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	<title>Nordamerika Archives -</title>
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	<title>Nordamerika Archives -</title>
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		<title>USA: Zehn Thesen zum Generalstreik 2026 in Minnesota</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Revolutionary Communists of America]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Generalstreik]]></category>
		<category><![CDATA[ICE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Januar 2026 kam es zu einigen der bedeutendsten Entwicklungen in der jüngeren Geschichte des amerikanischen Klassenkampfs. Der Mord an Renée Good durch ICE löste eine explosive Anti-ICE-Bewegung in Minnesota [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2026 kam es zu einigen der bedeutendsten Entwicklungen in der jüngeren Geschichte des amerikanischen Klassenkampfs. Der Mord an Renée Good durch ICE löste eine explosive Anti-ICE-Bewegung in Minnesota aus, die faktisch in einem politischen Generalstreik gipfelte. Der anschließende Mord an Alex Pretti drohte, die Bewegung auf nationaler Ebene auszuweiten, und zwang Trump zumindest vorübergehend zurückzustecken. Welche Schlussfolgerungen können wir aus dieser Erfahrung ziehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Plötzliche, massive Eskalationen im Klassenkampf gehören nicht der Vergangenheit an. Sie sind in den USA sogar unvermeidlich. Die Ereignisse in Minnesota waren ein klassisches Beispiel dafür, wie eine Massenbewegung praktisch über Nacht ausbrechen kann, wenn Ereignisse eine breite Schicht der Gesellschaft politisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Ereignisse treiben Veränderungen im Massenbewusstsein voran. Die schamlose Ermordung von Renée Good drängte Hunderttausende gewöhnliche Menschen zu politischem Handeln. Die Massen der Arbeiter ziehen ihre politischen Schlussfolgerungen auf der Grundlage von Ereignissen. In Minnesota erkannten die Arbeiter die Notwendigkeit der Selbstorganisation, entwickelten ein völliges Misstrauen gegenüber (zumindest bestimmten Flügeln) des kapitalistischen Staates und ein wachsendes Verständnis für die Macht, die sie gemeinsam über die Wirtschaft ausüben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Entgegen den Behauptungen der liberalen Medien hat es unter den US-Arbeitern keinen grundlegenden „Rechtsruck“ gegeben. Während einige Schichten der Arbeiterklasse Trumps Programm noch auf die Probe stellen, lehnt ihn eine andere große Schicht bereits vollständig ab und hat sich nach links bewegt. Symptomatische Entwicklungen wie die Wahl von Zohran Mamdani sind nur die Spitze des Eisbergs. In Minnesota haben wir gesehen, wie sich gewöhnliche Menschen massenhaft gegen die bewaffneten Organe des kapitalistischen Staates mobilisiert haben. In Form von Massenversammlungen in den Nachbarschaften und Signal-Chats entstanden embryonale Organe der Selbstorganisation der Arbeiterklasse. In bestimmten Schichten fanden auch Diskussionen über die Notwendigkeit bewaffneter Selbstverteidigung statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Die Vorstellung, dass die Trump-Regierung eine faschistische Regierung oder eine aufkeimende Militär-Polizei-Diktatur sei, ist völlig falsch. Trump ist nicht in der Lage, ein bonapartistisches oder faschistisches Regime aufzubauen. Angesichts der organischen Bewegung der Massen war Trump gezwungen, einen Rückzieher zu machen und öffentlich zu erklären: „Wir werden ein wenig deeskalieren.“ Dies bestätigt voll und ganz die Methoden des kollektiven Massenkampfs und zeigt, dass das Kräfteverhältnis in den USA vollständig zugunsten der Arbeiterklasse ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Die derzeitige Instabilität offenbart die wahre Natur der bürgerlichen „Demokratie“. Sie war schon immer die Diktatur der Kapitalistenklasse über die ausgebeutete Mehrheit. Ereignisse wie die Ermordung von Renée Good und Alex Pretti verdeutlichen Millionen von Menschen die wahre Rolle des kapitalistischen Staates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Mit einer revolutionären Führung hätte die Bewegung deutlich weiter