bodo Ramelow öffentlich für diese ausspricht, allerdings befürwortet sie als „Zwischenweg“ zivile Hilfen für die Ukraine.</p>

<p>Der Gedanke mag auf den ersten Blick gar nicht schlecht erscheinen: Man hilft der Bevölkerung der Ukraine, ohne den militärischen Konflikt weiter anzuheizen. Aber am Ende steckt doch mehr dahinter. Mit solchen Mitteln stützt man vor allem das korrupte Regime in Kiew, das die eigene Arbeiterklasse unterdrückt, die Arbeiterbewegung faktisch entmachtet hat und nun zunehmend sein Kanonenfutter auf offener Straße in Transporter zerrt und direkt in den Tod an der Front verfrachtet.</p>

<h3><strong>Friedensweltmacht EU?</strong></h3>

<p>Ein weiteres praktisches Beispiel für die Redewendung „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“ findet sich in Bezug auf die EU. Gregor Gysi, mittlerweile Alterspräsident des Bundestags, verkündete in seiner Eröffnungsrede des Parlaments: „Wenn die Europäische Union funktionierte, könnte sie eine Art vierte Weltmacht werden […] Daran müssen wir arbeiten!“ Gepaart mit der Ansicht, dass die EU eine größere Rolle beim Erzielen eines Verhandlungsfriedens mit Russland einnehmen soll, verbreitet die Linkspartei gefährliche Illusionen in den Charakter der EU und desorientiert damit die Jugend und Arbeiterbewegung.</p>

<p>Die EU ist keine „Friedensmacht“. Zwar verhinderte die Integration in die NATO unter der Schirmherrschaft der USA Kriege zwischen den europäischen Imperialisten. Gleichzeitig waren sie außerhalb Europas aber an US-Interventionen beteiligt und haben auch eigene Militärinterventionen durchgeführt. Genauso tragen die europäischen Imperialisten die volle Verantwortung für den Ukrainekrieg. Das von Deutschland forcierte EU-Assoziationsabkommen mit der Ukraine von 2014 war ein Grundstein für den gegenwärtigen Konflikt.</p>

<p>In diesem Krieg zeigen sich die Imperialisten von ihrer wahren Seite, schließlich sind sie maßgeblich daran beteiligt, diesen mit Waffenlieferungen und sonstiger militärischer Unterstützung wie zum Beispiel der Ausbildung ukrainischer Soldaten zu eskalieren. Das taten sie anfangs zwar eher widerwillig und auf Druck der USA hin, jetzt sind sie aber selbst die treibenden Kräfte und wollen den Krieg sogar dann noch weiterführen, wenn die USA schon dabei sind, aus diesem auszusteigen.</p>

<p>Um ihre eigenen Interessen in Ost-Europa zu verteidigen, rüsten die europäischen Imperialisten nun selbst massiv auf. Es geht nicht darum, Frieden zu schaffen, sondern darum, eine mögliche nächste Runde gegen Russland um die Vormacht in der Region zu gewinnen.</p>

<h3><strong>Wie wir wirklich für Frieden kämpfen können</strong></h3>

<p>Weder die EU noch die Unterstützung des ukrainischen Regimes in irgendeiner Art und Weise stellen einen Weg zum Frieden dar. Das ist aber auch nicht notwendig, denn wir vertrauen nicht auf irgendwelche Staaten, sondern auf die Arbeiterklasse. Die Linkspartei sollte das auch tun, denn gerade angesichts ihres Wiedererstarkens ist sie durchaus in der Lage, etwas zu bewegen.</p>

<p>Wie können wir also gegen den Krieg kämpfen? Der Heiße Herbst 2022 hat dafür großes Potenzial geboten. Damals waren die Energiekrise und die Inflation brandaktuell und der Unmut der Massen war allgemein spürbar. Diesen Unmut hätte man in eine bundesweite Bewegung kanalisieren und mit einem klassenkämpferischen und internationalistischen Programm ausstatten müssen.</p>

<p>Stattdessen gab es nur einzelne Demos vom DGB, die vor allem den Charakter einer Alibi-Veranstaltung annahmen. Das Potenzial war aber dagewesen, Hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen von Arbeitern auf die Straße zu bringen.</p>

<p>Der Heiße Herbst ist lange vorbei, aber die Perspektive ist umso aktueller. Um die Aufrüstung zu finanzieren, wird es massive Einschnitte in den Lebensstandard der Arbeiterklasse geben, während ein Betrieb nach dem anderen Stellenabbau betreibt oder komplett schließt. Das Potenzial für eine soziale Explosion ist gelegt.</p>

<p>DIE LINKE könnte in dieser Situation so eine Bewegung in Gang setzen. So könnte die Arbeiterklasse ihren Lebensstandard verteidigen, der AfD als bisher einziger Opposition würde das Wasser abgegraben werden und weitere Waffenlieferungen in die Ukraine könnten unterbunden werden. Jetzt, wo die USA sich vom Ukraine-Krieg abwenden und die Bedeutung Deutschlands bei der Fortführung des Krieges wächst, wäre das ein entscheidender Schritt, dem sinnlosen Schlachten in der Ukraine endlich ein Ende zu bereiten.</p>
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		<title>Schluss mit der Lüge vom &#8222;Verteidigungsbündnis&#8220; NATO!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Krone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 09:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine mussten viele im Westen eine bittere Wahrheit anerkennen: Kriege sind keine Sache der Vergangenheit, auch nicht in Europa. Gleichzeitig warnten bürgerliche Medien [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine mussten viele im Westen eine bittere Wahrheit anerkennen: Kriege sind keine Sache der Vergangenheit, auch nicht in Europa. Gleichzeitig warnten bürgerliche Medien und Politiker davor, dass Wladimir Putin eines Tages auch Deutschland angreifen könnte.</p>

<p>Laut einer Umfrage der Friedrich-Naumann-Stiftung aus dem Jahr 2024 betrachten 63% der Deutschen Russland als „eine große militärische Bedrohung“ für die Sicherheit in Deutschland und 79% denken, dass die Sicherheitsrisiken für Deutschland zunehmen. Ausgehend davon ist es kein Wunder, dass die Rolle der NATO als vermeintliches Verteidigungsbündnis wieder in den Vordergrund rückt. Bei einer genaueren Betrachtung offenbart sich diese aber als Lüge.</p>

<h3><strong>NATO-Imperialismus marschiert gen Osten</strong></h3>

<p>Ein Blick in die Geschichte der NATO reicht aus, um ihren wahren Charakter zu offenbaren. Ein Beispiel hierfür ist die Expansion der NATO in den osteuropäischen Raum, der zuvor dem Hegemoniebereich der Sowjetunion angehörte. Allein zwischen 1999 und 2004 wurden zehn Länder des ehemaligen Ostblocks Teil der NATO.</p>

<p>Man darf dabei nicht vergessen, dass zur Zeit der deutschen Wiedervereinigung westliche Politiker unzählige Versprechungen machten, dass die Sicherheitsinteressen der damaligen Sowjetunion nicht beeinträchtigt werden würden. James Baker, damaliger Außenminister der USA, sagte beispielsweise zum sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow, dass sich „die militärische Zuständigkeit der NATO nicht einen Zoll nach Osten ausweiten wird“.</p>

<p>Die massive Ausdehnung der NATO beruhte auf dem Umstand, dass sich Russland nach dem Fall des Stalinismus in einem vorübergehenden Zustand der Schwäche befand. Dieser sollte aber nicht für die Ewigkeit sein. Das zeigte sich im Fall Georgiens, wo Russland 2008 erfolgreich einen kurzen, scharfen Krieg führte, um dessen Beitritt zur NATO zu unterbinden. Hierbei ging es aber nicht nur um Georgien selbst, sondern insbesondere darum, die drohende Einkreisung Russlands durch den westlichen Imperialismus zu unterbinden.</p>

<h3><strong>Westen zieht Ukraine in seine Einflusssphäre</strong></h3>

<p>Die Ambitionen des Westens, den eigenen Einfluss auszuweiten, fanden damit aber kein Ende. 2013 versuchte die EU, die Ukraine mittels eines Assoziationsabkommens näher an sich (und damit auch an die NATO) zu binden. Weil dies in dieselbe Kerbe wie die vorherige Ausweitung der NATO schlug, intervenierte Russland.</p>

<p>Putin machte dem damaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch einen besseren Deal als die EU es tat. Dieser entschied sich für Russland und wurde darin vor allem von den ostukrainischen Teilen der herrschenden Klasse unterstützt, die wirtschaftlich mehr an Russland als an den Westen gebunden waren. </p>

<p>Aus Sicht des Westens war das jedoch die falsche Entscheidung. Bereits im Vorfeld pumpten die USA Geld in die Ukraine, um den Boden für zukünftige Erfolge zu bereiten. Victoria Nuland, damalige Diplomatin der USA für Europa und Eurasien, gab dies bei einer Rede selbst zu: „Wir haben mehr als 5 Milliarden US-Dollar in […] Ziele investiert, die für eine sichere und wohlhabende und demokratische Ukraine sorgen werden.“ Im Sprech des westlichen Imperialismus heißt das nichts anderes, als dass die westliche Einflusssphäre sich fortan auch auf die Ukraine erstrecken soll. </p>

<p>Als dies über den diplomatischen Weg nicht ging, unterstützte der Westen die Euromaidan-Bewegung 2013/2014 und organisierte einen Putsch gegen Janukowitsch. An dessen Stelle wurde ein pro-westliches Regime installiert – eine weitere Grenzüberschreitung gegenüber Russland. Als Reaktion darauf annektierte Putin die Krim und unterstützte die separatistischen Rebellen im Osten der Ukraine.</p>

<h3><strong>Ukraine wird Kriegsschauplatz</strong></h3>

<p>In den folgenden Jahren wurde die Ukraine als Grenzstaat zu Russland von den westlichen Mächten hochgerüstet und kriegstauglich gemacht, während mit Mazedonien und Montenegro zwei weitere Staaten, die ehemals der russischen Einflusssphäre angehörten, in die NATO aufgenommen wurden.</p>

<p>Der Druck ließ hiernach aber nicht nach, ganz im Gegenteil: 2021 wurde mit „Defender-Europe 21“ eine massive multinationale Militärübung unter Führung der USA veranstaltet, an der auch die Ukraine teilnahm. Ziel war es, „strategische und operationelle Bereitschaft sowie Zusammenarbeit zwischen den USA, NATO-Verbündeten und Partnernationen aufzubauen“. In welchem anderen Szenario als einem Krieg mit Russland sollte eine derartige Zusammenarbeit zwischen Ukraine und NATO realistisch eintreten?</p>

<p>Das war auch den russischen Imperialisten klar, die als Reaktion darauf eigene Truppenübungen durchführten. Daher stellte Russland Forderungen an den Westen, die im Kern eine Reihe von Sicherheitsgarantien darstellten, darunter auch ein Stopp der NATO-Osterweiterung. Eine diplomatische Einigung an dieser Stelle hätte den folgenden Krieg verhindert. Doch so sollte es nicht kommen. </p>

<p>Auch wenn nie die Absicht bestand, die Ukraine wirklich in die NATO (oder in die EU) einzugliedern, hielten ihr die westlichen Imperialisten fortwährend diesen Köder vor die Nase. Gleichzeitig weigerte sie sich, auch nur ansatzweise auf die Forderungen Russlands einzugehen. Für den russischen Imperialismus ergab sich somit nur ein Ausweg, um nicht noch weiter umzingelt zu werden: den Angriff auf die Ukraine.</p>

<p>Wir fragen nicht danach, wer den ersten Schuss abgegeben hat, sondern wie es zu dem zugrundeliegenden Konflikt gekommen ist. Beim Ukraine-Krieg liegt die Schuld vorrangig beim Westen und dort in erster Linie bei den USA. Das liegt nicht daran, dass diese im Gegensatz zu anderen Mächten besonders böse wären, sondern ausgehend vom konkreten Kräftegleichgewicht viel eher in der Lage sind, offensiv zu agieren. Wäre das Kräfteverhältnis ein anderes, wären auch die Rollen anders verteilt.</p>

<p>Tatsächlich gab es bereits in der Frühphase des Ukraine-Kriegs fortgeschrittene Verhandlungen über einen Frieden. Diese wurden jedoch vom Westen sabotiert. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Schließlich bot sich hier die einzigartige Gelegenheit, Russland zu schwächen, ohne auch nur einen einzigen eigenen Soldaten zu verlieren. Dass im Zuge dessen hunderttausende Ukrainer getötet und das Land verwüstet werden würde, war den USA ein akzeptabler Preis.</p>