gehen können. Die Stimmung und das Potenzial für einen umfassenden Generalstreik waren zu 100% vorhanden. Dieser hätte nicht nur kleine Unternehmen, Schulen und kulturelle Einrichtungen lahmlegen können, sondern auch die wichtigsten Hebel der Wirtschaft: Verkehr, Energie, Kommunikation, Logistik, Produktion usw. Nach der Ermordung von Alex Pretti hätte sich dies auf das ganze Land ausweiten können. Nur der Druck von unten hat die Gewerkschaftsbürokraten gezwungen, einen Termin für einen „Aktionstag” festzulegen, aber sie vermieden es, mehr zu tun. Erforderlich war die Ausweitung und Verbreitung der Nachbarschaftskomitees auf die Arbeitsplätze und vor allem ihre Verbindung durch gewählte Vertreter zu einem stadtweiten Gremium, das den Massenversammlungen gegenüber rechenschaftspflichtig und in der Lage wäre, die Bewegung zu koordinieren. Mit diesem Programm hätte eine marxistische Kaderorganisation mit nur 500 oder 1.000 Mitgliedern, die in den Arbeitsstätten der Schlüsselindustrien in Minneapolis-St. Paul verwurzelt war, den Ausschlag geben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">7. Die Reformisten verstehen nichts. In der Führung der Demokratischen Sozialisten Amerikas, in der Redaktion von Jacobin und in einigen Ecken der Gewerkschaftsbürokratie geben bestimmte Reformisten Lippenbekenntnisse zum Klassenkampf ab, während sie in der Praxis lediglich die Demokratische Partei und andere Institutionen der herrschenden Klasse stützen. Diese Leute huldigen der Geschichte des Klassenkampfs in den USA, aber sie haben nie wirklich geglaubt, dass so etwas noch einmal passieren würde. Jetzt, wo es geschehen ist, „unterstützen“ sie es, aber sie können immer noch nicht verstehen, was es wirklich bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">8. Wir sind in eine neue Epoche des Klassenkampfs in den USA eingetreten. Der 23. Januar war nur ein Zeichen für weitaus größere Dinge, die noch kommen werden. Massenbewegungen, militante Streiks, Generalstreiks und schließlich eine voll entfaltete revolutionäre Situation stehen uns bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">9. Die einzige wirkliche Schwäche der US-amerikanischen Arbeiterklasse ist das Fehlen einer revolutionären Partei. Die rund 160 Millionen Lohnabhängigen in Amerika stellen eine potenziell unaufhaltsame Kraft dar, aber dieses Potenzial kann nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn sie eine Führung haben, die diesen Namen verdient. Eine revolutionäre Massenpartei könnte die Kraft der Arbeiterklasse nutzen, um die Gesellschaft nach sozialistischen Grundsätzen zu verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">10. Eine solche Partei wird nicht vom Himmel fallen. Sie muss bewusst im Voraus aufgebaut werden, bevor zukünftige Bewegungen und revolutionäre Umwälzungen stattfinden. Die Arbeiterklasse braucht eine Partei professioneller Revolutionäre – Menschen, die sich gründlich mit der marxistischen Theorie und den Lehren des Klassenkampfs auseinandergesetzt haben. Alle ernsthaften Klassenkämpfer in den USA sollten sich der RCA anschließen und beim Aufbau der Partei der kommenden amerikanischen sozialistischen Revolution mithelfen.</p>
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		<title>Schutzzoll oder Freihandel?</title>
		<link>https://derkommunist.de/schutzzoll-oder-freihandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandro Tsipouras]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 06:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marxismus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte ab 1945]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Protektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Welthandel]]></category>
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									<p><em></em></p>
<p class="wp-block-paragraph" style="font-weight: 400;">Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 hat die Ära der Globalisierung endgültig beendet. Russland wurde mit Sanktionen in historisch einmaligem Ausmaß belegt. Vor allem die USA unter Donald Trump, aber auch die anderen Großmächte errichten untereinander Handelsschranken oder drohen damit. Welche Haltung sollte die Arbeiterbewegung dazu einnehmen?</p>