<h3><strong>Aufrüsten für den Frieden?</strong></h3>

<p>Selbst, wenn man die Vergangenheit außer Acht lässt und nur die Gegenwart betrachtet, ist es nur schwer möglich, die NATO als rein defensiven Zusammenschluss zu charakterisieren. Trotz ihrer bereits bestehenden militärischen Dominanz, vor allem in einem hypothetischen Verteidigungsfall, rüstet sie massiv auf.</p>

<p>US-Präsident Donald Trump fordert von allen NATO-Mitgliedsstaaten die Erhöhung des Verteidigungshaushalts vom bisherigen Zwei-Prozent-Ziel auf 5% des BIPs. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) übt sich in Bescheidenheit und will für Deutschland lediglich 3,5% festlegen. Es ist klar zu erkennen, dass das Ziel nicht nur ist, sich gegen irgendwelche Bedrohungen zu verteidigen, sondern auch selbst offensiv agieren zu können. Und nicht nur das – Aufrüstung auf der einen Seite provoziert natürlich auch Aufrüstung auf der anderen Seite.</p>

<h3><strong>Der Hauptfeind steht im eigenen Land!</strong></h3>

<p>All das zeigt eine Sache deutlich auf: Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis, sondern ein Zusammenschluss verschiedener Imperialisten unter Führung der USA. Zur Durchsetzung ihrer imperialistischen Interessen nimmt sie es in Kauf, (Stellvertreter-)Kriege zu provozieren und unzählige Unschuldige in den Tod zu schicken. </p>

<p>Wer wirkliche Sicherheit haben will, darf sich nicht auf die NATO stützen, sondern muss gegen sie kämpfen. Das darf aber nicht aus einer Perspektive der „Multipolarität“ – also der Unterstützung anderer Imperialisten – erfolgen, sondern auf dem Standpunkt des proletarischen Internationalismus.</p>

<p>Nur mit internationalem Klassenkampf können wir der Parole Karl Liebknechts „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ die notwendige Wirkmacht verleihen, um Kriege endgültig aus der Welt zu schaffen. Nur mit der sozialistischen Weltrevolution wird endlich Frieden einkehren!</p>
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		<title>Die Ukraine hat verloren, aber das Blutvergießen geht weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jack Halinski-Fitzpatrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 15:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die USA kündigten kürzlich eine weitere tödliche Hilfslieferung in Höhe von 8 Milliarden Dollar an, um den Krieg in der Ukraine zu verlängern. Auch wenn längst klar ist, dass die Ukraine verloren hat, ist ein Teil der westlichen Imperialisten fest entschlossen, bis zum letzten Tropfen ukrainischen Blutes zu kämpfen. In der Zwischenzeit hat Selenskyj aus eigenem politischem Profit, eine neue, blutige Front in Kursk eröffnet, als würde er im Casino alles auf eine Karte setzen.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Das einzige Ergebnis von all dem wird weiterer Tod und Zerstörung sein. Mehr denn je wird klar, dass Lenin Recht hatte, der Kapitalismus ist &#8222;ein Schrecken ohne Ende&#8220;.<br /><br /></span></p><h3 style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #000000;">Der Westen trägt die Schuld</span></strong></h3><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Im März 2022 schlug die Ukraine bei den Verhandlungen mit Russland in Istanbul vor, &#8222;einen neutralen Status im Austausch für Sicherheitsgarantien anzunehmen&#8220;, was eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine im Grunde ausschließen würde. Laut Dawyd Arachamija, einem Mitglied von Selenskyj Partei, war Russland auf dieser Grundlage &#8222;bereit, den Krieg zu beenden&#8220;.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Aufgrund des Drucks des Westens wurde die Ukraine jedoch dazu gedrängt, diese Gespräche abzubrechen. Victoria Nuland, die damalige Sprecherin des US-Außenministeriums, erklärte, dass die Ukrainer während der Verhandlungen zu &#8222;Konsultationen&#8220; in die USA kamen. Dort, so Nuland, habe man ihnen unmissverständlich mitgeteilt, dass die USA ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine nicht unterstützen würden. Das heißt effektiv, sie haben die Gespräche sabotiert. All das, obwohl die USA nicht die Absicht hatten, die Ukraine in die NATO aufzunehmen.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wie Arachamija erklärt, stürmte Boris Johnson zur gleichen Zeit nach Kiew und polterte, er wolle &#8222;nichts mit den Russen unterschreiben&#8220; und stattdessen &#8222;einfach kämpfen&#8220;.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Nach Ansicht der USA müssen die Palästinenser eine Entmilitarisierung akzeptieren, während aber dasselbe Vorgehen für die Ukraine falsch wäre. Das liegt daran, dass den westlichen Imperialisten die nationale Souveränität völlig egal ist. Nachdem sie den Krieg provoziert hatten und versuchten, die Ukraine in ihren eigenen Herrschaftsbereich zu ziehen, waren die westlichen Imperialisten froh, dass der Krieg weiterging, um Russland zu schwächen, wie der US-Verteidigungsminister selbst zugab:</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">„Wir wollen Russland so weit geschwächt sehen, dass es die Dinge, die es beim Einmarsch in die Ukraine getan hat, nicht mehr tun kann.&#8220;</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Damit meinte er nicht, dass die USA Russland daran hindern wollten, Tod und Zerstörung zu verursachen, wie es der Krieg in der Ukraine getan hat. Er meinte vielmehr, dass sie Russland so weit schwächen wollen, dass es den US-Imperialismus in Zukunft nicht mehr herausfordern könne, falls dieser weiter in Russlands Einflussbereich eindringen würde.<br /><br /></span></p><h3 style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #000000;">Was wurde erreicht?</span></strong></h3><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Zweieinhalb Jahre später gibt es Hunderttausende von ukrainischen Opfern und noch viel mehr zerstörte Existenzen. Die Lage an der Front ist entsetzlich. Die britische Wochenzeitung The Economist zitierte kürzlich einen Soldaten, der erklärte, wie kürzlich einige unerfahrene Verstärkungen an die Front geschickt wurden: &#8222;Innerhalb von drei Tagen wurde aus 100 [Soldaten] eine Null. Einige liefen, einige fielen.&#8220; Ein Offizier beschrieb, dass seine Brigade in diesem Jahr mehr Soldaten verloren hat als in den achtzehn Monaten zuvor.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Abzweigung der Truppen nach Kursk bedeutet, dass es nicht genügend Soldaten gibt, um eine richtige Rotation durchzuführen. Die Soldaten &#8222;kommen nicht zur Ruhe, sie sind 30-40 Tage in den Schützengräben, einige haben sogar Schlaganfälle.&#8220; Hinzu kommt, dass die Militärhierarchie &#8222;den Dingen, die man im Krieg wirklich braucht, wie der medizinischen Ausbildung, keine Aufmerksamkeit schenkt&#8220;.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Unschuldige Ukrainer werden für einem Krieg in den Tod geschickt, der nicht gewonnen werden kann. Der ukrainische Militärbefehlshaber, Oleksandr Syrskyij, wurde selbst vom rechtsgerichteten britischen Telegraph als jemand beschrieben, der &#8222;das Leben seiner eigenen Männer missachtet, dazu neigt, unmögliche Befehle zu erteilen und nicht bereit ist, den Offizieren vor Ort zu vertrauen. Vor allem aber weigert er sich, politischen Herren, die unrealistische Ziele fordern, &#8217;nein&#8216; zu sagen.&#8220;</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Dass diese Person Chef der Streitkräfte ist, ist nicht überraschend. Tatsächlich berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Strana, dass Syrskyij seinen Vorgänger Walerij Saluschnyj an der Spitze der ukrainischen Streitkräfte abgelöst hatte, nachdem letzterer die völlig verrückte Idee einer Offensive auf russischem Gebiet kritisierte.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Tatsächlich hat die Offensive in Kursk nur dazu geführt, dass der russische Vormarsch beschleunigt wurde. Die Unterstützung für den Krieg in Russland, die in den an Kursk angrenzenden Regionen 10-15 Prozent über dem nationalen Durchschnitt liegt, hat zugenommen. Die Kursk-Offensive schwächt die Ukraine militärisch, erhöht die Zermürbungsrate der Truppen und des Materials und dünnt die Front immer weiter aus &#8211; alles nur für eine kurze politische Kampagne.<br /><br /></span></p><h3 style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #000000;">Ein ukrainischer Sieg ist unmöglich</span></strong></h3><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Selenskyjs „Siegesplan“ umfasst Berichten zufolge einen „Rückzug aller russischen Truppen, die Wiederherstellung der postsowjetischen Grenzen der Ukraine und Mittel, um Russland für seine Invasion zur Rechenschaft zu ziehen“. Es ist die Rede von „Sicherheitsgarantien, die mit dem gegenseitigen Verteidigungspakt der NATO-Mitgliedschaft vergleichbar sind“, von „spezifischen“ modernen Waffen und internationaler Hilfe. Mit anderen Worten: Selenskyj schlägt eine totale Niederlage für Russland vor.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Diese Vorschläge entsprechen jedoch nicht dem derzeitigen Kräfteverhältnis. Julian Repke, ein Militäranalyst, beschreibt die Situation in der Bildzeitung:</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">„Die ukrainischen Soldaten, mit denen ich gesprochen habe, können die Katastrophe, die sich abspielt, kaum begreifen. Teilweise gingen Gebiete so schnell verloren, als wäre ein Rückzugsbefehl gegeben worden.“</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Im August zogen sich die ukrainischen Truppen zeitweise um mehr als zwei Kilometer pro Tag zurück. Russland nahm kürzlich die Stadt Nowohrodiwka innerhalb weniger Tage ein, so Repke, „mit intakter Infrastruktur und ohne ein einziges gepanzertes Fahrzeug zu verlieren“. Für die Einnahme von Siedlungen ähnlicher Größe benötigte Russland in der Vergangenheit Monate.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die ukrainische Parlamentsabgeordnete Maryana Bezuhla erklärt, dass es jenseits der derzeitigen Frontlinie „keine Befestigungen gibt“. Brigaden mobilisierter Truppen „fliehen aus Angst und wegen mangelnder Ausbildung“, so Bezuhla weiter. Die Verteidigung von Pokrowsk, einem wichtigen logistischen Knotenpunkt für die ukrainische Armee im Donbass, wird derweil lediglich als „lokale Initiative“ durchgeführt. Da es keine Befestigungen gibt, müssen die Soldaten teilweise Büsche als Deckung benutzen, was zu „sinnlosen Todesfällen“ führt, so ein stellvertretender Kommandeur der Ukrainischen Armee.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Um den Mangel an Truppen zu beheben, schlugen Politiker, wie Boris Johnson vor, junge Menschen zu mobilisieren. Johnson begnügt sich nicht damit, Ukrainer im Alter von über 25 Jahren in den Tod zu schicken (das derzeitige Mindestalter für den Militärdienst), er will noch jüngere in den Tod schicken.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Abgesehen von der offensichtlichen Abscheu, die die meisten Menschen empfinden werden, wenn sie sehen, wie Boris Johnson fröhlich Menschen in den Tod in einen weit entfernten Krieg schickt, ist seine „Lösung“ auch völlig selbstzerstörerisch. Wie ein Soldat erklärte, ist die Moral auf dem Tiefpunkt:</span></p><blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">    „[Die mobilisierten Truppen] erhalten nicht einmal die grundlegendste Ausbildung, die notwendig ist&#8230; Manche Leute wollen nicht schießen&#8230; Deshalb sterben unsere Leute. Wenn sie ihre Waffen nicht benutzen, sind sie ineffektiv. Furcht erzeugt Panik und Chaos. Das ist auch der Grund für unsere Niederlagen.“</span></p></blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Andere haben Schwierigkeiten „Waffen zu montieren oder grundlegende Kampfbewegungen zu koordinieren“, darüber hinaus fehlt es ihnen an „grundlegenden Kenntnissen der Topografie oder sie geben ihre Positionen einfach auf.“</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Es überrascht nicht, dass diese Situation bei vielen Truppenangehörigen eine Stimmung der Wut und der Abscheu hervorgerufen hat. Ein Soldat, der sich Saigon nannte, erklärte, die ukrainischen Soldaten fühlten sich wie „machtlose Leibeigene“:</span></p><blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">    „Chaos, Korruption, Inkompetenz, Verantwortungslosigkeit, Gleichgültigkeit und Gesetzlosigkeit stehen in voller Blüte. Die Menschen sehen, dass nur Fußgänger und Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel eingezogen werden&#8230; Nach den Russen hassen die ukrainischen Militärs ihre eigene, realitätsferne Führung am meisten.“</span></p></blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Das ukrainische Militär hat sich also darauf beschränkt, Menschen von der Straße und aus Bussen zu reißen, sie nur wenig auszubilden und sie dann zum Sterben an die Front zu schicken. Das soll Selenskyjs „Siegesplan“ sein.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Es überrascht nicht, dass viele Soldaten beschließen, ihre Posten zu verlassen. Fahnenflucht ist so weit verbreitet, dass die Abkürzung „AWOL“ (Abk. absent without official leave, Dt: unerlaubte Abwesenheit, ukrainisch: „SOCH“ – Anm. d. R.) zu einem Meme geworden ist. Volodomyr Boyko, ein Journalist, der in der ukrainischen Armee dient, schätzt die Gesamtzahl der Fahnenflüchtigen auf 200.000. Ein Offizier berichtete, er habe seinen Posten verlassen, nachdem mehr als die Hälfte der 800 Männer unter seinem Kommando getötet oder schwer verletzt worden waren. Er erklärte, er könne nicht länger zusehen, wie seine Männer sterben.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Es gab auch einige Fälle von Ungehorsam. Ein ukrainischer Soldat erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Strana, dass sie Pokrowsk mit einem großen „Personalmangel“ erreichten:</span></p><blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">    „Nach einer Woche an Kämpfen waren noch wenige von uns übrig, 10-13 Personen in einer Kompanie, einschließlich der Kommandanten [die normale Personalstärke einer Kompanie beträgt 80-100 Personen &#8211; Anm. d. R.]. Nachdem wir unsere Stellungen eingenommen hatten&#8230; waren wir mit der Inkompetenz der Führung konfrontiert: Es gibt keine Kommunikation mit den benachbarten Einheiten&#8230; es gibt keine klare Vorstellung von den Stellungen, und wer sie kontrolliert&#8230; Manchmal sind diese Stellungen bereits von den Russen besetzt. Wir sind physisch nicht in der Lage, die Stellungen mit einem solchen Personalmangel zu verteidigen: auf einen unserer Soldaten kommen 30 Russen! [&#8230;]</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Deshalb weigerten sich drei unserer Kompanien, die nach Pokrowsk versetzt worden waren, den Kampfbefehl auszuführen. Die Vorgesetzten kamen und schlugen vor, dass diejenigen, die sich weigerten, &#8230; einen Schritt nach vorne machen sollten. Alle verbliebenen Soldaten, angeführt von ihren Kommandeuren, machten einen Schritt.“</span></p></blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die ukrainische Armee scheint am Rande des totalen Zusammenbruchs zu stehen. Es ist so schlimm geworden, dass selbst hochrangige NATO-Vertreter zugeben, dass es „militärisch unrealistisch“ ist, die russischen Truppen aus der Ukraine zu vertreiben.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Aus diesem Grund heißt es, der Westen dränge die Ukraine nun, einen „realistischen und pragmatischen“ Plan für den Krieg zu entwickeln. Das Wall Street Journal erklärt, dass für einen tatsächlichen Sieg „Hunderte von Milliarden Dollar an Unterstützung“ erforderlich wären, was „weder die USA noch Europa leisten können“. Die westlichen Imperialisten finanzieren die Ukraine ausreichend, um den Krieg aufrechtzuerhalten, aber nicht um ihn zu gewinnen. Währenddessen befiehlt Selenskyj seinen Truppen weiterzukämpfen. Mit jedem Toten klebt noch mehr Blut an den Händen dieser Menschen.<br /><br /></span></p><h3 style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #000000;">Stimmung in der Ukraine</span></strong></h3><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Die Stimmung in der Ukraine hat sich ebenfalls geändert. Laut einer aktuellen Umfrage befürworten 57 % der Ukrainer Friedensverhandlungen mit Russland. Die Umfragezahlen geben jedoch keinen Aufschluss über die extreme Wut einiger Ukrainer. Vor ein paar Monaten schrieb Wladislawa Rogowenko, eine Bloggerin mit Millionen von Abonnenten:</span></p><blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">„Lasst den Clown gehen und verhandelt den Frieden. Genug der unschuldigen Toten und des Grauens. Wie lange soll das noch so weitergehen? Meine Wut kennt keine Grenzen. Ich hasse die Macht auf beiden Seiten.“</span></p></blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wie viele andere, die den Krieg öffentlich in Frage stellten, wurde auch sie beschuldigt, Teil eines russischen Komplotts zu sein, und erhielt Besuch von den Sicherheitsdiensten der Ukraine.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Das ukrainische Volk wurde für die Interessen des US-Imperialismus zur Kasse gebeten. Der ukrainische Staat hat, mit einer „Finanzierungslücke“ von 35 Milliarden Dollar im Jahr 2025 das größte Haushaltsdefizit der Welt. Um das zu finanzieren, drängt der internationale Währungsfonds auf Sparmaßnahmen, einschließlich einer Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3-4 Prozent und einer Abwertung der Währung. Die Regierung kommt dem gerne nach und friert alle Sozialleistungen ein, obwohl die Inflation derzeit bei 7,5 Prozent liegt.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">All die Erklärungen der westlichen Imperialisten, dass sie „an der Seite der Ukraine stehen“, zeigen sie hier als die Zyniker, die sie in Wirklichkeit sind. Die Fortsetzung des Krieges um die Ukraine bedeutet unfassbare Schulden und ein massenhaftes Abschlachten der Bevölkerung in einem Kampf, der nicht zu gewinnen ist. Und selbst wenn die Ukraine wie durch ein Wunder siegreich aus diesem Kampf hervorgehen sollte, würde sie faktisch als Vasall des westlichen Imperialismus zurückbleiben &#8211; so viel zu einem Krieg zur Verteidigung der „nationalen Souveränität“.<br /><br /></span></p><h3 style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #000000;">Ist Frieden möglich?</span></strong></h3><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Trotz alledem kämpft Selenskyj weiter. Der Grund dafür ist klar. Wie der politische Analyst Oleksij Kovzhun betont, würde die Abgabe ukrainischen Territoriums für Selenskyj einen „politischen Selbstmord“ bedeuten. Um sein politisches Leben zu retten, schickt Selenskyj seine Leute in den Tod.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Immer wieder wird behauptet, dass es unmöglich sei, mit Putin zu verhandeln, da dieser „russische Hitler“ in seinem Bestreben, Europa zu beherrschen, jede Vereinbarung brechen würde. Es gibt jedoch einen klaren Rahmen, der es ermöglichen würde, die Kämpfe zu beenden.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Das Magazin Foreign Policy hat vor kurzem eine Reihe von Interviews mit, wie sie es nennen Mitgliedern des „russischen Establishments“ geführt. Eine große Mehrheit von ihnen sprach sich für einen baldigen Waffenstillstand entlang der derzeitigen Front aus. Darüber hinaus wurde die Idee eines künftigen Angriffs auf die NATO belächelt:</span></p><blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">„Sehen Sie, der ganze Sinn all dieser Warnungen an die NATO war es, die NATO davon abzuhalten, sich dem Kampf gegen uns in der Ukraine anzuschließen. Denn ein NATO eintritt würde schreckliche Gefahren für beide Seiten bedeuten. Warum, in Gottes Namen, sollten wir selbst die NATO angreifen und diese Gefahren auf uns lenken? Was könnten wir uns davon versprechen? Das ist absurd!“</span></p></blockquote><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Im Juni wies Putin darauf hin, dass die Kämpfe aufhören würden, wenn die Ukraine ihre Streitkräfte aus den vier Provinzen, die Russland beansprucht, zurückziehen und von NATO-Mitgliedschaft absehen würde. Diese Ansicht wird von Peter Schroeder bestätigt, der (als ehemaliger CIA-Analyst) kaum als „Putin-Verteidiger“ bezeichnet werden kann. Er weist darauf hin, dass der Grund für diesen Krieg genau darin liegt, dass er für Russland eine „strategische Notwendigkeit“ ist, um zu verhindern, „dass die Ukraine zu einer Bastion wird, die der Westen als Bedrohung nutzen kann“.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Mit anderen Worten: Hätten die USA nicht versucht, die Ukraine in ihre Einflusssphäre zu ziehen, hätte Russland keinen Grund gehabt, diesen Krieg zu beginnen. Wenn der Westen der Ukraine also die NATO-Mitgliedschaft verweigert und die militärische Unterstützung einstellt, kann der Krieg beendet werden.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Das wirkliche Kalkül der russischen herrschenden Klasse wird von der kapitalistischen Presse und den Politikern im Westen bewusst verschleiert. Sie versuchen stattdessen den Krieg als einen epischen Kampf zwischen Gut und Böse darstellen. Sie zeichnen ein immer grelleres und absurderes Bild des russischen Expansionismus, der ganz Europa beherrschen will.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Um nur ein Beispiel zu nennen: Die britische Daily Mail veröffentlichte vor kurzem ein hysterisches Bild von Putins nächsten Schritten, einschließlich der Invasion Polens und der baltischen Staaten. Fingierte Atomschläge auf Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Finnland, vervollständigen das alptraumhafte Bild. All das soll die Tatsache verschleiern, dass es bis zu diesem Zeitpunkt der Westen war, der in jeder Phase vorsätzlich auf die Fortsetzung des Krieges gedrängt hat.<br /><br /></span></p><h3 style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #000000;">Das Endspiel</span></strong></h3><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Wie wird das Ganze enden? Mit Selenskyjs Vorschlag, der von den fanatischsten Kriegsbefürwortern im Westen unterstützt wird. Dazu gehören Persönlichkeiten wie Boris Johnson und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski, beide Absolventen des Bullingdon Club, ein Privatclub außerordentlich wohlhabender Persönlichkeiten an der Oxford Universität.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Diese Personen wollen, aufgrund eigener Interessen, unbedingt den Krieg aufrechterhalten. Wenn diese widerlichen Kreaturen wollen, dass die Kämpfe weitergehen, warum tun sie nicht, was Boris Johnson kürzlich vorgeschlagen hat: eine Fremdenlegion gründen und selbst in den Kampf ziehen? Letztendlich können sie den Konflikt in die Länge ziehen, aber die Niederlage ist ihnen gewiss.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="color: #000000;">Es ist so gut wie sicher, dass Russland seine wichtigsten Kriegsziele erreichen wird. Aber die Imperialisten haben keine Skrupel den Konflikt in die Länge zu ziehen. Der krieg wird weitere Millionen Menschenleben kosten, die nur zu dem Zweck geopfert werden, den Sturz der Imperialisten abzufedern. Am Ende wird der Preis für diesen Krieg, wie bei allen imperialistischen Kriegen, der Arbeiterklasse und den Armen aufgebürdet. Die einzige Möglichkeit, diesen barbarischen Zustand ein für alle Mal zu beenden, ist die Abschaffung des kapitalistischen Systems, das die Ursache für alle Kriege, Armut, Unterdrückung und Leiden ist.</span></p>								</div>
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		<title>Attacke auf Krim: USA spielt mit dem Feuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eitan Birman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Global]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukrainekrieg]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Stellvertreterkrieg zwischen dem westlichen und russischen Imperialismus läuft nun schon seit zweieinhalb Jahren. Trotz der Hunderten Milliarden Euro Militärhilfe für die Ukraine konnte und kann sie diesen Krieg nicht [&#8230;]</p>
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<p>Der Stellvertreterkrieg zwischen dem westlichen und russischen Imperialismus läuft nun schon seit zweieinhalb Jahren. Trotz der Hunderten Milliarden Euro Militärhilfe für die Ukraine konnte und kann sie diesen Krieg nicht für sich entscheiden.&nbsp;</p>



<p>Besonders klar wurde das an der ukrainischen Gegenoffensive im Sommer 2023, für die Selenskyj und die westlichen Imperialisten hohe Erwartungen hatten. Obwohl der Ukraine die verschiedensten modernen NATO-Waffensysteme zur Verfügung standen, die als „Game-Changer“ präsentiert wurden, konnte die Gegenoffensive keine nennenswerten Erfolge erzielen und führte zu riesigen Truppenverlusten ukrainischer Soldaten.&nbsp;</p>



<p><strong>Heuchelei </strong></p>



<p>Nun fragt Selenskyj nach den Waffentypen, die ihm davor nicht genehmigt wurden, welche er diesmal aber wahrscheinlich bekommen wird. Der westliche Imperialismus drängt die Ukraine weiter in den Krieg, nicht aber um die „Demokratie“, die „westlichen Werte“, oder das Land selbst zu schützen. Die Ukraine wurde in den Krieg gestoßen, um Russland zu schwächen.&nbsp;</p>



<p>Russland hatte kurz vor Kriegsbeginn enorme Erfolge in Afrika erzielt. So hat sich z. B. Mali vom Westen abgewendet und setzt nun auf Russland als Partner, während die davor stationierten französischen Truppen das Land verlassen mussten.&nbsp;</p>