<p style="font-weight: 400;">Die europäischen „Experten“ reagieren mit Empörung auf das Ende des Freihandels. Auf der anderen Seite gibt es Überlegungen, ob eine aktive Schutzzollpolitik nicht nützlich sein könnte. Beide Herangehensweisen vereint der Irrtum, die Regierung eines Staates könnte willkürlich politisch entscheiden, wie sie sich zum Weltmarkt verhalten will.</p>
<h3>Vom Nationalstaat zum Weltmarkt</h3>
<p style="font-weight: 400;">Im Mittelalter war Europa ein Fleckenteppich aus winzigen, isolierten Märkten. Der aufkommende Kapitalismus schuf an ihrer Stelle wenige große Märkte, die Millionen von Menschen umfassten: die modernen Nationalstaaten. Nur in der Donaumonarchie und dem Zarenreich verzögerte sich die Durchsetzung dieses Modells bis ins 20. Jahrhundert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Je produktiver der Kapitalismus wurde, desto mehr drängte es die Kapitalisten der stärksten Nationen dazu, die Grenzen des nationalen Marktes zu überschreiten – weil sie mehr Abnehmer für ihre Waren oder mehr Arbeiter für ihre Fabriken brauchten. Daraus entstand der Weltmarkt und schließlich der Imperialismus. Der Imperialismus ist die höchste und letzte Stufe des Kapitalismus – ein System, in dem Staaten Werkzeuge der wirtschaftlichen Expansion ihrer Konzerne sind und die mächtigsten Staaten (mit den produktivsten Unternehmen) die Welt unter sich aufteilen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Freihandel und Protektionismus haben sich zusammen mit den Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Weltwirtschaft entwickelt. So leitete die Wirtschaftskrise von 1873 in Deutschland und Österreich („Gründerkrach“) eine Phase des Protektionismus ein, um die heimische Industrie und Landwirtschaft vor Importen aus dem produktiveren Ausland (damals Großbritannien) zu schützen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte wiederum die britische Industrie immer deutlicher auf protektionistische Maßnahmen um sich wiederum vor dem aufsteigenden Rivalen Deutschland und den USA zu schützen. Nach der Wirtschaftskrise 1929 in den frühen 1930er Jahren setzten viele Länder auf massive Zollschranken und Maßnahmen, um den Binnenhandel zu begünstigen. Der Welthandel brach innerhalb weniger Jahre um etwa zwei Drittel ein, was die Krise weltweit enorm vertiefte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Konkurrenz zwischen den Staaten ist eine höhere Ebene der Konkurrenz zwischen den einzelnen Großunternehmen. Freihandel und Protektionismus sind zwei verschiedene Taktiken für die Kapitalisten und ihren Staat, sich am Weltmarkt durchzusetzen. Weil das Kapital nicht aufhören kann zu expandieren, ist der Protektionismus vor allem dafür da, sich fit und konkurrenzfähig zu machen, bevor man erneut in den Ring steigt und „Freihandel!“ fordert. Wer sich nicht öffnet, muss dann damit rechnen, dass er dazu gezwungen wird.</p>
<h3>Von der Globalisierung zum Handelskrieg</h3>
<p style="font-weight: 400;">Die Entwicklung, die rückblickend oft als „Globalisierung“ bezeichnet wird, begann nach dem 2. Weltkrieg mit einem weltweiten Nachkriegsaufschwung („Wirtschaftswunder“). Die kapitalistische Welt vereinte sich hinter den USA, um der Sowjetunion die Stirn zu bieten. Die Führungsmacht der „Freien Welt“ forcierte den Freihandel, um ihre im Krieg geschaffene industrielle Überkapazität auszulasten und sich am Wiederaufbau zu bereichern. Dazu wurden die Vorläufer der EU und WTO (Welthandelsorganisation) gegründet.</p>
<p style="font-weight: 400;">In den 1990er wurde durch die Wiedereinführung des Kapitalismus in der Sowjetunion und in China der Weltmarkt enorm vergrößert. Rohstoffabbau und Industrieproduktion konzentrierten sich dort, wo sie am billigsten waren. Die Globalisierung der Lieferketten und Produktionsprozesse ermöglichte die Entwicklung einer ganzen Reihe moderner Technologien vom Smartphone bis zum E-Auto. China wurde immer mehr zum Hauptprofiteur dieses Prozesses und überholte 2010 die USA als führendes Industrieland. Jetzt erbringt es 30% der weltweiten Industrieproduktion.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Trendwende kam nach der Finanzkrise 2008: Erst Obamas „Buy American“-Politik, dann Trumps Handelskrieg gegen China, schließlich die Pandemie und der Ukraine-Krieg beendeten die Ära des freien Handels. Die einmalige Rolle des Staates in der chinesischen Wirtschaft ermöglichte es dort, trotz Krise und Pandemie die Produktivität seiner Industrie immer weiter zu steigern. Jetzt wird China zum Opfer seines eigenen Erfolgs: Obwohl die Arbeiter aller Länder sich über billige chinesische Waren freuen würden, sind sich die Kapitalisten einig, dass billige Waren von dort eine Gefahr für ihren eigenen Profit und Macht sind.</p>