<p>Die versuchte Schwächung des russischen Imperialismus ist aber anders gelaufen, als es sich der westliche Imperialismus vorgestellt hat. Neben dem militärischen Krieg ist auch der ökonomische gescheitert. Die russische Wirtschaft wächst um 5 % und der Verkauf russischen Öls und Gas ist auf einem Hoch, während der Westen mit extrem hohen Energiepreisen kämpft.&nbsp;</p>



<p><strong>Clusterbomben auf den Strand </strong></p>



<p>Statt nun die logische Schlussfolgerung zu ziehen und eine diplomatische Scheinlösung zu finden, bei der der westliche Imperialismus nicht völlig das Gesicht verliert, drängt er darauf, bis zum letzten Tropfen ukrainischen Blutes weiterzukämpfen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Eine der Waffen, die die Ukraine schon seit einiger Zeit von den USA erbittet, sind die ATACMS-Lenkraketen, die fähig sind Ziele zu erreichen, die 300 km tief in Russland liegen. Diese wurden inzwischen still und heimlich geliefert.&nbsp;</p>



<p>Am 23. Juni führte eine dieser Raketen zu einer Explosion über einem Strand auf der Krim, wo Familien das orthodoxe Fest der Heiligen Dreifaltigkeit begangen. Durch den verwendeten Sprengkopf regnete es Clusterbomben, was zu vielen Toten und Verletzten führte, darunter Kinder. Dieser Angriff hätte ohne die aktive Beteiligung des US-Militärs nicht stattfinden können.&nbsp;</p>



<p>Offiziell vertritt Russland den Standpunkt, dass es sich dabei um einen vorsätzlichen Angriff auf Zivilisten handelte. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums stellte das US-Militär die Flugdaten bereit, während eine US-Aufklärungsdrohne beim Angriff vor der Küste der Krim im Einsatz gewesen sein soll.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Eskalation und Deeskalation </strong></p>



<p>Am darauffolgenden Tag wurde die US-Botschafterin in Russland in das russische Außenministerium einbestellt, wo ihr gegenüber eine ernsthafte Warnung ausgesprochen wurde. Russland gab zudem öffentlich bekannt, dass es sich nicht mehr in einem Zustand des Friedens mit den USA sieht.&nbsp;</p>



<p>Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind jetzt extrem zerbrechlich. Als Antwort auf die angespannte Situation initiierte Washington am 26. Juni ein Telefonat mit dem russischen Verteidigungsminister, was das erste Telefonat in dieser Form seit März 2023 darstellt. Dies war ein Versuch, die Situation zu deeskalieren, von dem wir allerdings noch nicht wissen, ob er tatsächlich erfolgreich war.&nbsp;</p>



<p><strong>Grenzen und Interessen des Westens </strong></p>



<p>Obwohl die USA weiterhin der mächtigste Imperialist der Welt sind, kommen sie langsam an ihre Grenzen. Das Waffenlager der USA schrumpft, während eine neue Eskalation zwischen Israel und dem Libanon möglich ist. Gleichzeitig spannt sich die politische Lage zwischen China, Taiwan und den Philippinen von Tag zu Tag an. All das wird in Zukunft noch mehr Waffen und Geld von den USA fordern.&nbsp;</p>



<p>Die Provokationen der USA bringen die Eskalation im Ukrainekrieg auf ein neues Niveau. Das Gerede von der „Verteidigung der Demokratie“ ist nur ein Manöver, um die Arbeiterklasse zu täuschen. Sie hat kein Interesse am Krieg! Allerdings wird auch ein Scheinfrieden nicht zu mehr Stabilität führen. Der Kapitalismus befindet sich in einer tiefen Krise und produziert so immer mehr Schrecken, Leid und Kriege. Um tatsächlichen Frieden herzustellen, muss der Kapitalismus gestürzt werden.&nbsp;</p>
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		<title>Palästina und die „kommunistischen“ Parteien: Für eine revolutionäre Internationale!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanna Saarinen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 17:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Global]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Ukrainekrieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kriege stellen seit jeher alle Theorien und Organisationen auf die Probe. Die wenigsten bestehen den Test. Wie bereits zum Konflikt in der Ukraine haben verschiedene „kommunistische” Parteien in der ganzen Welt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kriege stellen seit jeher alle Theorien und Organisationen auf die Probe. Die wenigsten bestehen den Test. Wie bereits zum Konflikt in der Ukraine haben verschiedene <strong>„</strong>kommunistische” Parteien in der ganzen Welt unterschiedliche, teils sogar gegensätzliche Positionen zum Blutbad Israels in Gaza eingenommen.</p>



<p>Als Leninisten wissen wir, dass die Außenpolitik einer Partei nicht von ihrer Innenpolitik getrennt werden kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die „kommunistischen“ Parteien, die zu Hause eine sozialdemokratische Politik verfolgen, die den Kapitalismus lediglich reformieren will, im Ausland eine nationalistische oder bestenfalls pazifistische Position einnehmen. So appellieren viele dieser Organisationen lediglich an die internationalen Institutionen, Druck auf Israel auszuüben, das „humanitäre Völkerrecht“ zu respektieren.</p>



<p>Es ist jedoch nicht die Sache der Kommunisten, Illusionen in Organisationen wie die Vereinten Nationen (UNO) zu säen. Diese hat im Laufe der Jahrzehnte zahllose Resolutionen zu Palästina verabschiedet, die jedoch allesamt völlig wertlos sind. Lenin kritisierte seinerzeit den Völkerbund, den Vorgänger der UNO, aufgrund seines imperialistischen Charakters als „Räuberhöhle“. Die Rolle von Kommunisten besteht darin zu erklären, dass das „Völkerrecht“ und die „internationalen Richtlinien“ nicht mehr als blanke Heuchelei sind. Sie dienen dazu, die Arbeiterklasse in die Irre zu führen und das wahre Wesen der Imperialisten zu verschleiern.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Position der griechischen KKE</h3>



<p>Anders als viele andere „kommunistische“ Parteien, die sich dem Druck der bürgerlichen öffentlichen Meinung gebeugt haben, stellt sich die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) hinter den Kampf des palästinensischen Volkes. Die KKE und ihre Jugendorganisation haben eine wichtige Rolle in der Palästina-Solidaritätsbewegung gespielt und an ihrem Standpunkt gegen den Imperialismus und gegen ihre eigene herrschende Klasse festgehalten. Dennoch sind wir der Meinung, dass selbst die Position der KKE zum Konflikt im Nahen Osten mehrere Mängel aufweist und weit entfernt von einer leninistischen Analyse ist.</p>



<p>Es ist die Pflicht von Kommunisten, Meinungsverschiedenheiten solidarisch zur Sprache zu bringen. Zu Lenins Zeiten war dies die Norm. Er führte scharfe Diskussionen gerade mit denen, die ihm am nächsten standen, weil er theoretische Klarheit als überlebensnotwenig betrachtete. Die wichtigsten Meinungsverschiedenheiten, die wir mit der KKE haben, sind folgende: ihre Unterstützung einer Zweistaatenlösung, das Fehlen eines sozialistischen Programms für Palästina und ihre unklare Position zu Stalins Unterstützung für die Teilung Palästinas 1947/48.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zweistaatenlösung</h3>



<p>Die KKE argumentiert für eine Zweistaatenlösung mit den Grenzen von 1967. Das Osloer Abkommen von 1993 hat gezeigt, wohin dieser Weg führt. Dieses war ein vollständiger Verrat und Ausverkauf des palästinensischen Volkes durch ihre eigene Führung. Israel behielt die Kontrolle über einen großen Teil des Westjordanlandes und der Außengrenzen, jüdische Siedler durften in den palästinensischen Gebieten bleiben und die Siedlungen wurden weiter ausgebaut.</p>



<p>Unklar bleibt ob die Palästinenser nach Ansicht der KKE nun für eine „echte“ Zweistaatenlösung kämpfen sollen? Selbst diese Position würde in eine Sackgasse führen: Solange der kapitalistische Staat Israel existiert, wird dessen Bourgeoisie niemals die Existenz eines lebensfähigen palästinensischen Staates akzeptieren, da sie ihn als Bedrohung ihrer „nationalen Sicherheit“ ansieht. Was übersetzt nur bedeutet, dass die israelische Bourgeoise kein Interesse an einer palästinensischen Kapitalistenklasse hat, weil dies die eigenen Profite gefährden würde.</p>



<p>Es sind die praktischen Erfahrungen der letzten 30 Jahre, die eine Mehrheit der Palästinenser dazu gebracht haben, eine Zweistaatenlösung abzulehnen. Im September letzten Jahres ergab eine Umfrage des palästinensischen Zentrums für Politik- und Umfrageforschung, dass 67 % der Palästinenser eine Zweistaatenlösung nicht billigen und nur 32 % sie unterstützen.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Fehlen eines sozialistischen Programms</h3>



<p>In allen Erklärungen der KKE zur Palästina-Frage wird der Kampf für den Sozialismus überraschenderweise mit keinem Wort erwähnt. Aus den offiziellen Statements der letzten Wochen muss man die Schlussfolgerung ziehen, dass die KKE das strategische Ziel des palästinensischen Kampfes in der Bildung von zwei kapitalistischen Staaten sieht, nicht im Kampf für den Sozialismus.</p>



<p>Wir stimmen mit der KKE überein, wenn sie sagt, dass der Kampf für die nationale Befreiung ein wesentlicher Teil des Programms der Kommunisten in Palästina ist. Auch teilen wir ihre Position, dass die palästinensischen Kommunisten Parolen formulieren müssen, die den Arbeitern und der Jugend helfen, die Verbindung zwischen diesem Kampf und dem Kampf für den Sozialismus zu verstehen.</p>



<p>Aus den Artikeln der KKE könnte man jedoch den Eindruck gewinnen, dass es nur die palästinensischen Kommunisten sind, die die Notwendigkeit des Kampfes für Sozialismus und Arbeitermacht erklären dürfen, während Kommunisten in anderen Teilen der Welt sich auf reine Solidarität beschränken sollen, ohne darüber zu sprechen, wie man in Palästina zum Sozialismus kommt.</p>



<p>Eine solche Position wäre falsch und stünde im Widerspruch zu Lenins Lehren des Internationalismus. Für ihn war die Kommunistische Internationale nicht nur ein oberflächlicher Zusammenschluss, sondern im Wesentlichen Programm, Politik und Methode. Wir sind nicht einfach Solidaritätsaktivisten. Wir sind Kommunisten und deswegen ist es auch unsere Pflicht zu erklären, wie die Befreiung Palästinas erreicht werden kann.</p>



<p>Die KKE jedoch schweigt nicht nur über den Kampf für den Sozialismus, sondern befürwortet dazu noch eine Perspektive (die Zweistaatenlösung), die&nbsp;–&nbsp;&nbsp;zumindest in Worten&nbsp;–&nbsp;von der UNO und sogar vom US-Imperialismus geteilt wird!<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Gründung Israels mit Unterstützung Stalins</h3>



<p>In dem Dokument „Kurze Antworten“ des Zentralkomitees der KKE heißt es: „Die Existenz des israelischen Staates ist heute Realität. Das Massaker an den Juden durch die Nazis und der Antisemitismus, der von den bürgerlichen Klassen vor dem Zweiten Weltkrieg in vielen kapitalistischen Ländern gefördert wurde, führten dazu, dass die UdSSR und die internationale Arbeiterbewegung die Gründung des Staates Israel neben dem Staat Palästina akzeptierten.“ Dies rechtfertigt und unterstützt eindeutig die Gründung des Staates Israel 1948 und die Unterstützung durch die UdSSR.</p>



<p>Wir müssen daran erinnern, dass die Gründung Israels ohne die massenhaften ethnischen Säuberungen von 700.000 Palästinensern von ihrem Land nicht möglich gewesen wäre! Die Teilung Palästinas war ein imperialistisches Verbrechen, das darauf abzielte, Araber und Juden gegeneinander auszuspielen, um die imperialistische Vorherrschaft aufrechtzuerhalten.</p>



<p>Im Jahr 1947 unterstützte die Sowjetunion den Teilungsplan bei den Vereinten Nationen. Dies geschah jedoch nicht aus Solidarität mit dem jüdischen Volk, sondern in dem Bestreben, die&nbsp;Position des britischen Imperialismus im Nahen Osten zugunsten der stalinistischen Bürokratie zu schwächen. Die UdSSR war der erste Staat, das den neu gegründeten Staat Israel anerkannte und Stalin belieferte die Zionisten mit Waffen.</p>



<p>Dies war ein Verrat&nbsp;mit katastrophalen Folgen für alle kommunistischen Parteien im gesamten Nahen Osten und darüber hinaus. Eine solche Haltung ist nicht zu rechtfertigen und macht die stalinistische Bürokratie der UdSSR mitschuldig an den Verbrechen, die gegen das palästinensische Volk begangen wurden.</p>



<p>Bereits in der Nachkriegszeit war die Position der Trotzkisten in Palästina und anderswo die Verurteilung der Teilung Palästinas mit dem Ziel der Einheit der Arbeiterklasse gegen den Imperialismus. Auch Engels hat schon vor langer Zeit darauf hingewiesen, dass kein Volk frei sein kann, wenn es ein anderes Volk unterdrückt.</p>



<p>Der einzige Weg zu einer Lösung des Konflikts führt über den Sturz der zionistischen herrschenden Klasse in Israel. Das erfordert einen revolutionären Kampf, der die nationale Befreiung der palästinensischen Massen mit ihrer sozialen Emanzipation verbindet und demokratische sowie sozialistische Forderungen und Ziele vereint. Deshalb kann der Kampf der palästinensischen Massen nur als revolutionärer Kampf zum Sturz aller reaktionären kapitalistischen Regime in der Region, in den arabischen Ländern und in Israelerfolgreich sein.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zurück zu Lenin</h3>



<p>Dafür ist es notwendig, dass wir zu den Ideen Lenins zurückkehren. Anstatt an internationale (sprich imperialistische) Institutionen wie die UNO zu appellieren, benötigen wir eine Revolutionäre Kommunistische Internationale als Werkzeug für die Weltrevolution. Diese Internationale braucht demokratische Debatten all ihrer Mitglieder über Strategie und Taktik, die in einem einheitlichen Vorgehen münden.</p>



<p>Denn nur wenn wir konsequent mit dem Reformismus, Chauvinismus und den herrschenden Klassen in jedem Land brechen, können wir unser Ziel erreichen! Anstelle von bürgerlich-moralischen und pazifistischen Appellen nach „Waffenstillstand“ und „friedlicher Koexistenz“ brauchen wir revolutionäre Parolen, welche den Palästinensern einen tatsächlichen Weg zu ihrer Befreiung aufzeigen.&nbsp;Eine davon lautet: Intifada bis zum Sieg!</p>



<p>Und anstatt bei Soli-Demos und Unterstützungsbekundungen Halt zu machen, benötigen wir kommunistische Organisationen in allen Ländern, welche ihre nationale Bourgeoisie und deren Heuchelei aufdecken und bekämpfen.</p>



<p>Unsere Internationale, die International Marxist Tendency, hat sich genau diesen Kampf für die Weltrevolution auf die Fahne geschrieben. Wir sind in über 60 Ländern aktiv. Überall gilt für uns die alte Parole: Der Hauptfeind steht im eigenen Land! Wir verkörpern eine konsequente, revolutionäre Politik gegen das Kapital und den Imperialismus. Nur tatsächlich gelebte, internationale, proletarische Solidarität kann Frieden im Nahen Osten und Sozialismus auf der ganzen Welt bringen!</p>
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		<item>
		<title>Der Fall von Awdijiwka: Der Anfang vom Ende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alan Woods]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 14:49:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Global]]></category>
		<category><![CDATA[Ukrainekrieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ankündigung des russischen Verteidigungsministeriums, dass seine Streitkräfte die ukrainische Stadt Awdijiwka vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben, ist ein verheerender Schlag für die Ukraine und mit ziemlicher Sicherheit ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Ankündigung des russischen Verteidigungsministeriums, dass seine Streitkräfte die ukrainische Stadt Awdijiwka vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben, ist ein verheerender Schlag für die Ukraine und mit ziemlicher Sicherheit ein entscheidender Wendepunkt in diesem Krieg.</p>



<p>Awdijiwka, das von Russen Avdeyevka genannt wird, hat ein Jahrzehnt von Konflikten hinter sich. Die Stadt wurde 2014 von Kräften der Donezker Republik eingenommen. Als die Ukraine die Stadt zurückeroberte, baute sie umfangreiche Befestigungsanlagen.</p>



<p>Die Stadt galt daher als praktisch uneinnehmbarer Stützpunkt, den die Russen nur schwer, wenn überhaupt, würden einnehmen können. Ausserdem betonte die ukrainische Führung immer wieder, dass es sich um eine wichtige strategische Position handelte, deren Verlust allen ukrainischen Hoffnungen auf einen Sieg einen schweren Schlag versetzen würde.</p>



<p>Aus all diesen Gründen wird der Fall von Awdijiwka schwere Auswirkungen auf die Moral der ukrainischen Öffentlichkeit im Allgemeinen und der ukrainischen Streitkräfte im Besonderen haben.</p>



<p>Eine der vermeintlich stärksten und am besten befestigten Stellungen der ukrainischen Verteidigungskräfte ist gefallen. Sporadisches Geschützfeuer ist noch zu hören, aber der Kampf um Awdijiwka ist nun praktisch beendet.</p>



<p>Doch diese erstaunlichen Entwicklungen, von denen man erwarten würde, dass sie in der westlichen Presse eigentlich eine Schlagzeile wert wären, wurden mit einem ohrenbetäubenden Schweigen quittiert.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Tod von Nawalny</h3>



<p>Stattdessen war die gesamte Berichterstattung der westlichen Medien nur einer einzigen Frage gewidmet: dem Tod von Alexej Nawalny in einem russischen Gefangenenlager. Da er der wichtigste Anführer der vom Westen unterstützten bürgerlich-liberalen Opposition in Russland war, war dies ziemlich vorhersehbar, ebenso wie die sofortige Verurteilung durch die westlichen Machthaber.</p>



<p>US-Präsident Joe Biden und alle anderen gaben sofort Erklärungen ab, dass er auf direkten Befehl von Wladimir Putin ermordet worden sei. Das mag wahr sein und ist durchaus plausibel. Andererseits kann es aber auch nicht stimmen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es unmöglich, sicher zu sein.</p>



<p>Aber die Eile, mit der die führenden Politiker der westlichen Welt in einen ohrenbetäubenden Chor einstimmten, um den Mann im Kreml zu verurteilen (der regelmässig für alles Mögliche verantwortlich gemacht wird, sogar für das Wetter) und zu sagen, dass dies ein weiterer Beweis für die «russische Barbarei» sei, ist höchst verdächtig.</p>



<p>Der Tod von jedem Mann oder jeder Frau mag eine Tragödie sein. Das Ausmass und die Lautstärke der Verurteilung scheinen jedoch etwas fehl am Platz zu sein. Es entsteht der Eindruck, dass die ganze Welt auf die Strasse gegangen ist, um gegen den Tod eines Mannes in Russland zu protestieren. Es ist jedoch zweifelhaft, dass die meisten Menschen im Westen überhaupt wissen, wer er ist.</p>



<p>Was die Demonstrationen in Russland angeht, so ist es schwer, sich ein genaues Bild von ihrem Ausmass zu machen. Aber aus einer Reihe von Gründen ist es zweifelhaft, ob mehr als eine relativ kleine Zahl von Menschen daran beteiligt war. Klar ist jedoch, dass sie mit Verhaftungen und Polizeibrutalität beantwortet wurden, was in Putins Russland heute die Regel ist.</p>



<p>Auffallend ist, dass die Polizeigewalt in Russland gegen pro-Nawalny-Demonstranten so extrem dargestellt wird, während die jetzt immer extremer werdende Polizeigewalt gegen pro-palästinensische Demonstranten in den Medien kaum Erwähnung findet.</p>



<p>Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass in Russland ein Mann auf Befehl des Staatschefs ermordet wurde. Dies wird als ein abscheulicher Verstoss gegen alle Werte der Menschlichkeit angesehen.</p>



<p>Der britische Aussenminister, Lord Cameron, warnte düster, dass das «Konsequenzen» haben werde.</p>



<p>In welcher Form diese Bestrafung erfolgen soll, bleibt jedoch völlig unklar. Da die westlichen Staaten bereits alle erdenklichen Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um Präsident Putin und Russland zu bestrafen, mit Ausnahme eines Attentats oder einer Kriegserklärung, ist ihr Arsenal an Drohungen ebenso erschöpft wie ihre Vorräte an Geld und Waffen für die Ukraine. Die Drohungen können daher kaum mehr als grosszügige Menge heisser Luft sein.</p>



<p>Der Präsident der Vereinigten Staaten hat wiederholt seine feste Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass der Mann im Kreml für den Tod eines Menschen bestraft werden sollte.</p>



<p>Doch Joe Bidens guter Freund Netanjahu ermordet seit vier Monaten täglich eine grosse Zahl von Männern, Frauen und Kindern im Gazastreifen; und dennoch wird dies in der westlichen Presse nicht als Beweis für mörderische Absichten oder einen Verstoss gegen die zivilisierten Normen dargestellt. Heutzutage wird dies nur noch am Rande erwähnt, während das Gemetzel unvermindert, und ganz sicher unbestraft, weitergeht.</p>



<p>Oh ja, Joe Biden gibt jetzt vor, dass ihm die unschuldigen Opfer in Gaza sehr leid tun. Aber während er keinen Einfluss auf die Handlungen von Präsident Putin in Russland nehmen kann, hat er alle Mittel in der Hand, um Israels mörderischem Treiben sofort ein Ende zu setzen, indem er einfach alle finanzielle und militärische Hilfe einstellt.</p>



<p>Er tut jedoch nichts dergleichen. Die Waffen und Dollar fliessen weiterhin in Israels Kassen und werden dafür eingesetzt, Zivilisten in Gaza zu töten. Der Mann im Weissen Haus macht sich also mitschuldig an der Ermordung nicht nur eines Menschen, sondern unzähliger unschuldiger Männer, Frauen und Kinder.</p>



<p>Was auch immer die Wahrheit über die Umstände von Nawalnys Tod sein mag, der Chor der empörten Moral der westlichen Imperialisten kann mit Verachtung als ein weiteres Beispiel für ihre stinkende Heuchelei und ihren Zynismus abgetan werden.</p>



<p>Tatsache ist, dass diese Nachricht ihnen eine goldene Gelegenheit geboten hat, die wichtigsten Nachrichten zu verdrängen, die nicht aus Russland, sondern aus der Ukraine kommen, wo die Ereignisse in den letzten Tagen eine sehr dramatische Wendung genommen haben.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Fall von Awdijiwka</h3>



<p>Russlands Verteidigungsministerium sagte, dass ihre Truppen Awdijiwka besetzt hatten, nachdem die Stadt durch tödliches Bombardement fast entvölkert und völlig verwüstet worden war.</p>



<p>Der Fall von Awdijiwka ist nur eine Fortsetzung der Ereignisse, die nach dem katastrophalen Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive letzten Sommer folgten. Genau wie wir voraussagten, war es den ukrainischen Kräften nicht gelungen, die russischen Linien zu durchbrechen und sie wurden mit heftigen Verlusten zurückgedrängt.</p>



<p>Die Taktik der russischen Armee orientiert sich eng an Clausewitz, der darauf hinwies, dass das Ziel der Kriegsführung nicht in der Eroberung von Städten oder Gebieten liegt, sondern darin, die gegnerischen Streitkräfte zu vernichten und sie widerstandsunfähig zu machen.</p>



<p>Das Hauptziel bestand darin, die ukrainischen Streitkräfte in einem brutalen Zermürbungskrieg zu zerstören. Die Russen wurden dabei in hohem Masse durch die Dummheit der militärischen und politischen Führung in Kiew unterstützt, die hartnäckig darauf besteht, sinnlose Offensiven zur Rückeroberung verlorener Gebiete zu machen und sich weigert, einen Rückzug auch nur in Erwägung zu ziehen.</p>



<p>Dieser Wahnsinn war es, der das Schicksal von Awdijiwka wirklich entschieden hat, und nicht, wie sie jetzt zu argumentieren versuchen, der Mangel an Geld und Waffen aus dem Westen. Die Wahrheit ist, dass vor allem Amerika Milliarden von Dollar und riesige Mengen an Waffen in das Fass ohne Boden, das der Ukraine-Kriege darstellt, geworfen hat.</p>



<p>Hat dies zum Sieg geführt? Im Gegenteil, es hat die Ukraine von einer sinnlosen Aktion zur nächsten und schliesslich in die unvermeidliche Niederlage geführt. Doch diese offensichtliche Wahrheit können die starrsinnigen und kurzsichtigen Führer in Kiew und ihre imperialistischen Unterstützer in Washington und London nicht verstehen.</p>



<p>Das Desaster an der Front und die zunehmende Kriegsmüdigkeit der Truppen und der Zivilisten haben Spannungen entstehen lassen, die in den letzten Monaten zu politischen Krisen geführt haben. Dies hat sich in einer offenen Konfrontation zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und seinem Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj gezeigt.</p>