<h3>Der Weltmarkt und die Arbeiterklasse</h3>
<p style="font-weight: 400;">Freier Handel heißt: Freizügigkeit für Arbeitskräfte, billige Importgüter und Lohndruck durch internationale Konkurrenz. Protektionismus heißt: dichte Grenzen, teure Importgüter und Lohndruck durch sinkende Produktivität. Gegen den Lohndruck hilft nur der Klassenkampf – sich einen höheren Anteil am Profit der Kapitalisten zu erkämpfen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine produktive Wirtschaft ist auf dem Weltmarkt durchsetzungsfähig und setzt auf Freihandel. Eine schwache Wirtschaft setzt auf Handelsschranken. Die Expansion der Produktion nach 1945 führte zur erwähnten Globalisierung. Die weltweite Überproduktion seit 2008 beendet sie. Gegen diese Stagnation hat der Kapitalismus jedoch kein Rezept. Die Wurzel der kapitalistischen Krise liegt in der Produktion, nicht im Handel. Es wird zu viel produziert, als dass alle Waren profitträchtig auf den Markt gebracht werden können.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Was ist also unter dem heutigen Gesellschaftszustand der Freihandel? Die Freiheit des Kapitals“, und sonst nichts, wusste Marx schon 1847 (Rede über den Freihandel). Über Propaganda für den Schutzzoll spottete er nicht weniger bissig, denn die Argumentation läuft für die Arbeiterklasse darauf hinaus zu behaupten: „Es ist besser, von seinen Landsleuten, als von Fremden ausgebeutet zu werden.“ (Die Schutzzöllner, die Freihandelsmänner und die arbeitende Klasse). Marx führt weiter aus, dass man nicht auf die Menschenliebe der Kapitalisten hoffen sollte, sondern dass soziale Verbesserungen nur durch die Arbeiterklasse errungen werden können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine internationale Zusammenarbeit im Interesse der Arbeiterklasse erfordert, dass sie die Macht ergreift, die Kapitalisten enteignet und eine demokratische sozialistische Planwirtschaft aufbaut. Wenn Technik, Wissenschaft, Industrie und natürliche Grundlagen in Einklang gebracht werden, können die Lebensgrundlagen des Planeten und die Bedürfnisse der Menschheit in den Mittelpunkt der Produktion rücken. Freihandel oder Protektionismus aber sind nur zwei Taktiken der Kapitalisten auf dem Weltmarkt, um den eigenen Profit abzusichern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Reformismus geht von der Illusion aus, dass Löhne und Arbeitsplätze von der Höhe des Profites abhängen. Deswegen will er den Erfolg der Kapitalisten und macht sich Sorgen um Profitmasse, Investitionsquote, Exportüberschuss und sonstige Messwerte der Profitmacherei. Es bringt uns aber nichts, den Kapitalisten dabei unter die Arme zu greifen. Die Kapitalisten versuchen so oder so – mit oder ohne Zölle oder Freihandelsabkommen –, den im Inland und Ausland produzierten Reichtum möglichst für sich zu behalten. Ob die Arbeiterklasse von ihrer Arbeit leben kann, hängt nicht am Erfolg ihrer Ausbeuter, sondern am Erfolg ihres Kampfes gegen die Ausbeuter.</p>
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		<title>Die US-Wahlen und die Aufgaben der Kommunisten</title>
		<link>https://derkommunist.de/die-us-wahlen-und-die-aufgaben-der-kommunisten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oskar Kiefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Der Kommunist]]></category>