<p>Der Präsident war gezwungen, etwas zu tun, was sonst während einem Krieg nie gemacht wird: einen neuen Befehlshaber für die Kriegsführung zu ernennen. Diese politische Krise hatte auch schwerwiegende Auswirkungen auf das Geschehen auf dem Schlachtfeld.</p>



<p>Am Sonntagmorgen nahmen die Dinge plötzlich eine dramatische Wendung, als Generaloberst Oleksandr Syrskyi, der nach der dramatischen Entlassung von General Saluschnyj das Kommando über das ukrainische Militär übernommen hatte, verkündete, dass sich die ukrainischen Streitkräfte in sicherere Stellungen ausserhalb der Stadt zurückgezogen hätten, angeblich «um eine Einkreisung zu vermeiden und das Leben und die Gesundheit der Soldaten zu schützen».</p>



<p>Für die Soldaten auf dem Schlachtfeld muss dies wie grausame Ironie geklungen haben, denn sie hatten bereits selbst beschlossen, ihr Leben und ihre Gesundheit zu retten, ohne sich mit ihren Befehlshabern in Kiew abzusprechen, indem sie einfach vor den vorrückenden russischen Truppen flohen.</p>



<p>Der Befehl zum Rückzug hätte vielleicht schon eine Woche früher einen gewissen Sinn ergeben, als die russischen Vorstösse eindeutig einen Punkt erreicht hatten, an dem die belagerten Truppen in der zerstörten Stadt unmittelbar von der Einkreisung und Vernichtung bedroht waren.</p>



<p>Es wäre einfach, General Syrskyi für dieses Versagen verantwortlich zu machen. Aber das wäre schrecklich unfair. Schliesslich hatte er das Kommando erst seit etwa einer Woche inne. Das militärische Debakel in Awdijwvka war schon lange vorher völlig vorhersehbar.</p>



<p>Vor etwa zwei Monaten warnte der damalige Oberbefehlshaber Saluschnyj, dass die Russen die Stadt in drei bis sechs Monaten einnehmen würden. Die Vorhersage war zwar zutreffend, doch lag er mit seinem Timing bedauerlicherweise weit daneben. Die russischen Streitkräfte rückten viel schneller vor und organisierten den Angriff viel effizienter, als er erwartet hatte.</p>



<p>Diese Tatsache alleine zeigt das Ausmass der Inkompetenz auf höchster Ebene der ukrainischen Militärführung und auch die Unfähigkeit ihrer Geheimdienste. In Kriegen ist das Timing immer von entscheidender Bedeutung.</p>



<p>Auf jeden Fall zeigt es, dass wenn Saluschnyj davon überzeugt war, dass die Russen Awdijiwka unweigerlich einnehmen würden, dann war das sture Beharren auf der Verteidigung der Stadt um jeden Preis ein grundlegender Fehler, der das Leben Tausender ukrainischer Soldaten gefährdete.</p>



<p>Jeder halbwegs fähige militärische Befehlshaber hätte unter diesen Umständen sofort Massnahmen ergreifen müssen, um die überlebenden Truppen, die unter unglaublich schwierigen und gefährlichen Umständen heldenhaft auf ihren Posten geblieben waren, abzuziehen und so viele Menschenleben zu retten – obwohl ein solcher Rückzug zu diesem Zeitpunkt unweigerlich weitere Verluste zur Folge gehabt hätte. Doch ein solcher Befehl wurde nicht gegeben. Ganz im Gegenteil.</p>



<p>Weit davon entfernt, einen geordneten Rückzug vorzubereiten und die verfügbare Zeit zu nutzen, um eine solidere Verteidigungslinie zu errichten, hinter die sich die ukrainischen Streitkräfte hätten zurückziehen können, beharrte die militärische Führung in Kiew weiterhin darauf, dass die Verteidigung von Awdijiwka von grösster Bedeutung sei und um jeden Preis aufrechterhalten werden müsse. Saluschnyj erteilte keine derartigen Befehle, und zwar aus dem einfachen Grund, dass er zu sehr damit beschäftigt war, einen Fraktionskampf gegen Selenskyj zu führen, um seine eigene Position zu halten. Als der Befehl zum Rückzug gegeben wurde, war es daher schon viel zu spät.</p>



<p>Dies war kein Rückzug, sondern eine grässliche Niederlage. In einem unbeschreiblichen Chaos und Blutvergiessen ergaben sich Tausende von schockierten ukrainischen Soldaten, oder flohen in Panik über offene Felder, wo sie einem gnadenlosen Bombardement aus der Luft und vernichtendem Maschinengewehrfeuer ausgesetzt waren.</p>



<p>Die Szenen, die sich jetzt in und um Awdijiwka abspielen, sind von unsagbarem Grauen. Dies war keine Schlacht, sondern ein blutiges Massaker. Zahlenmässig und waffentechnisch unterlegen und ausmanövriert, droht den ukrainischen Verteidigern nun die sichere Vernichtung, wenn sie nicht kapitulieren und ihre Waffen niederlegen.</p>



<p>Einige ukrainische Streitkräfte sollen sich noch immer in der Koksfabrik aus der Sowjetzeit verschanzt haben, die einst zu den grössten Europas gehörte. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte: «Es werden Massnahmen ergriffen, um die Stadt vollständig von Kämpfern zu räumen und ukrainische Einheiten zu blockieren, die die Stadt verlassen haben und sich in der Koks- und Chemiefabrik von Awdijiwka verschanzt haben.»</p>



<p>Das russische Staatsfernsehen zeigte jedoch, wie die blauen und gelben ukrainischen Flaggen in Awdijiwka eingeholt und die weiss-blau-rote russische Trikolore gehisst wurde, auch über der Kokerei. Die Schlacht ist im Grunde genommen vorbei.</p>



<p>Die Frage, die sich viele Ukrainer jetzt stellen, lautet: Worum ging es eigentlich? Wofür kämpfen wir eigentlich?<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Schuldzuweisungen beginnen</h3>



<p>Der Fall von Awdijiwka zeigt, dass die westlichen Medien die Kampffähigkeit der russischen Streitkräfte, die Qualität ihrer Waffen und Ausrüstung und die Kompetenz ihrer Befehlshaber beharrlich unterschätzt haben.</p>



<p>Biden hatte zuvor gewarnt, dass Awdijiwka wegen Munitionsmangels an die russischen Streitkräfte fallen könnte, nachdem die republikanische Opposition im Kongress monatelang ein neues US-Militärhilfepaket für Kiew blockiert hatte.</p>



<p>Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow sagte: «Awdijiwka hat gezeigt, dass moderne Luftabwehrsysteme notwendig sind, um Lenkbomben und Langstreckenwaffen zur Zerstörung feindlicher Verbände abzuwehren.» Er betonte auch den Bedarf an Artilleriegeschossen.</p>



<p>Dieses alte Lied klingt nun eindeutig wie ein Vorwand für die Niederlage – und genau das ist es auch.</p>



<p>Berichten zufolge rief Biden Selenskyj am Samstag an, um die fortlaufende Unterstützung der USA für die Ukraine zuzusichern, was er mit der dringenden Notwendigkeit verband, dass der Kongress ein neues Hilfspaket verabschieden würde. Das Weisse Haus wiederum zeigte auf die Republikaner und behauptete, die Ukrainer seien gezwungen gewesen, sich zurückzuziehen, weil «die Vorräte infolge der Untätigkeit des Kongresses schwinden», was zu «Russlands ersten nennenswerten Gewinnen seit Monaten» geführt habe.</p>



<p>Die Reihe der Schuldzuweisungen hat also ernsthaft begonnen. Biden zeigt anklagend mit dem Finger auf die Republikaner im Kongress, die angeblich die Geld- und Waffenlieferungen an Kiew sabotiert und damit das heldenhafte ukrainische Volk verraten hätten.</p>



<p>Die westliche Waffen- und Munitionsproduktion ist völlig unzureichend, um die Ukrainer zu versorgen, die Munition und Raketen abfeuern, als gäbe es kein Morgen. Leider ist das Morgen nun plötzlich da.</p>



<p>Weder Russland noch die Ukraine haben nähere Angaben zu ihren Verlusten in den heftigen Kämpfen um Awdijiwka oder im gesamten Krieg gemacht. Nach Einschätzungen westlicher Geheimdienste sind auf beiden Seiten Hunderttausende von Menschen getötet oder verwundet worden. Wie hoch die tatsächliche Zahl auch sein mag, Tatsache ist, dass die Ukraine diese Verluste nicht ersetzen kann, während es Russland weder an Männern noch an Waffen oder Munition mangelt.</p>



<p>In einem Telegramm gratulierte Putin dem russischen Befehlshaber der Truppen, die Awdijiwka einnahmen, Generaloberst Andrej Mordwitschew: «Ewiger Ruhm den Helden, die bei der Erfüllung der Aufgaben der militärischen Sonderoperation gefallen sind!»</p>



<p>Die russischen Streitkräfte rückten entlang der gesamten Frontlinie weiter vor und eroberten einen Punkt nach dem anderen. Am Sonntag, dem Tag, an dem Awdijiwka fiel, meldeten die ukrainischen Streitkräfte eine russische Offensive an der Südfront in der Gegend von Saporischschja.</p>



<p>Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob dies das nächste Ziel dessen sein wird, was klar eine russische Offensive ist. Aber es steht ausser Zweifel, dass die Ukrainer keine Möglichkeit mehr haben, diese aufzuhalten.</p>



<p>Langsam dringt die Wahrheit auch in die dicksten Schädel in Washington und London ein: Die Chancen der Ukraine, Russland zu besiegen, sind jetzt praktisch gleich Null. Auch wenn die meisten Politiker dies in der Öffentlichkeit nicht aussprechen können, so stellen sie sich doch unter vier Augen offen die Frage: Können wir es uns leisten, so weiterzumachen?<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Betrug</h3>



<p>Während die Schlacht um Awdijiwka ihren blutigen Höhepunkt erreichte, versammelten sich die Staatsoberhäupter der westlichen Staaten in Deutschland zur Münchner Sicherheitskonferenz 2024. Dieses Treffen der Reichen und Berühmten wurde als weltweit führendes Forum zur Diskussion der dringendsten Herausforderungen für die internationale Sicherheit beworben.</p>



<p>Doch die Stimmung in diesem Jahr stand im krassen Gegensatz zu der optimistischeren Veranstaltung im Jahr 2023. Wie Heather Conley, Leiterin des German Marshall Fund, es ausdrückte: «Letztes Jahr war die Stimmung sehr selbstgefällig, da so viel Hoffnung in die ukrainische Gegenoffensive gesetzt wurde.»</p>



<p>Doch die demütigende Niederlage dieser Gegenoffensive hat diese törichten Illusionen zunichte gemacht und zumindest einige der Anwesenden gezwungen, ihren Verstand zu benutzen und nachzudenken: «Wir werden erleben, dass die Ukraine auf dem Schlachtfeld Verluste erleidet, wir könnten erhebliche russische Gewinne sehen, und die Ukrainer haben keine Munition mehr», so Conley.</p>



<p>Die Stimmung auf der Münchner Konferenz wird aus einem Bericht der NY Times deutlich: «Die mürrische Stimmung stand in krassem Gegensatz zu der vor einem Jahr, als viele der gleichen Teilnehmer – Geheimdienstchefs und Diplomaten, Oligarchen und Analysten – glaubten, dass Russland am Rande einer strategischen Niederlage in der Ukraine stehen könnte. Es war die Rede davon, wie viele Monate es dauern könnte, die Russen an die Grenzen zurückzudrängen, die vor ihrem Einmarsch am 24. Februar 2022 bestanden. Jetzt erscheint dieser Optimismus bestenfalls verfrüht, schlimmstenfalls leicht wahnhaft.»</p>



<p>Wahnhaft ist genau das richtige Wort, um die Art von künstlicher Blase zu beschreiben, in der die westlichen Führer zu leben gewohnt waren. Und trotz aller Beweise, die sich auf dem Schlachtfeld angesammelt hatten, schienen sich die Bewohner dieser Blase mit ihren Wahnvorstellungen recht wohl zu fühlen.</p>



<p>Zwischen einem Cocktail-Empfang und dem nächsten ermutigten diese privilegierten Damen und Herren das leidgeprüfte ukrainische Volk, seinen heldenhaften Widerstand gegen die russische Aggression fortzusetzen. Wie üblich waren sie bereit, bis zum letzten Tropfen ukrainischen Blutes zu kämpfen.</p>



<p>Dies ist natürlich eine sehr sichere Art von Heldentum … über tausend Meilen entfernt von den blutgetränkten Schlachtfeldern von Donezk. Hier steht die schreckliche Realität des Krieges in krassem Gegensatz zu den absurden Wahnvorstellungen, die sich in den Gehirnen der führenden Politiker in den USA und Europa hartnäckig halten – immer vorausgesetzt, dass sie überhaupt so etwas wie ein Gehirn besitzen.</p>



<p>NATO-Generalsekretär Stoltenberg, gab sich selbstverständlich wieder als Verfechter von Sicherheit, Friede, Freude und Eierkuchen sowie von Demokratie und all den anderen Grundprinzipien westlicher, christlicher Werte.</p>



<p>Ebenfalls anwesend war die Witwe von Alexej Nawalny, deren Beitrag zur Aufrechterhaltung der europäischen Sicherheit sich auf die Forderung zu beschränken scheint, dass der Westen Russland die Stirn bietet.</p>



<p>Dies war wie Musik in den Ohren von Stoltenberg, der es nicht versäumte, diese Worte zu nutzen, um seine übliche kriegslüsterne Rede aufzupeppen.</p>



<p>Er forderte Russland auf, «ernste Fragen» zum Tod von Alexej Nawalny zu beantworten, und betonte, dass Russland letztlich die Verantwortung trage und dass die beste Art, Nawalnys Andenken zu ehren, darin bestehe, die für Freiheit und Unabhängigkeit kämpfenden Ukrainer weiterhin zu unterstützen. Damit liess er die Katze aus dem Sack.</p>



<p>Bemerkenswert war auch die Anwesenheit von Vertretern des militärisch-industriellen Komplexes der USA: Der Präsident und CEO von Lockheed Martin, James Taiclet, und eine Delegation von Boeing, darunter der Präsident und CEO von Boeing Defense, Ted Colbert. Sie alle traten auf wie hungrige Geier, die über den Leichen auf einem Schlachtfeld kreisen.</p>



<p>Jemand sagte einmal zu Lenin: «Krieg ist schrecklich», worauf er antwortete: «Ja, schrecklich profitabel». Neben dem obsessiven Hass auf Russland, der aus der Zeit des Kalten Krieges in Bidens Weissem Haus fortbesteht, gibt es sehr materielle Interessen, die dafür sprechen, das entsetzliche Gemetzel in der Ukraine so lange wie möglich fortzusetzen.</p>



<p>Stoltenberg verwies mit Stolz auf die Rekordzunahmen bei den Verteidigungsausgaben und der Rüstungsproduktion der westlichen Länder als Beispiele dafür, wie sich das Bündnis an eine gefährlichere Welt anpasst, indem es sie noch gefährlicher macht.</p>



<p>An dieser Stelle schlich sich ein Hauch von Sorge in seine Rede ein. Schwer erschüttert von Donald Trumps spontaner Bemerkung, dass die USA nicht bereit sein würden, NATO-Mitglieder zu verteidigen, die ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkämen, betonte Stoltenberg, dass die europäischen Verbündeten und Kanada ihre Hilfe für Kiew aufstocken, und er warnte, dass es für die USA «lebenswichtig und dringend» sei, diesem Beispiel zu folgen.</p>



<p>Stoltenberg richtete sich mit seinen Äusserungen eindeutig an den US-Kongress im Allgemeinen und die Republikaner im Besonderen. Letztere zeigen jedoch derzeit keine Anzeichen dafür, dass sie ihren Widerstand dagegen aufgeben, noch mehr Geld in das schwarze Loch in der Ukraine zu schicken. Ob sie ihm zugehört haben oder nicht, ist eine Frage der Spekulation.</p>



<p>In Gesprächen mit Delegationen beider Seiten des US-Senats betonte Stoltenberg, dass eine starke NATO im nationalen Interesse der USA liege, und unterstrich die dringende Notwendigkeit, weitere Hilfen für die Ukraine zu bewilligen.</p>



<p>Natürlich kam Volodymir Selenskyj nicht umhin, an einer Versammlung der Reichen und Mächtigen teilzunehmen, die ihm die Unterstützung und den Beifall zukommen lassen, den er in seinem eigenen Land offensichtlich vermisst.</p>



<p>So fand er sich in einem Moment äusserster nationaler Not in München wieder, erneut auf einer globalen Sicherheitskonferenz, und plädierte für mehr Waffen, um den, wie er es nannte, «künstlichen» Mangel zu beheben und er unterstrich die dringende Notwendigkeit, dass die USA ihr ins Stocken geratenes Hilfspaket durchbringen.</p>



<p>Er lobte seine Truppen dafür, dass sie die russischen Streitkräfte in Awdijiwka «erschöpft» hätten, und deutete an, dass der Rückzug zum Teil auf einen Mangel an Waffen zurückzuführen sei. In seiner Rede gab es keinen Hinweis darauf, dass es überhaupt eine ernsthafte Niederlage gegeben hat!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>«Jetzt wird [das Militär] sich wieder vorbereiten, es wird auf die entsprechenden Waffen warten, von denen es einfach nicht genug gab, einfach nicht genug gibt», sagte er. «Russland hat Langstreckenwaffen, während wir einfach nicht genug haben».</p>
</blockquote>



<p>Was der ukrainische Präsident vergisst zu erwähnen, ist, dass es nicht nur die Ukraine ist, die «einfach nicht genug hat». Es ist die gesamte westliche Allianz, deren Bestände an Waffen, Raketen und Munition durch massive Lieferungen an die Ukraine so stark dezimiert wurden, dass sie nicht mehr in der Lage ist, die Forderungen von ihm und seinen Generälen zu erfüllen.</p>



<p>Selenskyjs Unterstützung schwindet rapide. Er versucht, eine neue grosse Mobilmachung durchzusetzen. Dies stösst jedoch auf den wachsenden Widerstand einer Bevölkerung, die des Krieges überdrüssig geworden ist und der Regierung nicht mehr glaubt, was sie über die Aussichten auf einen Sieg sagt.</p>



<p>Die Nachrichten von der Front sickern allmählich durch und verbreiten sowohl in den Truppen als auch in der Zivilbevölkerung ein Gefühl der Verzagtheit und des Defätismus.</p>



<p>Der Fall von Awdijiwka wird die Stimmung der Unzufriedenheit und des Zorns nicht nur gegen Putin, sondern vor allem gegen die politische und militärische Führung in Kiew, die für die derzeitige katastrophale Lage verantwortlich gemacht wird, enorm verstärkt haben.</p>



<p>Wie lange diese Situation andauern kann, ist schwer vorherzusagen. Aber es ist klar, dass die Zeit für die ukrainische Seite und für den Westen knapp wird. Von einem ukrainischen Sieg über Russland kann keine Rede mehr sein. Tatsache ist, dass es eine solche Möglichkeit nie gegeben hat.</p>



<p>Die Menschen in der Ukraine sind die Hauptopfer dieses schrecklichen Verbrechens. Von Anfang an wurden sie mit falschen Illusionen getäuscht und in einen unnötigen und katastrophalen Konflikt mit einem weitaus mächtigeren Nachbarn getrieben.</p>



<p>Selenskyj wäre vielleicht gut beraten, sein Rückflugticket nach Kiew zu stornieren und in München zu bleiben, wo ihm ein bequemer Ruhestand sicher ist. In seinem eigenen Land schwindet seine Unterstützung von Tag zu Tag, wenn nicht sogar von Stunde zu Stunde.</p>



<p>Es ist vielleicht noch zu früh, um zu sagen, dass das Debakel von Awdijiwka das Ende des Krieges bedeutet. Aber es ist sicherlich der Anfang vom Ende, an dem nichts mehr geändert werden kann.</p>



<p>In Wirklichkeit sind diejenigen, die das ukrainische Volk auf schändliche Weise betrogen haben, Joe Biden, Boris Johnson und ihre kriminellen Verbündeten in der NATO, die die Ukraine absichtlich in einen Krieg getrieben haben, den sie niemals gewinnen konnte, und die nun versuchen, die Qualen, das Leiden und den Tod des Volkes zu verlängern, dessen Interessen sie zu verteidigen vorgeben.</p>
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		<title>Kriegskonferenz in München: Blut ist das Schmieröl der Waffenindustrie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[quentin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2024 19:18:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Genozid in Gaza]]></category>
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									<p>Die sogenannte „Sicherheitskonferenz“ in München jährt sich am kommenden Wochenende zum 60. Mal. Auf dieser staatlichen geförderten Privatveranstaltung tauschen sich Staatsvertreter, Militärs und Rüstungskonzerne in Sälen und hinter verschlossenen Türen aus, um ihre imperialistische Politik als auch die Profite der Rüstungsindustrie abzusichern.</p>								</div>
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									<p>Auch dieses Jahr werden wieder prominente Gäste erwartet: Bundeskanzler Olaf Scholz, US-Außenminister Antony Blinken sowie US-Vizepräsidentin Kamala Harris, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Israels Präsident Izchak Herzog und viele weitere Staats- und Regierungschefs. Vertreter aus Russland hingegen nehmen nicht teil.</p><p>Und was darf auf einer „Sicherheitskonferenz“ im Zeitalter des Imperialismus natürlich nicht fehlen? Militärs und Rüstungskonzerne. Thema dieses Jahr werden voraussichtlich der Klimawandel, die Migration bzw. das Abschieben, der Krieg in der Ukraine und der Genozid seitens Israels sein. Finanziert wird das Ganze natürlich von Steuergeldern und privaten Sponsoren – darunter Bayer, Amazon, Meta und Microsoft.<br /><br /></p><h3 class="subtitel">Die geballte Ladung Heuchelei</h3><p>Während die Gegenoffensive der Ukraine gegen Russland gescheitert ist, tut sich der Westen immer schwerer damit, Waffen und Gelder zu liefern. Russland ist den Sanktionen geschickt umgangen. Dessen BIP stieg 2023 um 3,6 %. Der Westen mit den USA an der Spitze steht kurz vor einer riesigen Blamage. Klar ist, dass es hier nie um irgendeine Moral ging. Der Plan der USA war es von Anfang an, den russischen Imperialismus zu schwächen. Gekämpft werden sollte bis zum letzten Tropfen ukrainischen Blutes. Und so langsam ist die Ukraine ausgeblutet. Sie wurde als Kanonenfutter für die imperialistischen Interessen der USA und ihrer „westlichen Wertegemeinschaft“ aufgebraucht.</p><p>Fakt ist, dass eine militärische Niederlage der Ukraine mittelfristig nicht abwendbar sein kann, wenn der Westen nicht doch ein härteres Aufrüstungsprogramm beschließen würde. Die gescheiterten Gegenoffensiven, die reduzierten Gelder und Waffen, aber auch der brutale Angriffskrieg von Israel auf den Gaza-Streifen überlassen die Ukraine langsam aber sich ihrem Schicksal.</p><p>Trotz alledem drängen vor allem die Spitzen der Rüstungskonzerne nach wie vor darauf, dass mehr Aufrüstung betrieben wird, um daraus Kapital zu schlagen. Auch forderte kürzlich Olaf Scholz beim Spatenstich einer neuen Waffenfabrik von Rheinmetall in Niedersachsen: „Wir müssen weg von der Manufaktur – hin zur Großserien-Fertigung von Rüstungsgütern.“ Des Weiteren sprach er davon, dass „wer Frieden will, der müsse mögliche Aggressoren erfolgreich abschrecken“. Damit meint er aber in heuchlerischer Manier bewusst nicht die israelische Aggression auf den Gaza-Streifen. Eher sollte dieser Genozid auf der Münchener „Sicherheitskonferenz“ als „Verteidigungskrieg“ verkauft werden.</p><p>So bleibt das Recht auf Selbstverteidigung und dem heiligen Internationalen Völkerrecht, wie es 2022 noch dargestellt wurde, eine geballte Ladung Heuchelei. Eben jenes Völkerrecht scheint nur so lange relevant zu sein, wie der Gegner dagegen verstößt. Inzwischen beteiligt sich der westliche Imperialismus schließlich mit Freude an den Kriegsverbrechen Israels im selbsterklärten Kampf gegen den Terror. Es sind bereits über 27.000 Palästinenser ermordet worden, mehr als 10.000 Kinder. Während 80 % der Palästinenser nach Rafah, die letzte „Sicherheitszone“, gescheucht wurden, soll genau dort jetzt die Bodenoffensive starten. Die Bevölkerung in Rafah ist innerhalb von vier Monaten von 280.000 auf 1.9 Millionen gestiegen. Schon jetzt sind die dortigen Lebensbedingungen nicht zu ertragen. Obwohl Joe Biden die Bodenoffensive für „übertrieben“ erklärt hatte, wird Israel weiter munter mit Geldern und Waffen unterstützt.</p><p>Während Olaf Scholz der rechtsradikalen Regierung Israels gerne Rückendeckung gibt und in Deutschland fordert „im großen Stil abzuschieben“, inszenierte er sich scheinheilig auf Demos gegen Rechts. Die Innenministerin Nancy Faeser verkündete stolz, wie viele Menschen die Ampel letztes Jahr abgeschoben hat. Hinzu kommt eine Kürzungspolitik, bei der angeblich Geld für Essen, Wohnen und Soziales fehlt – DAX-Konzerne und Kriege hingegen finanziert man aber gerne wie gewohnt weiter. Nun folgt eine private Party auf Luxusparkett in München. Die Heuchelei stinkt bis zum Himmel!<br /><br /></p><h3 class="subtitel">Der Hauptfeind steht im eigenen Land!</h3><p>Der globale Kapitalismus befindet sich in einer tiefen organischen Krise. Ein großer Teil der Jugend und Arbeiterklasse erkennt das und spürt tagtäglich die Folgen der Inflation, Kriege und Verarmung. Die Münchener „Sicherheitskonferenz“ wird aber weder „Frieden“, noch einen Wendepunkt in der Politik bringen. Sie wird die Interessen der Imperialisten und Kapitalisten unterstützen – nicht uns! Wir stellen uns gegen nationale Schulterschlüsse mit ihnen, denn der Hauptfeind steht im eigenen Land.</p><p>Um all der Heuchelei, den Krisen und den Kriegen ein für alle Mal ein Ende zu bereiten, muss der Kapitalismus gestürzt werden. Dafür braucht es eine Revolutionäre Kommunistische Partei mit einem klassenkämpferischen Programm. Wir wollen genau diese Partei aufbauen und du kannst uns dabei unterstützen. Also komm am Samstag, den 17.02. um 14 Uhr am Karlsplatz (Stachus) in München in unseren revolutionären Block auf der Anti-SiKo-Demonstration. Reih du dich ein und schließ dich den Kommunisten an!</p>								</div>
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		<title>Keinen Panzer, keinen Cent, keinen Menschen für den Krieg in der Ukraine!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 11:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Würfel sind gefallen: Deutsche Kampfpanzer sollen aufs Schlachtfeld in der Ukraine rollen. Die deutsche Kapitalistenklasse gibt das Signal, dass die Maschinerie für das Menschenvernichten in der Ukraine den nächsten [&#8230;]</p>
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<p>Die Würfel sind gefallen: Deutsche Kampfpanzer sollen aufs Schlachtfeld in der Ukraine rollen. Die deutsche Kapitalistenklasse gibt das Signal, dass die Maschinerie für das Menschenvernichten in der Ukraine den nächsten Gang einwerfen soll. Die SPD vollstreckt eine politische Neuausrichtung und geht diesen Dammbruch nicht nur mit, sie führt ihn maßgeblich an. Der Reformismus vollzieht seine völlige Kapitulation vor den Interessen des Kapitals. Es braucht eine internationalistische und sozialistische Antwort der Arbeiterklasse auf diese Eskalationsspirale!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="700" height="555" src="https://derkommunist.de/wp-content/uploads/2024/04/resized_niet_voine_Image_Марксистская_Тенденция.png" alt="" class="wp-image-1667" srcset="https://derkommunist.de/wp-content/uploads/2024/04/resized_niet_voine_Image_Марксистская_Тенденция.png 700w, https://derkommunist.de/wp-content/uploads/2024/04/resized_niet_voine_Image_Марксистская_Тенденция-300x238.png 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></figure>