		<category><![CDATA[Global]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. November 2024 wird in den USA gewählt. Für die meisten US-Bürger ist diese Wahl eine rein pragmatische Entscheidung: Sie stimmen entweder für Harris oder Trump, jedoch nicht aus [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 5. November 2024 wird in den USA gewählt. Für die meisten US-Bürger ist diese Wahl eine rein pragmatische Entscheidung: Sie stimmen entweder für Harris oder Trump, jedoch nicht aus Überzeugung, dass einer der Kandidaten das Land gut führen wird, sondern weil sie verhindern wollen, dass die jeweils andere Person gewinnt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vertrauen in das politische System und die Parteien schwindet zunehmend. Laut dem Public Research Center vertrauen nur etwa 22 % der Bevölkerung der aktuellen Regierung. Eine Umfrage des Siena College Research Institute ergab, dass 55 % der Wahlberechtigten der Meinung sind, das System brauche grundlegende Reformen, während 14 % es vollständig abgeschafft sehen wollen. Immer mehr Menschen in den USA wollen also mit dem Status quo brechen und sind empfänglich für revolutionäre Ideen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gegen die Politik des </strong><strong>„</strong><strong>kleineren Übels</strong><strong>“</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Problem ist, dass keine der beiden Parteien die Bedürfnisse der Arbeiterklasse auch nur annähernd berücksichtigt. Vor allem die Regierung Biden hat dies deutlich gezeigt. Unter Biden ist das Vermögen der Milliardäre in den USA um 2,2 Billionen US-Dollar gestiegen, doch davon profitieren die Arbeiter keineswegs. Im Gegenteil: Das Land wird kaputtgespart, der Lebensstandard sinkt weiter, während immer mehr Geld in die amerikanische Kriegsmaschinerie fließt. Diese Politik, sowohl unter Biden als auch unter Obama, hat den Nährboden für das Phänomen des „Trumpismus“ geschaffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trump und sein Vize JD Vance versuchen sich in ihrer Wahlkampagne als „Durchschnitts-Amerikaner“ zu inszenieren und schieben in einer verdrehten Darstellung der Realität die Probleme des Landes auf Migranten und auf die Propaganda von Kamala Harris und die Demokraten. Diese Strategie funktioniert deshalb so gut, weil viele Menschen erkannt haben, dass Biden ihre Interessen nicht vertritt, sondern die der „Elite“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harris steht für die meisten US-Bürger nur für eine Fortsetzung dieser Politik, und damit liegen sie vollkommen richtig. Selbst wenn sie Trump bei der Wahl besiegen sollte, wäre das Phänomen Trump damit nicht besiegt – im Gegenteil, es würde weiter an Bedeutung gewinnen, da sie keine wirklichen Veränderungen bewirken wird, weder in der Wirtschaft noch im Klimaschutz, und schon gar nicht in Bezug auf die Kriegspolitik.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keiner der beiden Kandidaten wird die Unterstützung für Israel beenden. Auch Trumps Ablehnung weiterer Hilfe für die Ukraine zeigt keine Anti-Kriegshaltung, sondern folgt seinem nationalistischen Protektionismus. Egal, wer ins Weiße Haus kommt, das Militärbudget bleibt bei 880 Milliarden Dollar. Die Arbeiterklasse hat in dieser Wahl keine wirkliche Wahl und kann nicht gewinnen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt ein enormes Vakuum für eine Arbeiterpartei. Die Democratic Socialists of America haben erstmals gezeigt, wie groß dieses Vakuum ist. Bernie Sanders schaffte es, mit seiner Anti-Milliardär-Rhetorik zehntausende junge Arbeiter zu mobilisieren. Doch ihre Hoffnungen zerbrachen, als er 2016 resignierte und Hillary Clinton unterstützte. Vier Jahre später stellte er sich hinter Joe Biden. Er verfolgte so wieder die Taktik des kleineren Übels. Damit hielt er die Arbeiter bewusst in Passivität und überließ sie der skrupellosen Sparpolitik Bidens.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Aufgaben der US-Kommunisten&nbsp;</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Klassenkampf kann die Arbeiterklasse sich nur auf die eigene Kraft verlassen. Es braucht eine kommunistische Partei, die mit der herrschenden Klasse bricht und ihr den Krieg erklärt. Genau deshalb haben die Genossen nach der Gründung der Revolutionary Communists of America (RCA) im Juli die „Class War 2024“-Kampagne gestartet. Die Kampagne zielt darauf ab, die Avantgarde der Arbeiterklasse und Jugend zu finden. Jene die sich von den Demokraten oder Republikanern nicht vertreten fühlen, ein Ende der Politik des kleineren Übels wollen und mit dem ganzen System brechen wollen. Die Aufgabe der RCA ist es, sie unter dem kommunistischen Banner zu organisieren und so die Grundlage für eine zukünftige kommunistische Massenpartei zu schaffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Genossen gehen jetzt in Bars, klingeln an Türen, verteilen Flugblätter, stickern, kleben Plakate, verkaufen Zeitungen und halten Reden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, und jede Möglichkeit wird genutzt.&nbsp;</p>