<p>Seit elf Monaten wütet der reaktionäre imperialistische Ukrainekrieg: Zehntausende sterben, Millionen flüchten, das Land wird in Schutt und Asche gelegt. Die ukrainische Arbeiterklasse zahlt mit ihren Leben und allem, was sie in diesem Land geschaffen hat. Jeder weitere Tag bringt uferloseres Leid und Zerstörung. Das ist der europäische Traum, für den bis zum letzten Ukrainer gekämpft wird. Und dieser Albtraum soll nicht enden, denn die ukrainischen Oligarchen und ihre Regierung haben die Souveränität der Ukraine an die westlichen Imperialisten abgetreten. Diese wiederum führen den Krieg nicht für die Ukrainer, sondern für ihre eigenen handfesten Interessen: Die russischen Oligarchen sollen teuer dafür bezahlen, dass sie sich in die Einflusssphäre der USA und der europäischen Mächte gewagt haben. Das lassen sie sich viel kosten: Jetzt liefern die Deutschen Kampfpanzer, damit das Schlachten noch lange weiter gehen kann. Dieser Krieg wird bis zu Erschöpfung Russlands und/oder der Ukraine und ihrer imperialistischen Herren geführt werden.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Krieg für deutsche Interessen</h3>



<p>Die Liste der deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine ist lang und teuer. Das entscheidende aber ist: Der Ukrainekrieg war die Grundlage für eine vollständige politische Wende in der Rüstungs-, Militär- und Außenpolitik der deutschen herrschenden Klasse. Die Zusage, deutsche Leopard-Kampfpanzer in einen Krieg zu schicken, zementiert diese Wende. Der deutsche Imperialismus hat seine auferlegten Fesseln endgültig abgeworfen und zeigt sein wahres Gesicht: Für die eigenen imperialistischen Interessen ist das deutsche Kapital wieder bereit Krieg zu führen – wenn auch bisher nur mit fremden Soldaten. „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland“, erklärte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.</p>



<p>Über Monate hinweg stieg der Druck auf die Teile des Kapitals und Establishments, die noch gezögert und gehofft hatten die Beziehungen zu Russland zu richten, um ihre eigenen Profitinteressen zu retten. Dafür ist objektiv kein Raum mehr gegeben: Die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland sind gebrochen und die billige Energie aus Russland ist nicht mehr zu haben, denn die Nord-Stream-Pipelines sind zerstört. Mittlerweile hat sich dieser Flügel der herrschenden Klasse dem Diktat der neuen objektiven Lage untergeordnet. Das deutsche Kapital hat seine Spaltung in der Russlandfrage weitgehend überwunden und zeigt neue Entschiedenheit. Die transatlantischen Kettenhunde aus den Parteien Grüne, FDP und CDU sowie die hinter ihnen stehenden Kaptalfraktionen haben mit ihrer Kriegshetze diesen „Sinneswandel“ maßgeblich beschleunigt.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">SPD im Dienst des Kapitals</h3>



<p>Das zeigt sich ausdrücklich in der politischen Neuausrichtung der SPD, die der Parteivorstand in dem Dokument „Sozialdemokratische Antworten auf eine Welt im Umbruch“ formuliert hat. Darin hat sie ihre Positionen zu Russland und zum Vorgehen im Ukrainekrieg revidiert, und die Position der Kriegstreiber aus dem liberalen und transatlantischen Lager der herrschenden Klasse und des Establishments, sowie der USA und der Kriegstreiber in Polen und dem Baltikum übernommen. Gleichzeitig hat die SPD den Anspruch des deutschen Kapitals auf Führungsmacht in Europa und der Welt festgehalten und dies nicht nur in Konkurrenz zu Russland oder China, sondern explizit auch zu den USA: „Aber insbesondere die Amtszeit von Präsident Donald Trump hat uns deutlich gemacht, dass Europa sich souveräner aufstellen und mehr in die eigene Sicherheit investieren muss.“</p>



<p>Das deutsche Kapital sucht wieder seinen „Platz an der Sonne“. Das ist das Wesen der von Scholz am 27. Februar 2022 verkündeten „Zeitenwende“. Und als führende Kraft der Bundesregierung hat die SPD die politische Entscheidung getroffen, dass sie dazu bereit ist, die Interessen des deutschen Imperialismus auch mit Krieg durchzusetzen. Der Reformismus kapituliert nicht nur vollständig vor den Interessen des Kapitals, sondern macht sich zu seinem entschiedenen Handlanger. Die Grünen und die FDP konnten nur wort- und lärmreich die Lieferung von Kampfpanzer an die Ukraine fordern. Die Entscheidung oblag aber der SPD und mit dem Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) hat die herrschende Klasse einen zuverlässigen Repräsentanten ihrer gemeinschaftlichen Interessen gefunden. Er forderte die USA an den Verhandlungstisch und die größte imperialistische Macht auf Erden musste Deutschland in der NATO auf Augenhöhe begegnen: Die Zusage von Leopard-Panzern gab es nur im Austausch gegen Lieferung von&nbsp;&nbsp;Abrams-Panzern an die Ukraine durch die USA. Das US-Establishment schäumte, doch die USA musste liefern. Das wird die Entschiedenheit des deutschen Kapitals stärken, seine eigenständige reaktionäre Rolle im globalen imperialistischen Kräftemessen zu behaupten – mit einer SPD an der Spitze, die gewillt ist diesen Kurs zu nehmen.</p>



<p>Die Eskalationsspirale im Ukrainekrieg wird geschürt und die Aufrüstung und Militarisierung in Deutschland und Europa bekommt eine neue Qualität. Die Bundesregierung wird Milliarden in die Produktion von Vernichtungsmitteln und die Um- und Aufrüstung der Bundeswehr stecken. Die 100 Milliarden Euro Sondervermögen und die Anhebung des Verteidigungshaushalts auf jährlich über 2 % des BIPs sind nur der Anfang: Die Wehrbeauftragte Eva Högel sprach von der Notwendigkeit zusätzlicher 200 Milliarden Euro Sondervermögen, um insb. der Rüstungsindustrie Investitionsgarantien zuzusichern und die Produktionskapazitäten (Munition, Panzer, usw.) enorm zu erhöhen. Die deutsche Kriegsindustrie kann sich auf Jahre und Jahrzehnte gewaltiger Profite einstellen – bezahlt aus den Taschen der Arbeiterklasse.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Gegenwehr ist notwendig!</h3>



<p>Von der SPD ist keine Gegenwehr gegen den deutschen Imperialismus und Militarismus zu erwarten, sie hat völlig kapituliert und sich zu ihrem führenden Handlanger gemacht. Aber auch die Führungen der DGB-Gewerkschaften hüllen sich in ohrenbetäubendes Schweigen. Selbst die LINKE scheitert an den Aufgaben der Zeit. So fordert Sevim Dagdelen (MdB): „Wir müssen wegkommen vom Überbietungswettbewerb bei den Waffenlieferungen, in dem nach den Kampfpanzern bereits Kampfjets, Kriegsschiffe und ballistische Raketen gefordert werden und am Ende dann wohl auch eigene Truppen folgen. Es braucht eine diplomatische Initiative, den Krieg in der Ukraine zu stoppen und eine Eskalation mit Ausweitung auf Deutschland und Europa abzuwenden.“ Und die LINKE-Parteispitze sagt: „Druck für Verhandlungen muss verstärkt werden. Es braucht jetzt Diplomatie statt Panzer.“</p>



<p>Doch Diplomatie wird diesen Krieg nicht stoppen, dafür gibt es kein Interesse auf keiner Seite der Kriegsparteien. Sie müssen gestoppt werden – nicht mit abstraktem „Druck für Verhandlungen“, sondern mit Klassenkampf durch die unabhängige Bewegung der Arbeiterklasse und Jugend. Doch selbst der Linksreformismus scheitert daran, diese Bewegung zu organisieren und kapituliert damit faktisch vor der eigenen herrschenden Klasse.</p>



<p>Wir Marxisten stellen uns auf keine Seite in diesem reaktionären imperialistischen Krieg. Die Arbeiterklassen aller Länder verlieren nur in diesem Menschenschlachten. Hier werden nicht „Freiheit“, „Demokratie“ und „Menschrechte“ geschützt. Im Namen dieser geheiligten Phrasen führen die imperialistischen Mächte einen Krieg, um ihre Profit- und Machtinteressen gegeneinander durchzusetzen. Die Arbeiterklasse zahlt die Rechnung mit Tod, Inflation, Sparpolitik und dem Niedergang des Lebensstandards. Die Antwort der Arbeiterklasse müssen Streikbewegungen und Massenproteste sein! Der Hauptfeind steht im eignen Land!</p>



<p>Die Krise des Kapitalismus stellt uns vor die Wahl: Sozialismus oder Barbarei! Unsere Antwort lautet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nieder mit dem Krieg, nieder mit den deutschen Kriegsprofiteuren, nieder mit dem Kapitalismus!</li>



<li>Kampf gegen alle Waffenlieferungen, Kriegskredite und Sanktionen!</li>



<li>Kampf gegen den Militarismus und die Aufrüstung von Bundeswehr, EU und NATO!</li>



<li>Für die entschädigungslose Enteignung der deutschen Rüstungsindustrie und der Kriegsprofiteure!</li>



<li>Nieder mit den Kriegshetzern aller Länder! Für die Einheit der Arbeiterklassen aller Länder!</li>



<li>Für die sozialistische Revolution in Deutschland, Europa und weltweit!</li>
</ul>
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