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		<title>USA: Politisches Chaos und Kommunismus</title>
		<link>https://derkommunist.de/usa-politisches-chaos-und-kommunismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Rieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 20:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Der Kommunist]]></category>
		<category><![CDATA[RCA]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
		<category><![CDATA[RKP]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinzugefügt von AC am 25.03.2024</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei den US-Präsidentschaftswahlen dieses Jahr stehen sich die unbeliebtesten Kandidaten der Geschichte gegenüber: Donald Trump und Joe Biden. Die tiefste politische Krise des Landes seit 150 Jahren bereitet revolutionäre Klassenkämpfe in dem antikommunistischsten Land der Welt vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trump vs. Genocide Joe </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die herrschende Klasse will Trump unbedingt verhindern. Denn im Gegensatz zu Biden vertritt er nicht die Interessen der Bourgeoisie als Ganzes, sondern ausschließlich seine eigenen. Dafür ist Trump bereit, die Stabilität des politischen Systems in den USA zu opfern. Das zeigte sich deutlich nach der letzten Wahl 2020, als Trump behauptete, Opfer eines Wahlbetrugs geworden zu sein, und die Ausschreitungen am 6. Januar 2021 provozierte, die in der Erstürmung des Kapitols (US-Parlament) durch einen rechten Mob endeten. Das politische System der USA wurde von der herrschenden Klasse über Jahrhunderte hinweg aufgebaut, um ihrem ausbeuterischen System einen demokratischen Deckmantel zu geben und politische Stabilität zu garantieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Zerfall des politischen Systems der USA ist nicht allein Trumps Schuld, wie die Liberalen gerne behaupten. Trump ist selbst Produkt dieses Prozesses und beschleunigt ihn wiederum. Der tatsächliche Grund dafür ist die tiefe Krise des amerikanischen (und weltweiten) Kapitalismus. Löhne und Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. 62 % der Amerikaner leben von Gehaltsabrechnung zu Gehaltsabrechnung. Egal welche der beiden Parteien an der Macht war, beide setzten Attacken auf den Lebensstandard der Massen um. Während Trump hingegen offen seine hässliche, reaktionäre Fratze zeigt, versuchen sich die Demokraten als „progressiver“ und „liberaler“ hinzustellen, während sie das Gegenteil taten. Das hat ihnen enormen Hass eingebracht, worauf sich Trump mit seiner demagogischen und verlogenen Anti-EstablishmentRhetorik stützen konnte. Aber heute, nach den Wahlspektakeln 2016 und 2020, haben sich beide Parteien vor den Massen diskreditiert und haben rekordverdächtig niedrige Zustimmungswerte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die amerikanische Bourgeoisie verliert immer mehr die Kontrolle über ihr politisches System: Die republikanische Partei ist fest in Trumps Händen und seiner wildgewordenen Unterstützer. Die demokratische Partei kann niemandem mehr vormachen, sie wäre progressiv: Biden hat die Flüchtlingskinder weiter in den Käfigen verrotten lassen, in die sie schon Trump gesteckt hatte; obwohl die Demokraten das Weiße Haus, das Repräsentantenhaus und den Senat kontrollierten, haben sie nichts getan, um Abtreibungen zu legalisieren; und „Genocide Joe“ Bidens bedingungslose Unterstützung des israelischen Völkermords an den Palästinensern hat ihn bei weiten Teilen der Jugend und der Arbeiterklasse völlig diskreditiert. Hunderttausende demonstrierten wochenlang in Solidarität mit Palästina. Während Biden 2020 unter der Jugend noch eine gewisse Unterstützung hatte, sehen jetzt 70 % der Jugendlichen zwischen 18 und 34 Jahren Bidens Verhalten im Gaza-Krieg kritisch. Mehr Jugendliche gaben an, lieber für Trump zu stimmen als für Biden, während die meisten jedoch keinen der beiden Kandidaten wählen wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Revolution vorbereiten </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürgerlichen, besonders die Liberalen, sehen pessimistisch in die Zukunft. Angesichts eines wahrscheinlichen Wahlsieg Trumps kreischen sie hysterisch von „Faschismus“ und „Diktatur“. Doch die Wahrheit ist: Zieht Trump nochmal ins Weiße Haus ein, wird nicht der Faschismus ausbrechen, sondern eine riesige Massenbewegung von Jugendlichen und Arbeitern gegen ihn, die schnell noch größer und tiefgreifender werden kann als die Black Lives Matter Bewegung 2020. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn die tiefe Krise des politischen Regimes in den USA bereitet nur eine viel gewaltigere, revolutionäre Krise vor! Millionen von Arbeitern und Jugendlichen schauen auf diesen politischen Zirkus. Und eine Schlussfolgerung drängt sich ihnen grade zu auf: Wahlen werden nichts ändern, egal wer gewinnt. Das ganze politische System ist nutzlos und muss hinweggefegt werden. Es braucht eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft und die können nur die Massen durch ihre eigene Aktion herbeiführen, denn Vertrauen auf „die Politik“ ist nutzlos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einigen Jahren ist die Gewerkschaftsbewegung in einem riesigen Aufschwung. Es gibt so viele Streiks wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Eine neue Gewerkschaftsbewegung versucht immer mehr Betriebe gewerkschaftlich zu organisieren, darunter Starbucks, Amazon oder Tesla. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunft wird gigantische Massenkämpfe bringen: Riesige Mobilisierungen auf den Straßen, erschütternde Generalstreiks und den Aufstieg einer kommunistischen Massenpartei. Dieser Prozess läuft eindeutig auf die sozialistische Revolution im mächtigsten imperialistischen Land der Welt hinaus! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe von Kommunisten in den USA ist es, sich jetzt darauf vorzubereiten. Viel Zeit bleibt nicht. Nachdem unsere Genossen der US-Sektion der IMT die „Bist Du Kommunist?“- Kampagne starteten, wurden sie mit Tausenden Zuschriften überhäuft. Neue kommunistische Zellen unserer Organisation entstehen überall im Land, auch in angeblich „rechten“ Staaten wie Texas oder Georgia. Unsere Genossen nahmen an hunderten Pro-Palästina-Protesten teil, wo uns die Flugblätter gerade zu aus den Händen gerissen wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrzehnte der kapitalistischen Krise haben den „Amerikanischen Traum“ vor aller Augen völlig zerschmettert und eine neue Art von Amerikaner hervorgebracht. Beweis dafür sind die zahlreichen Zuschriften, die unsere US-Genossen erreichen, von denen wir eine sehr kleine Anzahl hier abdrucken. Mit diesen Kämpfern bauen sie ihre Partei, die Revolutionary Communists of America, auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kommunistische Revolution in Kanada</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lourdes Wojdacki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 11:08:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Der Kommunist]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[RCP]]></category>
		<category><![CDATA[RKI]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinzufugt von KSOB 24/3/24</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die heutige kanadische Jugend kennt nur ein System in Krise: Explodierende Mietkosten und sinkende Löhne machen den Besitz eines Eigenheims zum unerreichbaren Traum und die steigende Gefahr von Obdachlosigkeit und Hunger belastet sie zunehmend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanada erlebt einen stetigen wirtschaftlichen Niedergang. Das Wachstum ist nahezu zum Stillstand gekommen und auf dem niedrigsten Stand seit den 1930er Jahren. Die privaten Haushalte ertrinken in Schulden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wachsende Unzufriedenheit spiegelt sich in einem Rückgang der Unterstützung für kapitalistische Institutionen wider. Immer weniger vertrauen den Medien, der Regierung und den großen Konzernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge des wirtschaftlichen Niedergangs stirbt auch die Idee, dass das System reformiert werden kann. Die Reformisten sind unfähig, positive Veränderungen herbeizuführen. Dafür müssten sie mit dem Kapital brechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanada galt als eine Bastion der kapitalistischen Stabilität. Nun offenbart sich auch hier der Kapitalismus als Sackgasse. Zehntausende von Menschen wollen für eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft kämpfen. Dafür braucht es eine Revolutionäre Kommunistische Partei in Kanada! Unsere Genossen beginnen mit dem Aufbau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kommunisten sind da!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Bist du Kommunist?“-Kampagne schreitet in Kanada weiter voran und hat die Genossen über die 700-Mitglieder- Marke katapultiert. Unsere Sektion hat sich somit fast verdoppelt. Mittlerweile haben wir 77 Ortsgruppen in Kanada und im ganzen Land kommen neue hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie haben sie das erreicht? Neue kommunistische Kämpfer strömen in die Organisation mit vielen neuen Ideen. Am schnellsten sind die Ortsgruppen gewachsen, die diesen Ideen und Vorschlägen genügend Raum einräumten. Mancherorts wurde die Tagesordnung der Ortsgruppen komplett umstrukturiert, sodass die neuen Kämpfer sofort in Aktion treten konnten. Nun pulsiert die gesamte Organisation vor Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sektion richtete ihre Arbeit auf die Palästina-Bewegung aus, um dort entschlossen mit revolutionären kommunistischen Parolen und Forderungen zu intervenieren. Der Schlüssel zum Erfolg ist mutiges und stolzes Auftreten als Kommunisten. Ohne abzuwarten, ergriffen die Genossen aufkommende Chancen. Nicht nur auf Demonstrationen hielten sie scharfe Reden, sondern auch spontan in Universitäts- Mensen und U-Bahn-Stationen. An der Toronto Metropolitan University zum Beispiel kündigten sie eine Kundgebung nur zwei Tage im Voraus an, und trotzdem kamen 600 Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine revolutionäre Organisation, die von Atlantik bis zu Pazifik reicht, braucht die entsprechenden Ressourcen. Dafür haben sich die Genossen, dass Ziel gesetzt 100.000 kanadische Dollar zu sammeln. Bereits nach wenigen Wochen haben sie dieses Ziel übertroffen. Das konnte erreicht werden durch die Aufopferung von hunderten Aktivisten und Unterstützern aus ganz Kanada.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit konnten sie drei neue Hauptamtliche einstellen, die die Arbeit der Genossen unterstützen. Für das regionale Büro in Edmonton wurde ein neuer Drucker gekauft, mit dem die erste Ausgabe der neuen Zeitung „Communist Revolution“ gedruckt wurde! Dies wird die rasante Entwicklung im Westen unterstützen. Und am 1. Dezember 2023 zogen unsere Montrealer Genossen in ein brandneues Büro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Revolutionäre Kommunistische Partei</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngsten Erfolge gipfelten im Februar in der marxistischen Winterschule in Montreal, bei der 600 Genossen zusammenkamen. Die rege Teilnahme offenbart den Durst nach marxistischer Theorie, allem voran den Ideen Lenins, die als einzige in der Lage sind, die Welt zu verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses denkwürdige Ereignis erreichte seinen Höhenpunkt in der Ankündigung der Gründung der RKP. Jeder einzelne Kommunist muss sich bewusstwerden, dass wir in eine revolutionäre Epoche eintreten. Die drängendste Aufgabe ist die Organisierung der neuen Generation von Klassenkämpfer. Dies ist „der Beginn unserer wahren Geschichte. Lasst uns die Revolutionäre Kommunistische Partei aufbauen und für eine kommunistische Revolution zu unseren Lebzeiten kämpfen!“</p>
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